Archiv für 9. Oktober 2010

Dies und das

Stephan Kramer protestiert: Für Judenfeinde. Bei dem unglücklichen Brande zu Nikolsburg zeichnete sich ganz vorzüglich aus – die Judenschaft. Sie brachte nicht nur dem katholischen Pfarrer 500 Fl. zu einiger  Unterstützung der durch das Feuer beschädigten Christen, sondern erbot sich auch, sich zu acht und mehreren Familien in einem Haus zusammenzuziehen, um dadurch leere Häuser zu gewinnen, in welchen die Christen, bis zur Wiedererbauung der verbrannten wohnen können.  FREIBURGER ZEITUNG 9.10.1784.

Sozialarbeiter der Meere gefaßt. Neapel. Die zum Kreuzzuge beorderte königl. Flotte, bestehend aus der Fregatte S. Dorothea, einer Schebecke und einer Brigantine, unter Kommando des Ritter Marescotti, ist am 18. September unter Segel gegangen. Die Fregatte Minerva, unter Anführung des Ritters Forteguerri, nebst einer anderen Schebecke,  und einer Brigantine, sollen ihr ebenfalls nachfolgen. WIENER ZEITUNG. 9. 10. 1784.

Neapel. Neulich hielt das von Algier zurückgekommene königliche Geschwader in den Hafen zu Neapel seinen feierlichen Einzug, dergleichen Rom und Karthago nicht gesehen haben. Nichts mangelte, als die überwundenen Völker in Ketten geschmiedet auf den Spitzen der Schiffe ausgesetzt, um das Schauspiel in Pracht zu erheben. Der König von Neapel fuhr demselben entgegen, bestieg auf einer gewissen Anhöhe in höchsteigener Person das Admiralschiff , versammelte alle Seebefehlshaber zu sich aufs Verdeck, grüßte sie freundlich, lobte ihr Wohlverhalten, und ihren Heldenmut mit den gnädigsten Ausdrücken, und las ihnen ein eigenes eben so gnädiges Handschreiben seines Durchlauchtigsten Herrn Vaters, des Königs von Spanien vor: worauf das Geschwader unter Begrüßung vieler hundert  Kanonenschüssen  aus allen Festungen des Hafens, mit dem König am Bord, im Hafen einlief. FREIBURGER ZEITUNG 9.10.1784.

Mohamed will das nicht. Griechische Zeitung. Die Zeitung, die zu Wien seit einiger Zeit in griechischer Sprache herauskam, hat nun auch das Schicksal anderer Schriftstellereien erfahren. Sie geriet nach Konstantinopel, und in die benachbarten Orte; ward daselbst begierig gelesen, und da es zuweilen, (wiewohl nicht allemal) zu geschehen pflegt. daß man durchs Lesen vernünftiger wird; Mahomets Gesetz aber den Türken schlechterdings nicht erlaubt, gescheiter zu werden, so ergriff man die schleunigsten Maßregeln, dem gräulichen Verderben der hereinbrechenden Aufklärung vorzubeugen, und die Zeitung ward auf einmütiges Gutachten aller Derwische und Bonzen verboten. FREIBURGER ZEITUNG 9.10.1784.

Frau verkauft: Neue Mode. Von Worzester wird ein ganz besonderer Vorfall berichtet, der sich vor einiger Zeit dort zugetragen hat. Ein Mann, der verschiedene Jahre abwesend gewesen, kehrt endlich in seine Heimat zurück. Unterwegs vernimmt er, daß seine Frau mit einem seiner alten Bekannten lebt, der seines Handwerks ein Schornsteinfeger war. Er kömmt vors Haus, klopft an die Tür und verlangt seine Frau. Allein der galante Schornsteinfeger war mit seiner erworbenen Schönen so wohl zufrieden, daß er sich nicht entschließen konnte, von ihr zu scheiden; er schlägt dem Manne vor, sie ihm zu einem billigen Preis zu verkaufen. Der Vorschlag wird angenommen und brief und Siegel über den geschlossenen Handel ausgefertigt. Um mehrerer Sicherheit wegen wird ein Rechtsgelehrter noch über die Sache um Rat gefragt, und dieser erklärt den Handel für null und nichtig. Was ist nun zu tun sagte der betrübte Liebhaber? Der Advokat, der ein alter Praktikus war, rät beiden Parteien, um sich gegen alle verdrießlichen Folgen sicher zu stellen, die Frau auf den nächsten Markt  zu führen und sie öffentlich feil zu bieten. Der Rat wird befolgt, die Schöne mit einem Strick um den Hals, unter einer Herde Kühe auf dem Markt zu Worzester, der alle Sonnabende gehalten wird, zum Verkauf ausgestellt, und ihr getreuer Liebhaber gab, ohne zu dingen, den begehrten Preis, und führte sie um eine Guinee nach Hause! Diese Mode kann doch wohl nur in England gelten? FREIBURGER ZEITUNG 9.10.1784.

Verkannt und ungeliebt

 

Fehlendes Klospülungs – Gen

Die fünfköpfige Familie Alubaydi muss sich mit einer defekten Klospülung herumärgern und mit einer Forderung von 5000 Euro seitens des Vermieters. Das Amtsgericht Düsseldorf bestätigte jetzt die entsprechende Nachforderung der Vermietergesellschaft. Es geht um 5050,84 Euro – so hoch ist die Rechnung , die die Familie im Herbst 2009 im Briefkasten hatte. Und die sie nicht zahlen will. Sie klagte vor dem Amtsgericht dagegen, verlor jetzt aber.

Es ist unbegreiflich, wie man Leute einwandern lassen kann, denen das Intelligenzgen fehlt, das sie befähigt, zu bemerken, daß die Toilettenspülung andauernd läuft oder die nicht in der Lage sind, einen Zusammenhang zwischen verbrauchtem Wasser und der Wasserrechnung herzustellen. Was können die dem deutschen Staat nützen, außer, daß sie ordentlich Trinkwasser vergeuden, das den Durstenden auf der Welt geholfen hätte, und seine Gerichte beschäftigen? Und dann lügen die noch, daß sich die Balken biegen! Ein normaler Mensch hätte selbst Abhilfe geschaffen, weil er weiß, Wasserverbrauch gehört zu den Mietnebenkosten. Wozu, zum Teufel, importiert Deutschland solche Vollidioten, wo es doch selber genug hat?

Von Israel lernen

heißt Siegen lernen. Der Berliner Innensenator und der Berliner Polizeipräsident waren, wie jetzt bekannt wurde, in Begleitung mehrerer hoher Berliner Polizeiführer zu Gast in Israel, um von den Erfahrungen der  israelischen Streitkräfte im Umgang mit Nichtintegrierbaren zu profitieren. Berlin wird schon lange von militanten ausländischen Familienclans terrorisiert, die zwar keine Sprengstoffattentate verüben oder mit „selbstgebastelten Raketen“ schießen, wie die berlinerfeindliche Presse nicht müde wird, zu betonen, ansonsten aber genügend Opfer unter den friedlichen Berliner Einwohnern hinterlassen, die in Ruhe die staatlichen Alimentierungen verzehren , Yuppieschweinen in die Beine schiessen wollen oder nur ein wenig herumrandalieren, fehlt ihnen doch ansonsten jeder Lebenssinn.

Vor den praktischen Felderfahrungen stand ein intensives psychologisches Training, den deutschen Gästen mußten  die  angelernten Reflexe abgewöhnt werden, beim Auftauchen von Gewalttätern, sofort die Waffen niederzulegen und sich auf den Rücken zu werfen, der Hang, Wegzulaufen, wurde fast völlig unterdrückt, es müssen harte Wochen gewesen sein, aber am Ende winkte als Lohn für die Anstrengungen die Teilnahme an einer umfassenden Operation zur Integrationsbeschleunigung, Israel hat seit Jahrzehnten ein Problem mit Integrationsverweigerern und Parallelgesellschaften, weiß damit aber anders umzugehen.

Wie dann berichtet wurde, hatten die(israelischen) Soldaten ein ganzes Stadtviertel in Hebron abgeriegelt und dann von Haus zu Haus nach Verdächtigen gesucht. Schließlich seien alle Angehörigen der Burqan-Familie aufgefordert worden, ihr dreistöckiges Wohnhaus zu verlassen. Die meisten hätten die Anweisung befolgt. Die Soldaten hätten dann geschossen und die verbliebenen Männer zur Aufgabe aufgefordert. Auf Seiten des Croßclans forderte der Schußwechsel zwei Opfer. Die beiden 33 und 24 Jahre alten Männer waren nach Angaben der israelischen Armee an einem Terroranschlag beteiligt, bei dem am 31. August auf einer Schnellstraße nahe Hebron vier Israelis getötet wurden, unter ihnen eine schwangere Frau. Die deutschen Gäste zeigten sich beeindruckt.

Nach ihrer Rückkehr und in einer ersten Stellungnahme erklärten sie, der israelische Weg sei durchaus auch für Berlin machbar, sich gegen Verbrechertum aller Art zu verteidigen, wäre selber gar kein Verbrechen, wie es ihnen seit den ersten Lebensjahren immer wieder eingetrichtert worden sei, Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden in Deutschland hat umgehend Protest eingelegt.

Ein Modell für die deutsche Polizei?

Friedliche Intensivtäter versuchen einen Autofahrer zu steinigen und werden auf die Motorhaube genommen. Die Weltgemeinschaft ist geschockt. Jeder Trottel kann übrigens sehen, daß das ein Hinterhalt war, nur diese betroffen glotzende Medientrantüte nicht.

 


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