Himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit

Nun ist es also am Tageslicht. Sarrazin hat das deutsche Volk nur gegen die braven Moslems verhetzt, um eine saftige Abfindung zu kassieren, sprich seine Pension. Schon bei seinem Herumdrucksen auf die Frage, wieviel vom  Erlös des Buches er den von der Integration traumatisierten Muslimen spendet, hätte uns das ja auffallen sollen, dieser Hang zum Mammon. Wobei das üblich ist, Kerner und Beckmann spenden regelmäßig ihr Gehalt an traumatisierte Fernsehgucker und müssen deshalb in bitterster Armut dahinvegetieren, die Anzüge und die Socken stellt ihnen das Studio. Darf jemand nach so einem Buch in Rente gehen, also, darf er eine bekommen?

Jeder mit ein wenig Gerechtigkeitsempfinden muß hier entschieden „Nein!“ rufen, weil der Erhalt der Altersbezüge in diesem Land davon abhängig ist, wo er politisch steht und welchen Weg er geht, wie Hartmut König einst sang. Welcher Weg aber richtig ist, das entscheidet wie üblich DIE PARTEI, also, die Parteien von CDU bis zu DIE LINKE, die in der NATIONALEN FRONT der BRD vereinigt wurden, um gemeinsam den Sozialismus dahin voranzubringen, wie er bereits auf Kuba über 50 Jahre stagniert. Ob Sarrazin damit durchkommt, oder ob ihm, wie in der DDR die Lebensmittelmarken entzogen werden, um ihn auf den Pfad der Tugen zurückzubringen, das werden wir ja noch sehen. Möglich ist in diesem Land aber inzwischen alles.

7 Responses to “Himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit”


  1. 1 Prosemit 12. September 2010 um 07:00

    Wir leben ja im Westen, in der Bundesrepublik Deutschland. Sie trägt zwar nicht das Wort „Demokratisch“ in ihrem Namen, wird aber allgemein für eine Demokratie gehalten.

    Umso erstaunlicher ist der Einklang der gleichgeschalteten Presse. Sie ist zwar unabhängig, eber besonders diensteifrig, wenn es gilt einen vermeintlichen politischen Aussenseiter zu denunzieren.

    Das Denunziantentum ist besonders entwickelt. Presse als Korrektiv schon lange nicht mehr vorhanden. Sarrazin das Ziel, jetzt müssen geschürte Neidkomplexe ihm noch die Ehre abschneiden.

    WER hat eigentlich die Presse soweit gebracht, hündisch hechelnd die primitivsten Reflexe zu bedienen?

  2. 2 Karl Eduard 12. September 2010 um 07:09

    Der Hang, Gutes zu tun.

  3. 3 kroraina 12. September 2010 um 08:28

    sehe ich auch so. Die hat niemand dazu gebracht. Die bringen sich selber dazu. Der Deutsche hat nach dem Verlust seines manichäischen Glaubenssystems 1945 längst wieder ein neues gefunden.

  4. 4 Karl Eduard 12. September 2010 um 08:39

    Na, ich lese gerade „Unter Linken“, da fällt es einem wie Schuppen aus den Haaren.

  5. 5 Kater 12. September 2010 um 13:19

    Herrlicher Text! Das ist eben genau der Karl-Eduardsche Stil, wie ich ihn liebe. Herrlich! Bedauerlicherweise werden viele aus dem westlichen Teil unseres Heimatlandes im Allgemeinen und der jüngeren Generation im Besonderen gar nichts verstehen…
    🙂

  6. 6 stalker 12. September 2010 um 20:48

    mit „Unter Linken“ füttere ich gerne Bekannte, die denken, selber denken zu können. Dieses Buch wirkt Wunder, weil von einem Linken geschrieben. Linke wie Fleischhauer und Sarrazin sind Schwergewichte in den täglichen Seitenhieben.

    Dieser subversive Blog dagegen liefert schön verstrahlte Munition für renitente Holografieleugner, also Leute die an die Tagesschau, die CO2-Bedrohung, oder die Machtübernahme von HH glauben.

  7. 7 netzwerkrecherche 13. September 2010 um 07:53

    Die toben und giften besonders, weil sie feststellen, daß Sarrazin trotz und gerade wegen ihres Löwengebrülls nach beruflicher Vernichtung auch noch Vorteile davonträgt.

    Für uns Zuschauer des Kasperletheaters ist das genüßlich.


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