Ein Herz für Lewis

Was macht die Europäische Union den ganzen Tag? Außer, ihre Angestellten zu versorgen, in dem sie sie neue Verordnungen ausdenken lässt und Gesetze, die dann die Nationalstaaten umzusetzen haben, was wiederum andere Angestellte kontrollieren müssen. Sie hat ein Herz für Mörder. Nicht nur für Mörder, die herübergeschwommen sind, um sich von ihren Terrorakten auszuruhen, nicht nur für Mörder, die auf Wunsch der EU – Bürokraten einwandern, weil wir zu wenig eigene Mörder haben, nein, am Brüsseler Wesen soll die Welt genesen. Sobald die vom Volk in Amerika gewählten Vertreter und auf Grundlage der dortigen Gesetze, jemanden wegen Mordes verurteilt haben und dessen letztes Stündlein rückt näher, da werden unsere Menschenrechtler, Humanisten und Demokraten ganz kribbelig, da muß doch was zu machen sein, daß der Verurteilte dem Tod noch von der Schippe springt. Aktuelles Beispiel der umfassenden Menschenliebe ist eine Frau, die nach amerikanischem Rechtssystem verurteilt wurde, eine Frau geht nun gar nicht, edles Wesen, Mutter, Erschafferin von Leben, Göttin, und anbetungswürdig und in Deutschland das Opfer schlechthin.

Lewis wurde wegen Mordes an ihrem Ehemann und Stiefsohn verurteilt. Sie hatte gestanden, 2002 zwei Komplizen für die Tat angeheuert zu haben. Als die Schüsse fielen und ihr Mann langsam verblutete, soll sie in der Küche gesessen haben. Laut Staatsanwaltschaft handelte sie aus Habgier, weil sie eine Lebensversicherung in Höhe von einer Viertelmillion Dollar kassieren wollte. Gezielt, so die Anklage, habe sie einen der späteren Mitverschwörer mit Sex gefügig gemacht.

Solch Lichtgestalt muß natürlich geholfen werden,  gerade, wie der Text schildert, weil die Frau über eine sehr geringe Intelligenz verfügt. Nach Ansicht ihrer Anwälte grenzt ihr Geisteszustand an eine Behinderung, was ein Todesurteil ausschließen müsste.

Das ist ja auch das Problem in Deutschland. Menschen mit sehr geringer Intelligenz werden behandelt, als wären sie geistig behindert, obwohl diese Intelligenz zur Verübung von Verbrechen oder Straftaten immer wieder ausreicht, nur eben nicht, zur Integration in die bestehende Gesellschaft und Einhaltung ihrer Regeln. Amerikaner, zumindest die in Virginia, verfügen eben nicht über diese hochgradige Sensibilität, wie Deutsche. Das sollten wir ihnen nachsehen.

USA erklärt schreibt dazu:  Warum haben diese 38 Bundesstaaten die Todesstrafe? Auch das ist einfach: Weil die Mehrheit der dortigen Bevölkerung sie haben will und die USA eine Demokratie sind. … Wegen der starken direkten Demokratie in den USA und weil die Politiker direkt gewählt werden, haben die Bürger aber dort vergleichsweise mehr zu sagen. Und in vielen Bundesstaaten sagen sie: Mörder sollen sterben. Damit ist auch klar, wann die Todesstrafe in den USA abgeschafft werden wird: Wenn die Bürger der jeweiligen Bundesstaaten sie nicht mehr haben wollen. Nicht früher und nicht später. Und das ist auch gut so.

Ein Herz für Mörder

9 Responses to “Ein Herz für Lewis”


  1. 1 Mcp 24. September 2010 um 03:51

    Das man Frauen nicht so hart bestraft wie Männer, ist vollkommen in Ordnung. Allerdings nur, wenn sie unsere Kinder gebären, dafür gebühren ihnen ein paar Privilegien. Wenn sie allerdings Männer werden wollen, dann sollte man sie wie Männer bestrafen. Unter Männern herrschen nun mal rauere Sitten.

  2. 2 Karl Eduard 24. September 2010 um 04:20

    Das schreibt der Dr. Möbius auch aber die Wähler in Amerika haben offenbar andere Auffassungen.

  3. 3 Mcp 24. September 2010 um 06:00

    Die können sie von mir aus gerne haben. Schließlich ist das ihr Land.

  4. 4 Prosemit 24. September 2010 um 06:04

    Ein echter Beweis für die Notwendigkeit der EU Administration.

    In Brüssel sitzen lauter Leute herum, die der irrigen Auffassung sind, sie müssten sich „um etwas kümmern“. Meistens ist das Ziel der Bekümmernis abstrakt wie das Weltklima oder die Griechische Steuerpolitik. Nun kann man sich um einen echten Menschen kümmern – und noch dazu eine Breitseite gegen den großen Satan USA abschiessen. Endlich eine reale Aufgabe. Ich kann mir bestens vorstellen, wie in Brüssel sich plötzlich ganz viele Leute von ihrem Sessel erheben, um „etwas“ zu tun. Zumindest Zeichen setzen.

    So wie in Haiti, trotz riesiger EU und UN Mittel tut sich relativ wenig. Eigentlich überhaupt nichts, findet auch BILD :

    Auch Monate nach dem verheerenden Erdbeben vom Januar hat sich die Situation der Menschen in Haiti nicht wesentlich verbessert. Die humanitäre Lage sei „weiter katastrophal“, zitieren örtliche Medien den Päpstlichen Nuntius in Haiti, Erzbischof Bernardito Auza. Mehr als eine Million Menschen lebten in Zeltlagern; ihre Zahl steige sogar noch. Täglich kämen Menschen aus der Provinz in die Hauptstadt und hofften, dort Arbeit und Hilfe zu finden. In den Bergen nördlich von Port-au-Prince hätten sich mittlerweile neue Lager gebildet. Die Menschen siedelten sich dort aus Angst vor Überflutungen in der Regenzeit an. Zugleich verwies Auza auf organisatorisches Versagen. Ein erstes langfristiges Lager, das die Regierung und die internationale Gemeinschaft für 10 000 Menschen errichtet habe, sei gescheitert, weil grundlegende Versorgungsdienste nicht funktionierten.

    http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/09/23/23-18-haiti.html

    Fast so wie in Christchurch. Christchurch who?

    Für die Vergesslichen, das war das noch stärkere Erdbeben vor kurzem in Neuseeland…

  5. 5 Prosemit 24. September 2010 um 06:22

    BILD zitiert den Anwalt :

    Ihr Anwalt hatte ein Gnadengesuch eingereicht: Mit einem IQ von 70 sei sie geistig zu zurückgeblieben für die Hinrichtungstrafe! Das Gesuch wurde abgelehnt

    Ein interessantes Statement. In Deutschland sind diese Leute gerade gesucht, um die Renten und den Sozialstaat zu retten – aber auf dem Weg zur 2000 Watt Republik werden wieder Ziegenhüter und Gänseliesl gesucht. DAS war keine zynischer Kommentar von mir, genau das wird kommen.

  6. 6 Karl Eduard 24. September 2010 um 06:36

    Ja. Das ist richtig. Fürs Verbrechen hat der IQ gereicht.

  7. 7 netzwerkrecherche 24. September 2010 um 07:18

    Daß sie behindert ist, gibt gleich noch einige Pluspunkte. Die Todesstrafe sollten nur Nichtbehinderte erhalten!

    Wäre sie zudem negroid, arbeitslos und kommunistisch, würde man sie – zumindest in der BRD – für ihre Taten mit einem Türkeiurlaub belohnen. Weil sie es so schwer hatte im Leben und keinen anderen Ausweg wußte und überhaupt eigentlich die Mehrheitsgesellschaft Schuld trägt.

  8. 8 Karl Eduard 24. September 2010 um 07:36

    Das Bundesverdienstkreuz, das Bundesverdienstkreuz sollte aber drin sein, wegen hervorragender Integrationsleistungen.

  9. 9 Mcp 24. September 2010 um 08:54

    Es ist doch nicht die geistige Behinderung, die sie zum „Medienstar“ macht. Sie ist eine Frau und Frauen richtet man nicht hin. Das ist der einzige Grund, warum dieses Weib in den Schlagzeilen überhaupt auftaucht. Ein Mann unter gleichen Umständen und selben IQ wäre die Druckerschwärze nicht wert gewesen, die der Mainstream für dieses Weib verschwendet.


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