Archiv für 4. Oktober 2010

Der Bundespräsident protestiert

Wie die Agentur Reuters berichtete, bombardierte eine US-Drohne eine Moschee in der Stadt Mirali in der Region Nord-Waziristan nahe der afghanischen Grenze. Dabei seien acht Deutsche getötet worden. … Bei ihnen handele es sich vermutlich um Islamisten, die sich zur Terrorausbildung in Pakistan aufgehalten hätten. In einer ersten Stellungnahme des deutschen Bundespräsidenten bedauerte dieser diesen Zwischenfall als schweren Rückschlag für die Integrationsbemühungen aller Muslime in die deutsche Gesellschaft. Da würden Muslime lange Reisen unternehmen, um ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern, nach Pakistan, das schon länger Islam hat, und dann das. Bildungshungrige zu bombardieren, sei  nicht hilfreich, fügte er in Anlehnung an ein Wort der Kanzlerin hinzu. Und immerhin wäre er auch der Bundespräsident der Terroristen. Diese hatten sich in der letzten Woche in einem Unterstützerbrief an ihn gewandt, in dem sie versicherten, er wäre ihr Bundespräsident, und in dem sie um seinen Schutz und Schirm baten, seit geraumer Zeit und im Zusammenhang mit einem gewissen Sarrazin, würden sie immer so komisch angeblickt, bei der Arbeit. Jetzt, nach der grandiosen Einheitsrede wissen wir aber, der Terrorismus ist ein Teil Deutschlands. Danke dafür.

Beschwingt zur Arbeit

Lecker kochen mit Lecter

Die Frage, wie mit der Religion der Kannibalen bei uns umgegangen würde, stellt Thomas von der Osten-Sacken. Nun, zuerst würden wir in Kannibalen und Kannibalisten unterscheiden. Kannibalisten, also Leute, die offen Menschen essen, haben den Kannibalismus nicht verstanden, die, die es aber daheim tun und mit Messer und Gabel, wären moderate Kannibalen, mit denen müßten wir reden. Natürlich fiele Kannibalismus unter die Religionsfreiheit und wir müßten ihnen nur genügend Zeit geben, um sich an das Essen von Rindvieh, Schweinen oder Hammeln zu gewöhnen, schließlich waren wir eventuell ja auch mal Kannibalen. Keinesfalls dürften wir die Würde der Kannibalen verletzen, weil, Kannibalen zu kritisieren, wegen ihrer Eßgewohnheit, da könnten schon mal die Nichtkannibalen drunter leiden, wir wüßten aber, das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Schließlich würde der Bundespräsident rufen: „Der Kannibalismus ist ein Teil Deutschlands“, auch, wenn die Deutschen gegessen werden. Der Bundespräsident ist nämlich auch der Bundespräsident der Kannibalen.


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