Archiv für 24. September 2010

Prioritäten setzen!

Einige Flüchtlinge der Erstaufnahmeeinrichtung in Nostorf/Horst hatten bemängelt, dass das Essen in der Einrichtung nicht abwechslungsreich genug ist und nicht ihren Essgewohnheiten entspricht. Hierzu stellte der Staatssekretär klar, dass in Nostorf/Horst Menschen aus rund 20 verschiedenen Nationen vorübergehend leben. Es wird jeden Tag für die Asylbewerber frisch und immer ohne Schweinefleisch gekocht, mittags und abends gibt es warmes Essen !!! .

Dieser Blogautor würde vor Tod, Gefängnis, Folter oder Diskriminierung nie in ein  Land flüchten, in dem das Essen nicht abwechslungsreich ist und vor allem nicht seinen Essgewohnheiten entspricht. Lieber würde er sterben, sich foltern, einsperren oder verfolgen lassen, als solches zu erdulden. Das steht schon mal fest! „Antragsteller mag kein Eisbein mit Sauerkraut“, sollte   endlich als Asylgrund gestrichen werden.

Die Kosten der Einwanderung

Ein frommer Mann bereichert die australische Kultur. Wir sollten ihm Heimstatt bieten. Wie auch diesen Guantanamodingsis. Wozu stehen wir sonst morgens auf und eilen an den Arbeitsplatz? Na bitte!

Fremdenfeindlichkeit in Belzig

Und anderswo. Wie dringend solche Noteingangsaufkleber sind, belegt die WIENER ZEITUNG vom 25. 09. 1813, die erschütternde Bilder von Intoleranz zeichnet. Über 7 lange Jahre hatten die Volksvertreter der deutschen Länder ihrem Wahlvolk immer wieder begreiflich zu machen versucht, wie schön und erfrischend es ist, von Franzosen beraubt, geschlagen, vergewaltigt oder in ihre Schlachten geschickt zu werden, dennoch, die ganze Aufklärungsarbeit war für die Katz(bach), damals gab es eben noch kein Öffentlich-Rechtliches Fernsehen, das uns immer mal Vorzeigefranzosen als gelungene Landbesetzerbeispiele präsentiert, die überzeugend und in fliessendem Deutsch darlegen, warum sie ein Anrecht auf unser erarbeitetes Geld haben.  Fremdenfeindlichkeit auch in Sachsen!

In den Berliner – Zeitungen findet man auch folgende Berichte, in Beziehung auf die neuesten Kriegsbegebenheiten, welche bei obbesagten Heere ( Das verbündete Heer von Nord – Deutschland unter den Befehlen des Kronprinzen von Schweden)  in Sachsen Statt gefunden haben. Ein Preußischer Freywilliger schreibt aus der Gegend von Brück, unter dem 2. September:

„Während wir als Befreyer in Sachsen ( Das Königreich Sachsen war zu diesem Zeitpunkt Verbündeter der Französen, bis es nach der Völkerschlacht bei Leipzig die Seiten wechselte.) einrücken, und es uns bei der härtesten Strafe verbothen ist, selbst für unseren Unterhalt das Mindeste eigenmächtig und mit Gewalt zu nehmen, finden wir bey dem Eintritte in die Gränze die Dörfer von den Bauern verlassen, das Getreide weggeschafft, und die Brunnen zum Theil verschüttet. In dem Gasthofe des ersten Dorfes, in welches wir einrückten, lag auf dem Tische eine gedruckte Verordnung des Rathes zu Belzig, in welcher es heißt:

„Da eine feindliche Armee von 60,000 Mann gegen hiesige Lande in Anmarsch ist, so werden die Einwohner des platten Landes unserer Gegend hiermit bey Todesstrafe angewiesen, sofort alle vorräthigen Lebensmittel und das Getreide Belzig anher zu schaffen ec. ec.“

Die innerhalb der ersten 24 Stunden zurückgekehrten einzelnen Bauern, wurden von uns aufgefordert, Lebensmittel herbeyzuschaffen; sie gingen auch mit dem Versprechen, dafür zu sorgen, fort, sollen aber noch wiederkommen. Hoffentlich wird sich das ändern, sobald wir tiefer in Sachsen eindringen, nur fehlt es jetzt noch an Fuhren. Nach Aussage der Gefangenen und der Überläufer befanden sich auf dem vorgehabten Marsch gegen Berlin, bey dem Corps des Marschall Qudinot und den sächsischen Truppen, nicht weniger als 600 Sächsische Bauernwagen, welche einen Theil der in Berlin zu erwartenden Beute mit nach Sachsen zurücknehmen sollten. Wie sticht dies Betragen gegen dasjenige ab, welches wir in Sachsen beobachten!“

Kopfschütteln auch über Kirchenschändungen, die heute normal sind und als gerechte Strafe für den Kindesmißbrauch gelten, obwohl noch niemand die Büros grüner Abgeordneter oder der FDP deswegen verwüstet hat.  Aber damals haben die Leute eben noch an Gott geglaubt und waren entsetzt.

Aus der Nachbarschaft von Wittenberg wurde unter dem 4. Sept. geschrieben: „Man muß Augenzeuge  der Frevel und zerstörungs – süchtigen Grausamkeit gewesen seyn, mit der die Franzosen ihren Rückzug von Groß – Beeren nach der Nähe von Wittenberg befleckt haben, um die Gräuel und Mißhandlungen glaublich zu finden, die sie  sich gegen  ihre Mitverbündeten, die Sachsen, erlaubt haben. In den Dörfern Schwabeck, Marzahn und Kropfstädt, die ich durchgereist bin, sind die Kirchen in ihrem Inneren zerstört, die zum Theil von den Einwohnern verlassenen Hütten biethen das Schauspiel raubsüchtiger Wuth dar, und die trostlosen Landleute verwünschen weinend und händeringend die Freunde, welche mit stolzer Verachtung auf sie herabsehen. Das reife Getreide auf den Feldern ist niedergetreten, die Kartoffelfelder sind leer, die Scheunen größtentheils ausfouragiert, das Hofvieh ist geschlachtet, und alle Mittel, die kommende Jahreszeit zu durchleben, sind vernichtet. Unaussprechlich ist die Sorge, die das Herz der Hausväter zerreißt, wie sie den Hunger der Ihrigen stillen wollen. Hier erscheint der Preußische Soldat doppelt achtenswerth, denn nachdem er den Feind besiegt hat, vergißt er gleichsam den Mangel, den er selbst erdulden muß, und theilt von dem ihm nachfahrenden Proviant seinem hungrigen Landesnachbarn etwas mit, ohne es diesen entgelten zu lassen, daß er ihn früherhin nicht freundlicher aufnahm.“

Bilder: Aus  nachstehendem Video, falls dieses den Bemühungen von youtube, den Zuseher vor schweren Ausbrüchen von Kriminellenphobie zu bewahren, zum Opfer fällt. Hier wird ein Mensch zu Boden getreten, der freundliche Gebräunte rechts im oberen Bild, zwischen den Rotjacken, wird dann einige Male auf den Kopf des Liegenden springen und mit Wucht gegen ihn treten. Zwischendurch zeigt er auch noch den Hitlergruß. Nichts für zarte Gemüter.

Kein Noteingangkunde

Hier liegt offensichtlich kein rassistisch oder faschistisch motivierter Übergriff vor. Pech gehabt.

Ein Herz für Lewis

Was macht die Europäische Union den ganzen Tag? Außer, ihre Angestellten zu versorgen, in dem sie sie neue Verordnungen ausdenken lässt und Gesetze, die dann die Nationalstaaten umzusetzen haben, was wiederum andere Angestellte kontrollieren müssen. Sie hat ein Herz für Mörder. Nicht nur für Mörder, die herübergeschwommen sind, um sich von ihren Terrorakten auszuruhen, nicht nur für Mörder, die auf Wunsch der EU – Bürokraten einwandern, weil wir zu wenig eigene Mörder haben, nein, am Brüsseler Wesen soll die Welt genesen. Sobald die vom Volk in Amerika gewählten Vertreter und auf Grundlage der dortigen Gesetze, jemanden wegen Mordes verurteilt haben und dessen letztes Stündlein rückt näher, da werden unsere Menschenrechtler, Humanisten und Demokraten ganz kribbelig, da muß doch was zu machen sein, daß der Verurteilte dem Tod noch von der Schippe springt. Aktuelles Beispiel der umfassenden Menschenliebe ist eine Frau, die nach amerikanischem Rechtssystem verurteilt wurde, eine Frau geht nun gar nicht, edles Wesen, Mutter, Erschafferin von Leben, Göttin, und anbetungswürdig und in Deutschland das Opfer schlechthin.

Lewis wurde wegen Mordes an ihrem Ehemann und Stiefsohn verurteilt. Sie hatte gestanden, 2002 zwei Komplizen für die Tat angeheuert zu haben. Als die Schüsse fielen und ihr Mann langsam verblutete, soll sie in der Küche gesessen haben. Laut Staatsanwaltschaft handelte sie aus Habgier, weil sie eine Lebensversicherung in Höhe von einer Viertelmillion Dollar kassieren wollte. Gezielt, so die Anklage, habe sie einen der späteren Mitverschwörer mit Sex gefügig gemacht.

Solch Lichtgestalt muß natürlich geholfen werden,  gerade, wie der Text schildert, weil die Frau über eine sehr geringe Intelligenz verfügt. Nach Ansicht ihrer Anwälte grenzt ihr Geisteszustand an eine Behinderung, was ein Todesurteil ausschließen müsste.

Das ist ja auch das Problem in Deutschland. Menschen mit sehr geringer Intelligenz werden behandelt, als wären sie geistig behindert, obwohl diese Intelligenz zur Verübung von Verbrechen oder Straftaten immer wieder ausreicht, nur eben nicht, zur Integration in die bestehende Gesellschaft und Einhaltung ihrer Regeln. Amerikaner, zumindest die in Virginia, verfügen eben nicht über diese hochgradige Sensibilität, wie Deutsche. Das sollten wir ihnen nachsehen.

USA erklärt schreibt dazu:  Warum haben diese 38 Bundesstaaten die Todesstrafe? Auch das ist einfach: Weil die Mehrheit der dortigen Bevölkerung sie haben will und die USA eine Demokratie sind. … Wegen der starken direkten Demokratie in den USA und weil die Politiker direkt gewählt werden, haben die Bürger aber dort vergleichsweise mehr zu sagen. Und in vielen Bundesstaaten sagen sie: Mörder sollen sterben. Damit ist auch klar, wann die Todesstrafe in den USA abgeschafft werden wird: Wenn die Bürger der jeweiligen Bundesstaaten sie nicht mehr haben wollen. Nicht früher und nicht später. Und das ist auch gut so.

Ein Herz für Mörder


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