Volksverarschung schreitet voran

Hat Sarrazin festgestellt, daß Deutschland immer dümmer wird, bemüht sich Günther Lachmann, Meinungsschreiber der WELT, den Beweis dafür anzutreten, was ihm auch mühelos gelingt. Anlaß ist eine Bertelsmannstudie. Wie üblich gelingt es ihm, die Klippen Islam, Muslime und Türken unterm Begriff Migranten zu verstecken.

Vorurteil 1: Die Integrationspolitik der Vergangenheit ist gescheitert … Gegenargument: Na klar ist die Integrationspolitik in den vergangenen Jahren besser geworden. Schließlich wird zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik überhaupt erst Integrationspolitik gemacht. Es war die große Koalition, die den Integrationsgipfel und die Islamkonferenz einrichtete.

Herr Lachmann behauptet hier also allen Ernstes, vor dem unsäglichen Islamisierungsgipfel hätte es nie politische Maßnahmen gegeben, um Zugewanderten die Integration zu erleichtern. Ergo, weil es keine Integrationspolitik gab, konnte sie auch nicht scheitern. Und natürlich geht es nicht um Migranten. Es geht um Türken, Araber, Libanesen, kurz um Muslime. Der Rest der Zugewanderten passt sich selbst an.

Vorurteil 2: Das Klima zwischen Deutschen und Migranten wird immer schlechter und angespannter :  Gegenargument: Das Klima zwischen Deutschen und Migranten war zu Beginn der neunziger Jahre auf einem Tiefpunkt angelangt. Damals kam es zu den schrecklichen Pogromen in Hoyerswerda, Mölln, Rostock-Lichtenhagen und Solingen. Seither hat sich das Verhältnis wieder normalisiert.

Ja. Seit die Zeitungen voll sind, von Überfällen durch Südländer auf die einheimische Bevölkerung und die aufgehört hat, ihrerseits Südländer totzuschlagen oder nur böse anzugucken,  da ist das Klima natürlich besser geworden. Das ist doch logisch! Merke: wenn Ausländer Eingeborene überfallen, wie man jeden Tag lesen kann, dann zeugt das von einem entspannten und guten Klima. Andersherum ist es schlecht.

Vorurteil 3: Die Interessen der Ausländer werden zu stark berücksichtigt: Gegenargument: Wer sagt das? Es ist längst Konsens, dass sowohl die Migranten als auch die Mehrheitsgesellschaft zur Integration beitragen müssen. …

Konsens ist es höchstens bei den Lohnschreibern und Politikern. Die Bürger sehen das ganz anders. Also außerhalb der Zeitungsredaktionen. Was die Zustimmung zu Sarrazin beweist. Unter der Bevölkerung.  Und man schaue sich nur mal die deutsche Rechtsprechung an, wo der Migrantenbonus bereits an der Tagesordnung ist. Kein Deutscher, der 16 Mal ohne Führerschein erwischt wurde, wäre noch auf freiem Fuß, kein Deutscher, der nicht im Stande wäre, Prozente zu rechnen, würde uns als Expertin vorgeführt. Außer Schellnhuber vielleicht. Außerdem werden nicht die Interessen der Ausländer berücksichtigt, es geht immer nur um Moslems, Muslime, Mohammedaner. Wer sagte jüngst, die Deutschen sollten sich schon mal auf mehr Moscheen in ihren Städten freuen? Richtig, die Bundesklanzlerin, Erdogans Architektin. Moscheen sind keine polnische oder italienische Spezialität, die wachsen nur in muselmanischem Herrschaftsgebiet.

Vorurteil 5: Migranten haben kein Verhältnis zur Demokratie oder verachten sie sogar: Gegenargument: … Aber sie treffen für die Mehrheit der Migranten freilich nicht zu, wie die Bertelsmann-Stiftung richtigstellt: „Nach einer Studie der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2009 sagen 70 Prozent der Migranten „Ja“ zur Demokratie, unter der deutschstämmigen Mehrheitsbevölkerung sind dies 78 Prozent.“

„Die Demokratie ist der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Recep Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident. Richtig ist natürlich, Migranten aus demokratischen Staaten haben kein Problem mit der Demokratie. Allerdings bilden die auch keine Parallelgesellschaften, Hassprediger, Selbstmordattentäter und Dschihadisten aus.

Vorurteil 6: Vor allem Muslime sind in religiösen und politischen Fragen besonders intolerant: … Darin erklärten unter den religiösen Muslimen 67 Prozent, jede Religion habe einen wahren Kern. Und sogar 86 Prozent sprachen sich für Offenheit gegenüber allen Religionen aus. Allerdings ist der Islam gegenüber seinen Gläubigen ganz und gar nicht tolerant. Ein Muslim darf niemals zu einer anderen Religion übertreten, und eine Muslima darf niemals einen Nicht-Muslim heiraten.

„Muslime, die ihren Glauben wechseln, müssen mit dem Schlimmsten rechnen. Ich kann Ihnen einige Beispiel nennen für das, was Leuten passierte, die wir kennen: die Islamisten töteten den Konvertiten oder versuchten ihn zu töten; der Konvertit wurde durch die Polizei gefoltert; Familienmitglieder des Konvertiten wurden durch die Polizei gefoltert; der Konvertit verlor seinen Arbeitsplatz; der Konvertit wurde durch die eigene Familie und durch Freunde verstoßen; er hat dann meist keine Bleibe mehr und muss versuchen, in einem Hotel irgendwo in Kairo unterzutauchen, wo ihn niemand kennt – aber die meisten können sich das nicht leisten.“ Quelle. Ja, das kann man als ganz und gar nicht tolearat bezeichnen, was ein Grund wäre, diesen leuten einen Tritt in den Hintern zu geben und Adieu zu sagen. Und jetzt zeige mir eine Religion, die ebenso verfährt.

Und so geht das weiter, bis zum letzten Punkt. Eine Schande, daß Zeitungen auf solch depperte oder verschlagene Mitarbeiter zurückgreifen müssen. Was wir aber gewöhnt sind, denn es ist die Normalität. Und natürlich eine Schande fürs deutsche Bildungssystem. Möglich ist aber auch, es sind die Gene. Dann ist Herr Lachmann entschuldigt. Kann natürlich auch sein, Herr Lachmann belügt seine Leser im Auftrag einer Interessengruppe. Dann stellt sich die Frage, welche das wäre.

Demokratie – Schtonk

3 Responses to “Volksverarschung schreitet voran”


  1. 1 frank 25. September 2010 um 14:19

    Das ist der psycho kranke multikultiralismus.

  2. 2 Prosemit 25. September 2010 um 18:30

    Die Schreiber glauben an das, was sie schreiben. Mit Inbrunst. Sie sind fest davon überzeugt, daß man nur die Probleme verschärft, wenn man von ihnen spricht.

    Es ist pure Dummheit, das sie so denken lässt.

  3. 3 netzwerkrecherche 27. September 2010 um 07:22

    Es ist längst Konsens, dass sowohl die Migranten als auch die Mehrheitsgesellschaft zur Integration beitragen müssen.

    Bei wem ist das Konsens? Erst werden ohne meine Mitbestimmung / Mitbeteiligung irgendwelche Menschen in meiner Heimat als Gastarbeiter->Asylsuchende->Migranten->Mitbürger angesiedelt, und dann soll ich auch noch irgendetwas zu deren Integration beitragen, nur weil diese herangekarrten Typen unfähig sind, sich gebührend zu benehmen?


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