Wie Ernst Thälmann treu und kühn

Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut, so die Bundeskanzlerin, als sie sich erstmals nach mehreren Jahren tapfer an der Seite des überlebenden Karikaturisten Kurt Westergaard  ablichten ließ. Gleichzeitig bedauerte sie, daß ihr Mut gänzlich unbekannt sei und auch, was Freiheit wäre, habe sie nicht mal im Ansatz begriffen und auch nie begreifen wollen. Dennoch  lobte sie den Umstand, daß sich Kurt Westergaard  immer noch vor Muslimen auf der Flucht befinde. „Die Arbeit eines Zeichners und die Folgen, die sie haben, sollten uns mahnen, stets sorgsam mit unseren Einordnungen umzugehen.“ Der Ausgezeichnete wäre so eine Mahnung an uns alle.  Denn Europa ist auch ein Ort , an dem Freiheit und Religion ein hohes Gut seien.   Und es wäre seit längerem Politik der Bundesregierung, daß die Freiheit da zurückstecken muß, wo die Religion des Islam siedelt. Wie übrigens das Recht auf Leben und das Recht auf körperliche Unversehrtheit auch. Das habe sie begriffen und dafür stehe sie als Bundeskanzlerin. Die Freiheit in der DDR rangierte ja auch hinter den Befindlichkeiten der Sozialistischen Einheitspartei , wo nicht jeder freche Lieder trällern durfte. Und daß Dissidenten und Leute, die anders dachten, dafür bestraft wurden, das halte sie für eine Selbstverständlichkeit. In Deutschland, während Rußland und China darin noch Defizite hätten, nicht aber Saudi – Arabien. Von dem wir lernen könnten.

Richtig! Wenn Muslime Flaggen verbrennen, Schriftsteller oder Karikaturisten mit Todesflüchen belegen oder Regisseure auf der Straße abschlachten, dann sollten sich die Überlebenden fragen, ob nicht auch ihre Arbeiten schlicht respektlos, abstoßend und einfach falsch sind. Im Zweifel kann man ja Ayyub Axel Köhler, Vorsitzender des Zentralrates  der Muslime, fragen, wenn der der Meinung ist, damit, mit einem Buch, Bild, Theaterstück, einer Sommermode, einem bestimmten Essen, einem Film oder überhaupt mit der Anwesenheit von Anders – oder Ungläubigen oder ihren Handlungen,  wird nur wieder Öl ins Feuer gegossen, dann müsse der Einzelne, aber auch die Gemeinschaft, schon einmal zurückstecken, womit keinesfalls die Gemeinschaft der Muslime gemeint sei. Die hätten ihren besonderen Platz im Herzen der Bundeskanzlerin und aller Volksparteien, und für diesen Auftritt, mit diesem Kurt Westergaard, da hat sie sich hoffentlich schon entschuldigt. Denn das ist schlicht respektlos, abstoßend und einfach falsch!

Bilder: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Drei Herren, die um den Brandschutz in Deutschland besorgt sind.

Wie Ernst Thälmann treu und kühn

Sozialistisches Geschichtsbewußtsein, das ist es doch, was uns verbindet.

2 Responses to “Wie Ernst Thälmann treu und kühn”


  1. 1 talkingkraut 9. September 2010 um 07:19

    Habe verstanden.

    Wenn der Islam ein Teil Deutschlands ist, wie der Schäuble behauptet, muss unser Freiheitsbegriff mit dem Islam kompatibel gemacht werden. Die Meinungsfreiheit kann nicht mehr ausgeübt werden, weil das islamische Wüten dagegen einkalkuliert werden muss, das sich derjenige zurechnen lassen muss, der auf das islamische Verbrechertum hinweist, und keinesfalls das islamische Verbrechertum selbst.

  2. 2 Prosemit 11. September 2010 um 18:26

    Ist sie nicht die beste aller Kanzlerinnen?

    Ein Gigant der unverbindlchen Festlegung auf nicht zu widerlegende Gemeinplätze. Aus allem blitzt die erfolgreiche Kaderschulung durch.


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