Alte und Dumme

Rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland lehnt die Aussage des Bundespräsidenten Wulff ab, Kannibalismus gehöre zu Deutschland, er sei wie die jüdisch – christlichen Wurzeln Teil unserer Kultur und wir sollten doch froh sein, endlich auf dem Speiseplan der einwandernden Kannibalen zu stehen. Zu diesem Schluß kommt eine Studie, die die SPD bei ihrer Stiftung mit dem wohlklingenden Namen Friedrich Ebert bestellt hatte.  Gut jeder Vierte wünscht sich laut der Umfrage eine „starke Partei“, die die „Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert“. Mehr als jeder Zehnte sehnt sich nach einem „Führer“, der „Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert“ und hält eine Diktatur für „die bessere Staatsform“. Da nun bald wieder Weihnachten ist, das Fest, das wegen der kulturellen Sensibilität der Lecterianer immer weniger gefeiert wird, um ihre zarten Seelen nicht zu beschädigen, vielleicht schafft es der Weihnachtsmann dieses Mal, dem Deutschen Volke Politiker auf den Gabentisch zu legen, die nicht nur ihr eigenes finanzielles Wohl im Auge haben, sondern auch etwas tun für die, die ihnen Tag für Tag die Diäten und Lustreisen finanzieren. Das wäre doch was für den Anfang. Oder nicht?

1 Response to “Alte und Dumme”


  1. 1 Prosemit 14. Oktober 2010 um 14:03

    Gut jeder Vierte wünscht sich laut der Umfrage eine „starke Partei“, die die „Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert“. Mehr als jeder Zehnte sehnt sich nach einem „Führer“, der „Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert“ und hält eine Diktatur für „die bessere Staatsform“.

    Kaum jemand verkörpert den Großteil der Volksgemeinschaft so sehr, wie unsere geliebte Führerin. Farblos bis zur Durchsichtigkeit, von Themen schwätzend, die sie nicht versteht und als Frau auf ihre natürlichen Vorrechte pochend.


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