Sarrazinismus

….Auch eine Familie, die über einen langen Zeitraum vom Arbeitslosengeld II lebt, kann darauf achten, daß die Kinder sich die Zähne regelmäßig putzen und nicht unbeaufsichtigt fernsehen, daß regelmäßig gekocht wird und man sich gesund und ausgewogen ernährt, daß die Kinder im Park oder auf dem Bolzplatz spielen und sich ausreichend bewegen. Mit Büchern kann man sich in der Leihbibliothek eindecken und den Kindern regelmäßig vorlesen. Es gibt also keine materiellen Gründe, die es Empfängern von Arbeitslosengeld unmöglich machen, bei den untersuchten Merkmalen die Kennziffern der oberen sozialen Schicht zu erreichen. (Übergewicht,  Zahnpflege, Fernsehverhalten, Sprachentwicklung, motorische Mängel.) Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“

Das war jetzt schlicht menschenverachtend, so etwas zu behaupten, denn natürlich kann sie es nicht, sagen die versammelten Linken. Warum sie es aber nicht kann, das verraten sie uns nicht. Vielleicht hoffen sie auf neue Jobs als Zahnputzbeauftragte oder Kontrolleure des täglichen Fernsehkonsums. Was könnten da Stellen geschaffen werden, für die Tagediebe in den Parteien!

 

5 Responses to “Sarrazinismus”


  1. 1 Prosemit 13. Oktober 2010 um 06:23

    Sarrazin hat einen abgrundtiefen schwarzen Humor :

    „Mit Büchern kann man sich in der Leihbibliothek eindecken und den Kindern regelmäßig vorlesen.“

    Eine in den Unterschichten so völlig absurde Idee. Die Bibliotheken kennen sicher alle den einen mit Namen, der dort auch Bücher zum Vorlesen abholt.

  2. 2 Blond 13. Oktober 2010 um 08:44

    Undasachta,
    der Prosemit,
    der Sarrazin hätte schwarzen – tschunnigung –
    colorierten Humor:
    „… Die Bibliotheken kennen sicher alle den einen mit Namen …“

  3. 3 vakna 13. Oktober 2010 um 18:04

    Da sollte man doch schnellstens ein Ministerium für „Übergewicht, Zahnpflege, Fernsehverhalten, Sprachentwicklung und motorische Mängel“ einrichten.

  4. 4 ostseestadion 13. Oktober 2010 um 21:12

    Noch kommt der Vorschlag des Genossen S. aber nicht zu spät.
    Noch gäbe es in den Familien, des Vorlesens Sachkundige.
    Welche, die nur Dank der vorbildlichen 100 000 nde Vollzeitarbeitsplatzvernichtungsmaschinerie in 8 Jahren Rot Grün arbeitslos geworden sind.
    In der nächsten Generation sieht es hingegen düster aus. Stockdunkel , sozusagen.

  5. 5 Der Unfassbare 14. Oktober 2010 um 00:29

    „Da sollte man doch schnellstens ein Ministerium für „Übergewicht, Zahnpflege, Fernsehverhalten, Sprachentwicklung und motorische Mängel“ einrichten.“

    Bist du verrückt ? Für JEDES dieser Übel wird ein eigenes Ministerium geschaffen. Nur so schafft man genügend Arbeitsplätze.


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