Das Dummen – Gen

In der Debatte um Gene, um jüdische Intelligenzgene und um muslimische Faulheits- und Schlägergene, die es so natürlich nicht gibt, Muslime füllen nur überproportional die Berliner Gefängnisse, um der häuslichen Gewalt zu entkommen, ist nun ein neues Gen aufgetaucht, das Gen der typisch Dummen. Lange glaubte man, es handele sich um ein Virus, das mal Politiker, mal Journalisten, mal Verbandsvertreter befällt – ein Irrtum, wie sich herausgestellt hat. Das Vorhandensein des Dummen – Gens wurde gerade wieder am Präsidenten des Deutschen Insitutes für Wirtschaftsforschung Klaus Zimmermann beobachtet, der fordert mal eben pauschal die Zuwanderung von weiteren 500 000 Menschen in die deutschen Sozialsysteme und begründet seine Güte mit dem Wort Fachkräftemangel. Während deutsche Arbeiter und Angestellte also kurz vor Erreichen der magischen Altersgrenze 50 auf die Straße fliegen, während man ihnen ein Arbeitsendalter von 70 Jahren androht, billiger Trick, um den Anspruch in der gesetzliche Rente zu kürzen, sollen weitere beschränkte Völkerscharen zuwandern, das muß doch vorhanden sein, im Erbgut, daß ein Gehirn so etwas ausbrütet.

Jedes Jahr verlassen rund 640 000  gutausgebildeter deutscher Facharbeiter, Ingenieure und  Mediziner Deutschland, weil sie auch durch die Politik der Bundesregierung hinausgeekelt werden. Wäre da und an der regierungsbehördlich subventionierten Entlassungspolitik der Unternehmen nicht zuerst anzusetzen, ehe das Heil wieder in der Zuwanderung völlig unnützer iranischer oder anderer Sozialdrohnen gesucht wird, die nicht mal  zum Scheiße einsammeln taugen, womit sie ihren Nützlichkeitswert beweisen könnten, statt in Talkshows Lügenmärchen zu erzählen? Ich finde schon.

Das Ganze ist wieder nur ein Versuch, uns die Zuwanderung von Idioten schmackhaft zu machen,  und mehr nicht. Aber Idioten haben wir genug eigene. In Politik, den Medien und in der Wirtschaft. Da müssen wir nicht noch welche importieren.

War im Irrtum

Es ist kein Virus der menschlichen Dummheit, es ist ein Gen.

19 Responses to “Das Dummen – Gen”


  1. 1 Mcp 8. September 2010 um 06:47

    Der Schlüssel liegt in der Demografie: Schmeißen wir, als Gedankenexperiment, alle Ausländer aus Hamburg heraus. Was übrig bliebe, wäre eine halbleere Geisterstadt voller Rentner. Ich sehe das Bild, seit ich im Osten wohne, jeden Tag vor mir: Die Kleinstadt in meiner Nachbarschaft hat noch rund 5000 Einwohner. Davon ist die Hälfte Rentner, ein weiters Drittel steht knapp davor. Der Ausländeranteil hält sich Grenzen. Zwei, drei Ausländer betreiben Trödel- und diverse Imbissbuden. Bleibt das so, kann man in 15 Jahren die Stadt in Ermanglung von Einwohnern plattmachen. Deutschland erlebt einen Bevölkerungsrückgang, der dramatischer ist als in den Zeiten der Pest oder im Dreißigjährigen Krieg. Verdeckt wird diese Entwicklung auch dadurch, dass in die Statistiken auch die Passdeutschen einfließen. Trotzdem sinkt die deutsche Bevölkerung, Migranten inbegriffen, in den nächsten 20 Jahren um gut 20 Millionen Menschen.

    Schuld daran ist allerdings kein Gen, sondern die Politik – genauer die linksliberale Emanzipation, denn seit unsere Frauen auch arbeiten müssen, bekommen sie keine Kinder mehr.

    Der demografische Malus der autochthonen Bevölkerung ist nicht mehr umkehrbar: Zuwenig Junge müssen für zu viele Alten sorgen. Die Gebärfähigen können daher schon aus ökonomischen Gründen keine großen Kinderzahlen mehr wuchten. Ein bevölkerungspolitischer Todeskreislauf, der auch einem Auswanderungsdruck erzeugt. Wollte die Regierung ihre Politik ändern, ginge das nur zu lasten der Alten, die aber entscheiden mittlerweile Wahlen.

    Hier liegt der Grund dafür, dass Politik und Wirtschaft sämtliche Schleusen öffnet und bei den Massen des benötigen Menschenbedarfs zur Aufrechterhaltung des Bruttosozialproduktes natürlich Abstriche an der Qualität machen muss: Soviel gebildete Ausländer wie benötigt gibt es in den Regionen, in denen der Geburtenüberschuss anfällt nicht. Sicher, ein Teil dieser Zuwanderer fällt den Sozialsystemen zur Last, aber auch diese Gruppe generiert Bruttosozialprodukt und eine erkleckliche Anzahl von Menschen verdient mit Betreuung und Versorgung eben dieser Menschen ihr tägliches Brot.

  2. 2 Karl Eduard 8. September 2010 um 06:53

    Zur Aufrechterhaltung des Bruttosozialproduktes – womit trägt denn der Sozialhilfeabhängige zum Bruttosozialprodukt bei?

  3. 3 ostseestadion 8. September 2010 um 07:13

    das problem ist auch, daß die gutausgebildeten ausl. fachkräfte eher nach amerika gehen , bevor sie sich hier die hälfte ihres einkommens vom sozialstaat abpressen lassen.
    da beisst der faden nix von der maus ab.in diesem kreislauf

  4. 4 Karl Eduard 8. September 2010 um 07:27

    Ja und da kann noch so viel umverteilt werden, um das Bruttosozialprodukt zu steigern … .

  5. 5 Prosemit 8. September 2010 um 08:10

    Die „Gen“ Debatte lenkt vom eigentlichen Problem ab – uns soll es wohl auch. Otto Normalverbraucher kann sowieso kein Urteil fällen, es sei denn er sei Vieh-, Pferde-, Hunde- oder Rassekatzenzüchter.

    Der Rest der Bevölkerung weiß, dass Gen ein ganz schlimmer Finger ist, von dem man möglichst überhaupt nichts zu sich nehmen darf. Und mit der Rassekeule trifft man jeden, der dem Naziprügel gerade entkommen ist.

    Auch Demographie ist so etwas schädliches, obwohl es so ähnlich wie Demokratie klingt, die etwas Gutes ist, wenn sie von Ernst und Roth vertreten wird. Mit der Demographie beschäftigte sich schon das Kaiserreich intensiv und der Deutsche Mutterorden des Dritten Reiches war eine direkte Umsetzung der kaiserlichen Forschung.

    Heute informiert uns die gleichgeschaltete Presse, was wir zu wissen und zu glauben haben. Wir brauchen mehr Türken!

    To whom it concerns :

    Shana Tova U’Metuka

  6. 6 Mcp 8. September 2010 um 08:20

    Ich wußte, Du stolperst drüber. Deshalb habe ich es geschrieben: Bruttosozialprodukt. Denn natürlich müssen selbst die dümmsten Einwanderer von irgend etwas leben, mithin, sie haben konsumtive Ausgaben. Das steigert, so unsinnig es auch klingen mag, den Bedarf an Konsumgütern, mithin die Produktion, die Wirtschaftskraft des Landes durch Ausweitung der Produktionskapazitäten und den Gewinn der Konsumgüter produzierenden Unternehmer. Also auch die Steuern, die der Staat aufgrund steigender Unternehmensgewinne reklamiert.

    Das irgend jemand die Zeche trotzdem bezahlen muss, steht auf ein vollkommen anderen Blatt und schlägt sich weder im Bruttosozialprodukt, noch in der aktuellen Politik nieder. Der Wahnsinn hat System, mehr als Sarrazin aufschreiben kann.

  7. 7 ostseestadion 8. September 2010 um 08:28

    sozusagen ist das perpetum mobile doch möglich.irgendwie.

  8. 8 Karl Eduard 8. September 2010 um 08:33

    Deswegen muß man aber keine fremden Leute importieren. Das Geld kriegen auch die Einheimischen verjubelt.

  9. 9 Mcp 8. September 2010 um 08:55

    @ostseestadion

    das problem ist auch, daß die gutausgebildeten ausl. fachkräfte eher nach amerika gehen , bevor sie sich hier die hälfte ihres einkommens vom sozialstaat abpressen lassen.
    Nein, ist es nicht. Die USA stöhnen unter einer Einwanderungswelle bildungsresidenter Südamerikaner. „Die Fachkräfte“ sind marginalste Anteil der Zuwanderer. Auch die USA leiden unter einem demografischen Problem, nicht so stark wie Deutschland, weil es dort noch einen Bibelgürtel gibt, in dem Frauen noch Kinder gebären, in die Kirche gehen und nicht an irgendwelche suspekten Karrieren denken.

  10. 10 Mcp 8. September 2010 um 09:03

    Deswegen muß man aber keine fremden Leute importieren. Das Geld kriegen auch die Einheimischen verjubelt.
    Falsch. Dein Einkommen steigt nicht, weil die Geburtenrate fällt. Es sinkt im Gegenteil, weil die wirtschaftliche Aktivität, mithin der Konsumbedarf sinkt.

  11. 11 Rucki 8. September 2010 um 09:17

    In der Tat ist es heute noch so, dass nichtarbeitende Ausländer das Bruttosozialprodukt durch Nachfrage steigern. Dazu sind aber Menschen erforderlich die diese Nachfrage durch Wertschöpfung erarbeiten können. Die Menschen die das bewerkstelligen sind die sogenannten Babyboomer. (Jahrgänge Ende 1950er und 1960er)

    Nur durch die Babyboomer gelingt es, die fatale Einwanderungspolitik in ihren wirtschaftlichen Folgen zu verschleiern. Der Babyboomer ist in der Regel gut ausgebildet, und noch in einer Gesellschaft sozialisiert worden, in denen Fleiß und Leistung was zählte. (Leider hat diese Generation zu wenig Kinder) Wer nun die Grundrechenarten beherrscht und rechnet, stellt fest, dass die Babyboomer inzwischen ein Alter von 40 bis über 50 erreicht haben. Das heißt, selbst wenn die Babyboomer bis 70 arbeiten, in spätestens 20 Jahren wechseln sie die Seiten vom wertschöpfenden Menschen zu Leistungsempfängern. (Rentenern) Spätestens dann schlägt die katastrophale Einwanderungspolitik mit doppelter Wucht auf die Sozialsysteme zurück. Spätestens dann hat Deutschland fertig. Die Babyboomer werden, wenn es so weiter läuft, ein Alter erleben, dass man gemeinhin als grausam bezeichnen wird.

  12. 12 Hessenhenker 8. September 2010 um 10:38

    OK, wenn jeder Ausländer durch seinen Konsum selbst dann das Bruttosozialprodukt erhöht, wenn er nix arbeitet, dann verlange ich sofortiges Visum für meine thailändische Freundin, ich versprche auch, sie garantiert an der Arbeit zu hindern!

    Weiter mit diesem Argument (@mcp):
    dann wäre es doch nett, wenn man bevorzugt solche Ausländer hereinläßt, die dann hier ein freundliches Gesicht machen und uns nicht hassen.
    Also ich habe da eine Gruppe im Auge: die 7 Millionen hübschen Freundinnen meiner Freundin.
    Lächeln steigert nicht nur das Bruttoszialprodukt, sondern auch die gute Laune!
    Schenkt Deutschland 7 Millionen Lächeln!

  13. 13 Schwarzmaler 8. September 2010 um 10:54

    Eigentlich ist es gut, daß er 500.000 Einwanderer fordert und nicht 50.000. Das ist dermaßen überzogen, daß sich kein Politiker dafür hergeben wird.

  14. 14 Mcp 8. September 2010 um 12:41

    Ich habe keine Argumente vorgebracht, sondern eine Lage beschrieben. Niemand muss diese Lagebeschreibung teilen. Er kann mir gerne seine eigene mitteilen.

    Ich habe weder einer weiteren Einwanderung das Wort geredet, noch irgendwelche Vorschläge vorgebracht, wie man die beschriebene Situation einer Lösung zuführen könnte.

    Ich bin auch an der demografischen Situation vollkommen unschuldig: Ich habe drei Kinder gezeugt und bin dabei diese groß zu ziehen.

    Wer kann das heuer noch von sich behaupten?

  15. 15 Mcp 8. September 2010 um 13:59

    Lieber Hessenhenker: Sie vergessen ganz einfach, oder blenden es aus, dass es eine erkleckliche Anzahl von Menschen gibt, die von der Massenzuwanderung direkt profitieren, während die Leute, die unterm Strich die Zeche bezahlen politisch und demografisch in der Minderheit sind. Und dort, wo sie sich politisch artikulieren, werden sie als Nazis und Rassisten niedergeschrien.

    Sie verwechseln den Überbringer schlechter Nachrichten mit dem Verursacher derselben. Da sie eine thailändische Freundin haben, nehme ich nicht an, dass sie beabsichtigen autochthone Kinder zu zeugen, um ihren kleinen Beitrag dazu zu leisten, das deutsche Volk aus der demografischen Misere zu führen.

    Sorry, den kleinen Seitenhieb auf ihren unsachlichen Beitrag konnte ich mir nicht verkneifen. In setze sogar noch einen darauf: Ab sofort werden die Renten gestaffelt ausgezahlt. Rentner ohne Nachwuchs bekommen nichts, Rentner mit einem Kind bekommen ein Drittel, Rentner mit zwei Kindern zwei Drittel und Rentner mit drei Kindern oder mehr die volle Rente. Das wäre gerecht. Denn die alten Säcke, die keine Kinder groß gezogen haben, haben ihre Rente schon vor der Zeit verprasst. Warum wir, die Kinderreichen, nun ausgerechnet darunter leiden?

    Na, wer schreit jetzt: guter Vorschlag?

  16. 16 Mcp 8. September 2010 um 14:10

    @Schwarzmaler

    Eigentlich ist es gut, daß er 500.000 Einwanderer fordert und nicht 50.000. Das ist dermaßen überzogen, daß sich kein Politiker dafür hergeben wird.

    Naiv, nicht böse nehmen, ist das Wort, was mir als erstes eingefallen ist, als ich Ihren Satz las.

    Nicht 50.000, nicht 500.000, sondern 50 Millionen ist die demografische Größenordung der nächsten 50 Jahre. Das ist keine Politik sondern pure Mathematik die aus der aktuellen Fertilitätsrate

  17. 18 wolaufensie 8. September 2010 um 23:38

    …Muslime füllen nur überproportional die Berliner Gefängnisse, um der häuslichen Gewalt zu entkommen,…


    au Mann, Alter, Wow , heute gut drauf !?!
    …da hast Du ja den Dreh gefunden, dass das sogenannte
    Doofen-Gen in Wirklichkeit ein Super-Schlaumeier-Gen,
    und zwar der etwas verdeckten Art, ist. Ganz raffiniert !
    Mit solchen Eingaben schafftest Du es bei bei den Grünen allen Parteien bis ganz nach oben hin.
    Jetzt machen wir hier schon bessere Propaganda für Basti und Claudi als sie selbst. 😀

  18. 19 Karl Eduard 9. September 2010 um 00:01

    😀


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