Archiv für 19. September 2010

Merkel verordnet Sparkurs

schreibt WELT-ONLINE. Das ist nur folgerichtig. Nachdem das Einkommen der Deutschen für integrationsresistente Parallelgesellschafter und ihre iranischen Prozentrechenexpertinnen, Griechen, Portugiesen und den demokratischen Sozialismus draufgegangen ist, wird es Zeit, beim Michel den Gürtel enger zu schnallen.

Beobachtungen aus dem Alltag.

An der Tanke. „Ich hätte gerne den Toilettenschlüssel für die Damentoilette.“ „Sind Sie mit dem Bus gekommen? Dann bitte pro Insassen 10 Cent in die Toilettenkasse.“ „Bisher bin ich die Einzige, die mal muss.“ „Aber bitte, geben Sie den Schlüssel gleich zurück.“ „Ja, mache ich.“ Als der Blogwart mit zwei Tüten „Petite Bistro“ den Laden verlässt, ruft ihm ein rüstiger Senior zu: „Haben Sie den Schlüssel zum Herrenklo?“ „Nein, leider nur etwas zu Essen.“ Um die Ecke stehen aber, einem Reisebus entquollen, mindestens 10 Großmütter vor der Damentoilette, in Erwartung des Schlüssels. Hätte er da Petzen müssen?

Das Katholiken – Gen

Wolfgang Böhmer hat das Katholiken – Gen entdeckt. Statt degenerierter Anatolier oder intelligenter Osteuropäischer Juden will er gebärfreudige Katholiken einführen. Die Politik solle auch ein Klima schaffen, das den Wunsch nach Kindern fördert. Ob Herr Böhmer dabei an die Vorbildwirkung von Politikern wie Klaus Wowereit, Ole von Beust oder Guido Westerwelle gedacht hat, das hat er leider nicht gesagt. Der Blogautor findet solche Aussagen jedenfalls rassistisch, menschenverachtend und nicht zielführend. Schon alleine der Gedanke, ahnungslose Katholiken in Sodom und Gonorrhö auszusetzen, wo ihnen schwule Schwengel als Vorbilder von den Mattscheiben baumeln, macht ihn schaudern. Das sollte man Katholiken nicht antun! Nicht, daß die dann zu reissenden Taliban werden. Was aber auch nicht schlimm wäre, haben unsere Politiker und Medien doch ein Herz für dieselben. Vorm Attentat wäre aber der Übertritt zum Islam angebracht, wegen der Kulturboni.

Kann Mronz den Kinderwunsch erfüllen?

Guido Westerwelle wünscht sich Kinder von seinem Ehegatten. Oder ist es umgekehrt? Wegen der Demographie. Drücken wir ihnen die Daumen, daß die dann nicht aussehen wie der Weihnachtskot aus South Park. Also schön coloriert.

Fahrräder abliefern

Dem Magistrat der Stadt Tilsit ist am Freitag, den 11. Septemer 1914, nachmittags 8 Uhr, folgendes Schreiben zugegangen, welches hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht wird:

Trotz meines Befehls vom 27. August (das ist der 10. September nach deutscher Zeitrechnung) sind gestern und heute keine Privatfahrräder abgeliefert. Ich ersuche, sofort zu veranlassen, daß die Fahrräder sobald als möglich abgeliefert werden. Ich erinnere ferner, darauf aufmerksam zu machen, daß jeder, der bei Haussuchung im Besitz eines Fahrrades gefunden wird, vor das Feldkriegsgericht gebracht wird. Für die schleunige und vollständige Ausführung des Befehls zur Ablieferung der Fahrräder wird der Magistrat verantwortlich gemacht. Kommandant der Stadt Tilsit Oberstleutnant Bogdanow.

Sarrazinismus im Kaiserreich

Armenküchen.

Die Armenverwaltungen haben bekanntermaßen viel darunter zu leiden, daß sie von den Leuten in Anspruch genommen werden, die zwar arbeiten und für ihre Familie sorgen könnten, dies aber nicht tun. Die Belastungen der Armenverwaltungen durch diese Personen und ihre Familien sind recht erheblich. Da die Familien sich in Not befinden, kann von einer Unterstützung nicht abgesehen werden. An dieser Unterstützung nimmt aber, wenn sie Bar – oder auch Lebensmittelunterstützung ist, regelmäßig das nicht sorgende Familienmitglied teil und verbraucht sogar den größten Teil davon. Um eine solche Unterstützung von Müßiggängern* zu vermeiden, ist in verschiedenen Städten eine Armenküche eingerichtet, in der die fraglichen Familisten mit Ausnahme der Person, die nicht sorgt, gespeist werden. Es wird dadurch, wie Syndikus Kollmann-Neunkirchen in der „Zeitschrift für Kommunalwirtschaft und Kommunalpolitik darlegt, zunächst die Unterstützung für den Müßiggänger gespart und weiterhin erreicht, daß dieser durch den Ausschluß von der Unterstützung zur Arbeit gezwungen wird, damit er zu leben hat, und weiterhin, daß die an dem Unglück der Familie nicht schuldigen Teile ausreichend beköstigt werden, darunter vor allem die Kinder. Kehrt der Mann durch diesen auf ihn ausgeübten Zwang wieder zur Arbeit zurück, so wird der verdiente Lohn auch bald wieder für den Unterhalt der ganzen Familie ausreichen. Hätte er selbst an der Unterstützung teilgenommen, so würde er wahrscheinlich nicht so bald wieder zur Arbeit zurückgekehrt sein.

Weiterhin können in der Armenküche solche Familien gespeist werden, die nach den mit ihnen gemachten Erfahrungen mit der Unterstützung nicht wirtschaften können. Die Armenverwaltung muß es sehr oft erleben, daß die gewährte Unterstützung nicht richtig angewandt wird, sondern zu Leckereien, Kinobesuchen usw. Verwendung findet. Es ist schließlich nichts mehr zum Leben vorhanden und die Armenverwaltung muß, da sie die Familie nicht hungern lassen kann, vorzeitig von neuem Unterstützung geben. Wenn solche Familien in der Armenküche gespeist werden, so ist damit gewährleistet, daß die gewährte Unterstützung nicht unnütz verwandt wird.

Eine solche  Speisung in einer Armenküche hat natürlich auch ihre Schattenseiten, die vor allem in der Schädigung des Familiensinnes bestehen, jedoch sind die Vorteile so groß, daß sie die Nachteile erheblich überwiegen. Außer den vorerwähnten Vorteilen darf noch als besonderer Vorteil hervorgehoben werden, daß für die Kinder eine ausreichende und gute Ernährung, die die Grundlage zur Heranziehung eines arbeitsfähigen, nicht auf Armenunterstützung angewiesenen Menschen bildet, gewährleistet wird.

Wenn man eine derartige Anstalt, in der Arme gespeist werden, einrichtet, sollte man, wie Syndikus Kollmann weiter ausführt, nicht ein Verfahren einschlagen, daß er in einer Großstadt beobachtet hat. Es wird dort, nachdem die von der Armenverwaltung oder Armenkommission der Armenküche zugewiesenen Armen gespeist sind, der Rest des vorhandenen Essens unentgeltlich an Leute abgegeben, die sich dann noch melden. Mit diesen wird von vornherein gerechnet und dementsprechend das Doppelte von dem gekocht, was für die Speisung der von der Armenverwaltung (Armenkommission) zugewiesenen Personen notwendig ist. Die nachher ohne besondere Überweisung gespeisten Personen sind regelmäßig solche, die von der Armenverwaltung oder Armenkommission keinen Schein zur Speisung mehr erhalten, weil diese für ihren Unterhalt selbst sorgen könnten. Bei diesem Verfahren werden naturgemäß im wesentlichen die Müßiggänger weiter unterstützt. Das Verfahren liegt weder im Interesse der Armenverwaltung, die unnötige Ausgaben für Arbeitsfähige macht,  noch im Interesse der Leute selbst, die nicht zur Arbeit und zu einem ordentlichen Lebenswandel erzogen werden, noch schließlich im Interesse der Familie dieser Leute, die bei dieser Unterstützung weiter Not leiden und herunterkommen. Wenn man dieses Verfahren damit entschuldigt, daß man den Leuten keine Arbeit nachweisen und sie deshalb nicht von jeder Unterstützung ausschliessen könne, so sollte durch Notstandsarbeiten, durch Errichtung besonderer Betriebe oder sonstwie gesorgt werden. Kann man den Leuten tatsächlich auch dann keine Arbeit nachweisen, so sollte die geordnete Armenpflege eintreten: Festsetzung einer bestimmten Unterstützung oder Überweisung aller in Betracht kommenden Familienmitglieder in die Speiseanstalt. Das ist für die Erhaltung der Arbeitskraft des Mannes, im Interesse der Familie und mit Rücksicht der Kosten der Armenverwaltung für die Familie das beste.

Man soll es bei Einrichtung von solchen Armenküchen auch möglichst vermeiden, das Essen mit nach Hause zu geben. Wird das Essen an Ort und Stelle verspeist, so ist damit gewährleistet, daß es derjenige erhält, der es nach dem Willen der Armenkommission bekommen soll; dieses Ziel wird vielfach verfehlt, wenn das Essen mit nach Hause gegeben wird. TILSITER ZEITUNG 13. 09. 1914. *Die Müßiggänger fegt beiseite, diese Welt muß unser sein. (Internationale)

Altstadt-Armenküche e.V., Düsseldorf

Die Armenküche will Lobby sein für die, die nicht oder nur schwer für ihre Angelegenheiten kämpfen können. Der Armenküche geht es um das Recht der Armen auf Leben in unserer reichen Gesellschaft. Ins Leben gerufen durch Pater Wolfgang der Dominikaner Düsseldorf.


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