Zu doof um Löcher zu bohren

Hier sieht man einen alten Dokumentarfilm über einen Brunnenbauer in Bayern (oder Franken). Der Sprecher sagt, er wäre der Letzte seines Standes, denn längst hätten moderne Maschinen die Handarbeit und sein spezielles Können abgelöst. Überholt seit 1920, aber faszinierend einfach. So der Film.

Im nachfolgenden Film hört man das fröhliche Geträller Colorierter im Senegal, die zwar Trällern können aber zu doof sind, eine Schippe in die Hand zu nehmen, um ein Loch zu schaufeln. Oder zu faul? Da muß eine Bayerin kommen, um diesen fröhlichen, naturbelassenen Menschen ihr Trinkwasser zu fördern. Vielleicht liegt es doch an den Genen?

Irgendwo habe ich gelesen, die fröhlichen Colorierten könnten gar nicht sozial ungerechterweise mit weniger Intelligenz ausgestattet sein,  weil sich die Menschheit von Afrika aus ausgebreitet hätte. Das ist wohl wahr. Aber auch  die besten Deutschen verlassen Deutschland, um ihr Glück überall da zu suchen, wo es besser ist als unter der Führung DER PARTEI, dieser stillschweigenden Einheitsfront aus SPD, GRÜNEN, FDP, CDU und CSU. Zurück bleiben die Alten und die weniger Unternehmungslustigen. Wie es auch in Afrika gewesen sein muß.

Während die einen fortzogen, saß der Rest unter dem Affenbrotbaum, mit aufgesperrtem Maule und hat gewartet, bis die Affen und das Brot herabfallen. Weswegen heute immer noch gute Menschen nach Afrika fahren, um die Zustände von abgrundtiefer Einfältigkeit und Lethargie möglichst lange zu bewahren. Und keine Frage, Colorierte sind hervorragende Sportler, übrigens die Fähigkeit, die auch ein Özil aufwies, weshalb sich jeder Journalist scheckig gefreut hat, einen so begnadeten Facharbeiter im Laufen und Kicken bewundern zu dürfen. Aber wer einem hungrigen Löwen entkommen will, der darf kein Lahmarsch sein, weshalb die Evolution die Langsamen ausgesondert hat. In Europa war das nicht nötig. Da hat sie die Idioten ausgesondert. Zumindest bis zur Erfindung von Demokratie und Sozialstaat.

Und, Laufen und Kicken hat uns nicht den Wohlstand beschert, den DIE PARTEI emsig abschafft. Dafür war Intelligenz nötig. Und zwar über dem Niveau eines bunten Sprinters. Aber nicht vergessen, wir haben colorierten Menschen so unendlich viel zu verdanken, sagt Phillipa Ebene, klar, würde  jeder sagen, wenn er bunt wäre und Frau und lediglich von Subventionen lebt. Dennoch sollten wir uns dessen immer bewußt sein. Vor den ersten Colorierten in Deutschland, also, bis die einen Fuß auf deutsche Gestade setzten, auf der Flucht vor eintöniger Nahrung, was hatten wir denn da? Nichts! Nicht mal Brunnen. Weswegen wir heute unsere Schuld in Afrika abtragen.

Löcher bohren im Senegal

7 Responses to “Zu doof um Löcher zu bohren”


  1. 1 Blond 25. September 2010 um 07:18

    „Zurück bleiben die Alten und die weniger Unternehmungslustigen“
    Und ich.
    Bin aber eher
    verteidigungslustig.
    Bin ich.

  2. 2 Blond 25. September 2010 um 07:29

    Die Herleitung der
    Sprintfähigkeit
    Colorierter
    wegen der Ausmerzung der Langsameren durch Löwen
    hat was:
    las ich doch kürzlich,
    dass der Mensch deshalb aufrecht gehen gelernt hat,
    damit er über das hohe afrikanische Steppengras hinweg schauen kann.

  3. 3 Blond 25. September 2010 um 07:36

    Deshalb soll sich unser Gehirnvolumen auch vergrößert haben,
    weil auf nur zwei Beinen laufen eine übergroße Koordinationssteuerung nötig macht.
    Wieso ist das
    (mit dem größeren Gehirn)
    dann nicht bei Allen so?
    😮

  4. 4 Prosemit 25. September 2010 um 18:28

    Ein immer wiederkehrendes Thema. Efal ob Haiti, Senegal oder …

    Es ist ja nicht so, daß man keinen Brunnen bauen könnte. Mit Anleitung geht das schon, aber selbstsändig? Da fehlt der Plan. Etwas, auf das man mit Gewalt nicht kommt, wenn die betreffenden Anlagen nur schwach entwickelt sind.

    Nicht, daß ich mich jetzt auf’s Glatteis begebe, aber es fällt mir gerade ein.

    Weite Teile, besonders Schwarzafrikas sind Schmutz, Schmutz, Fliegen und noch einmal Schmutz. Man muß das gesehen haben. Als Weißer meint man, daß andere den Schmutz ebenfalls sehen. Aber nein, man sieht ihn nicht. Nicht, daß man den Dreck ignoriert, man sieht ihn einfach nicht. Man könnte es als Gleichgültigkeit bezeichnen, es ist es aber nicht. Ein Elefant, der immer denselben Pfad entlanggeht, sieht den Schmutz auch nicht. Er begreift nicht, was „Schmutz“ ist.

    Blumen vor dem Fenster – man kann sicher sein, daß dort Weiße leben.

  5. 5 netzwerkrecherche 27. September 2010 um 07:43

    In Europa war das nicht nötig. Da hat sie die Idioten ausgesondert.

    Wohin? In Politik und Medien?

    Um es mal nicht so „böse“ zu sagen – in unterschiedlichen Landstrichen der Erde gab es auch unterschiedliche Anforderungen an die dort lebenden Menschen – im seelischen, geistigen, körperlichen -, weshalb es innerhalb von Jahrtausenden zur Selektion kam, die besser Angepaßten hatten sich über Generationen stärker fortgepflanzt und die Lebensunfähigen überdeckt.

    Das Prinzip gab es in Europa sogar noch, als der fähige Bauer viele Kinder hatte und der trottelige Knecht kinderlos blieb. Oder in Afrika, als von den 7 Mohrenbabys einer Frau die 5 schwächsten wegstarben.

    Dank unserer weisen Führer wissen wir aber heute, daß die über Jahrtausende von der Natur geschaffene Vielfalt nur tumbe Einfalt ist, und daß die multikulturelle Weltgemeinschaft derart verrührt werden muß, daß wir multikulturelle Fragmente zwar in jedem Mikrokosmos vorfinden, die Welt aber homogen und gleichgeschaltet wird.

  6. 6 Prosemit 27. September 2010 um 08:14

    Ich lese zur Zeit John Tanners bemerkenswerte Geschichte seiner 30 Jahre, die er unter Indianern lebte. Das Buch ist bei Google Books zu finden.

    Ich habe die selten gute Einleitung (!!!) von den typischen OCR Fehlern befreit und sie damit lesenswerter (;-) gemacht. Eine vortreffliche Analyse der Indianer und damit völlig On Tpic zu obigem Thema

    ———————————
    http://books.google.de/books?id=RCYTAAAAYAAJ

    Man hat viel über die Grausamkeit der Weißen gegen die Indianer deklamirt und mit vollem Rechte dagegen geeifert, sehr häufig aber auch vergessen, daß nicht diese Grausamkeit und Herzlosigkeit allein an dem traurigen Schicksale der rothen Leute schuld ist. Wer Tanners Denkwürdigkeiten aufmerksam liest, dem wird es begreiflich werden, daß Indianer und Weiße unmöglich lange beisammen leben können; der wird finden, daß jene, auch ohne Berührung mit den Europäern, im Fortgänge der Zeit, wenn auch langsamer, an Zahl immer mehr hätten abnehmen müssen. Überhaupt waren die nordamerikanischen Stämme, die ackerbautreibenden in Mexico ausgenommen, nie sehr zahlreich.

    Es ist eine Notwendigkeit, daß, wenn ein schwaches, ungebildetes Jäger Volk mit einem zivilisirten, mächtigen Ackerbau Volke zusammenstößt und mit demselben in ein und demselben Lande wohnt, entweder sich gleichfalls zum Ackerbau bequemen und das unstäte Leben aufgeben oder untergehen muß. Alle Indianerstämme auf dem Gebiete der Union, ohne eine einzige Ausnahme, waren bisher Jägervölker. Daß die, nun auch nach dem Westen gewanderten, Tschirokis in Georgien Ackerbau trieben, kann hier nicht in Betracht kommen, da sie zur Hälfte aus Mestizen bestanden, und, auf einen engen Raum beschränkt, verhungert wären, wenn sie sich nicht zum Anbau des Bodens bequemt hätten. Sie waren aber auch die einzigen, welche regelmäßig säeten und ernteten, und einen Viehstand hielten; bei allen übrigen, ohne Ausnahme, beschränkte sich der Ackerbau, wenn von diesem überhaupt die Rede seyn kann, auf den Anbau von etwas Mais und das Einernten von Sumpfreis, den die Natur wild wachsen läßt.

    Kein Stamm hatte sich über die niedrige Stufe des Fischer- und Jägerlebens erhoben; kein Volk hatte vor Ankunft der Europäer Heerden. Und doch waren zwei Rindvieharten vorhanden, welche die ausgedehnten, mit dem saftigsten Grase bedeckten Prairien durchschwärmten. Allein noch jetzt schmücken sich diese schönen Ebenen am Missouri und Oregon vergebens mit herrlichem Grün, vergebens wachsen Futterkräuter in üppiger Fülle empor, der nordamerikanische Urbewohner zähmt den Bison und Moschusochsen nicht, er läßt das Rennthier im wilden Zustande, und steht daher in dieser Hinsicht weit hinter Hottentotten und Lappen zurück.

    Und als Jäger verfährt er so unklug und bedachtlos, daß er die trächtigen Weibchen nicht einmal schont, sondern vorzugsweise diese erlegt. Daher hat sich, seit die Indianer mit dem Schießpulver bekannt geworden sind und von den Weißen Flinten erhielten, die Anzahl des Wildes von Jahr zu Jahr vermindert.

    Haben sie Ueberfluß an Speise, so schwelgen sie; Vorräthe werden nur selten aufbewahrt. Die Tschippeways genießen, wie wir aus Hearne’s Reise l deutsche Übersetzung S. 82) ersehen, von den erlegten Thieren oft nur Mark, Zunge und Fett, und als der genannte Brite sie davon abhalten wollte, das Wild ohne Noth niederzuschießen, entgegneten sie stumpfsinnig: „es sey ganz recht, viel zu tödten, wenn Ueberfluß sey, und falls man es haben könne, müsse man nur das Leckerste genießen.“

    Sie gingen nicht einmal an einem Vogelneste vorüber ohne die Jungen zu tödten, oder die Eier zu verderben. Der Lappe hat sein Rennthier, der Hottentotte seinen Büffel, der Kaffer große Heerden und selbst Städte, der Neger sein bestimmtes Dorf, der nordamerikanische Indianer nichts von dem Allen; er lebt nur in Stämmen und Horden zusammen. Alle Bemühungen wohldenkender Männer, ihn an feste Wohnsitze und an Ackerbau zu gewöhnen , sind beinahe ohne Ausnahmen gescheitert. In jedem Jahre verhungern Hunderte, weil sie in dm Zeiten des Ueberflusses nichts aussparen; Tausende kommen um in den Fehden, welche mit der größten Grausamkeit geführt werden, und ebenso viele durch Ausschweifungen, denen sie sich im Rausche überlassen.

    Die Alten werden von den meisten Stämmen mit empörender Geringschätzung behandelt; man reicht ihnen, sobald sie selbst nicht mehr jagen können, immer die schlechteste Nahrung und auch diese nur kärglich; man läßt sie im strengsten Winter fast ohne Kleidung, und die Alten ertragen Alles, ohne eine Klage auszustoßen, und sehen stumpfsinnig der Stunde entgegen, wo ihre Kinder hartherzig und ohne Mitleid zu fühlen, sie im Schnee zurücklassen werden, um einsam und verlassen vor Hunger und Mangel umzukommen, wenn sie der Horde nicht weiter folgen können.

    Für alles oben Gesagte wird der Leser in vorliegenden Denkwürdigkeiten den Beweis finden. Tanner, ist, wie alle ungebildeten Leute, nicht selten sehr ausführlich über Kleinigkeiten, man könnte sagen, er seh episch breit; er beschreibt, was er sah und hörte, bis in die kleinsten Einzelnheiten. Aber eben deshalb giebt uns seine Erzählung ein um so treueres Bild von den inneren Zuständen jener Völker, unter welchen er so lange gelebt hat…

  7. 7 Karl Eduard 28. September 2010 um 03:16

    Danke für die Buchempfehlung und die Mühe. Habe es mir am Rande verlinkt, um es bei Muße mal zu lesen.


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