Ursache und Wirkung

Die Grundsicherung beeinflusst also die Sozialisation und das generative Verhalten der Unterschicht. Sie bestimmt aber auch wesentlich das Migrationsgeschehen und die Integrationsbereitschaft der Migranten. Ohne die deutsche Grundsicherung wäre ein großer Teil der Migranten aus der Türkei, aus Afrika und Nahost niemals gekommen, denn Arbeitsmarktgründe für die Einwanderung gibt es schon seit 35 Jahren nicht mehr. Ohne Grundsicherung wäre auch der Familiennachzug geringer gewesen und Deutschland als Asyl nur halb so attraktiv. Ohne die Grundsicherung hätten außerdem zumindest Türken und Araber in Deutschland ein anderes generatives Verhalten gezeigt. Insbesondere unter den Arabern in Deutschland ist die Neigung weit verbreitet, Kinder zu zeugen, um mehr Sozialtransfers zu bekommen, und die in der Familie oft eingesperrten Frauen haben im Grunde ja kaum etwas anderes zu tun.

Die Grundsicherung hat auch adverse Wirkung auf die Integrationsbereitschaft der Migranten aus islamischen Ländern: Sie haben mit der Grundsicherung einen aus ihrer Sicht – im Verhältnis zu den Herkunftsländern – beispiellos hohen Lebensstandard. Das befreit sie von der  Notwendigkeit, ihren traditionellen Lebensstil zu ändern, sich um Spracherwerb und Arbeit zu bemühen und ihren Frauen mehr abendländische Freiheiten zuzugestehen. So führt ein gerader Weg von der Grundsicherung zu den Parallelgesellschaften der islamischen Migranten. Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“

Die sind jetzt aber, nach der Bundeskanzlerin,  Teil Deutschlands, das heißt, die Kanzlerin und ihr Bundespräsident haben beschlossen, daß die Deutschen früh zur Arbeit gehen, um die Integrationsverweigerer dauerhaft zu ernähren.  Der Krug geht so lange zu Brunnen, bis er bricht. Deutsches Sprichwort. Dem Blogautor konnte übrigens auch noch niemand erklären, warum nicht die Familienzusammenführungen im Libanon oder der Türkei stattfinden. Sondern immer nur in Deutschland. Wo es doch um das Glück der Familen geht.

3 Responses to “Ursache und Wirkung”


  1. 1 Prosemit 17. Oktober 2010 um 06:13

    Dem Blogautor konnte übrigens auch noch niemand erklären, warum nicht die Familienzusammenführungen im Libanon oder der Türkei stattfinden. Sondern immer nur in Deutschland. Wo es doch um das Glück der Familen geht.

    Ich bin sicher, daß man in diesen Ländern nicht einmal ein Wort für „Familienzusammenführung“ kennt.

  2. 2 Mostapfel 17. Oktober 2010 um 11:13

    Da scheint jemand im Türkisch- und Arabischunterricht nicht aufgepasst zu haben oder krank gewesen zu sein. Diese Sprachen kennen sehr wohl ein Wort für „Familienzusammenführung“. Ein Wort für „Grundsicherung“ ist allerdings unbekannt, was nicht weiter erstaunlich ist, da es in diesen Ländern keine Grundsicherung gibt.

  3. 3 Karl Eduard 17. Oktober 2010 um 13:31

    Der Schein trügt aber oft.


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