Archiv für 25. Oktober 2010

Mehr Dreck im Brötchen

Aus Umweltschutzgründen wird das Mehl für Brot, Brötchen und Kuchen im nächsten Jahr mit noch mehr Straßenkehricht gestreckt, als in diesem Jahr. Die Bäckereien sollen den Backzusatz E10 ab Januar 2011 in Deutschland zusätzlich zu den bisherigen Backzutaten anbieten, wie die „Welt am Sonntag“ berichtete. Die dafür notwendige Konkretisierung der gesetzlichen Grundlagen will das Bundeskabinett am kommenden Mittwoch auf den Weg bringen. Bereits in diesem Jahr verzehrten die Verbraucherinnen und Verbraucher einen 5 prozentigen Zusatz an Straßendreck in ihren Backwaren, der allerdings, so die Bundesregierung, allen hygienischen Standards entspreche. Wie Verbraucherschützer erklärten, würden Nahrungsmittel, versetzt mit E10, weniger satt machen, statt wie bisher zwei, müßten dann zum Beispiel zwei und ein halbes Brötchen verzehrt werden, die Preise für Backwaren würden bedingungsgemäß steigen, da die Herstellung von E10 ein kompliziertes Verfahren erfordere. Entwicklungsländer klagten schon jetzt über einen spürbaren Müllmangel, die Nachfrage aus Deutschland wäre einfach zu groß. Bei älteren Menschen bestünde zudem die Gefahr eines Organversagens, nach dem Verzehr von E10, das sollte der Schutz der Umwelt ihnen aber wert sein. Die Verbraucherschützer warnten eindringlich davor, die Erhöhung des Anteils von Dreck in Backwaren für eine generelle Preiserhöhung bei Brot, Brötchen und Kuchen auszunutzen. Gerade die Ärmsten der Armen, die mit Vorliebe jeden Dreck in sich hineinstopften, wären dadurch unsozialen Härten ausgesetzt.

 

Geschäfte mit dem Hunger

 

Alles zum Wohl der Regierung

Rauchen ist ungesund. Es ist Vieles ungesund aber Raucher haben geringere Sympathiewerte, als zum Beispiel Keksesser. Kekse essen ist auch ungesund. Es soll den Zähnen schaden und zu Übergewicht führen, aber eine Steuer auf Kekse war noch nie im Gespräch. Obwohl so ein Vorschlag, die Steuer auf Kekse zu erhöhen, gegen den Klimawandel, wie die Regierung sagen würde, das wäre mal was anderes. Oder auf Fahrräder. Viele Radfahrer fahren wie die Vollidioten, mißachten die einfachsten Verkehrsregeln und Höflichkeiten im Straßenverkehr, da sollte man doch die Räder mindestens mit Aufklebern versehen, die die Käufer warnen. „Achtung! Radfahren kann Menschenleben kosten!“ Besonders unbeleuchtet, in der Dunkelheit. Nicht umsonst wurde der Fahrradhelm den Menschen ans Herz gelegt, während Raucher und  Nichtraucher noch ohne Atemschutzmasken einhergehen dürfen. Der Blogwart kann sich übrigens noch genau an die letzte Tabaksteuererhöhung erinnern, die begründet wurde, daß die Regierung das Geld für den Kampf gegen den Terror braucht. „Rauchen für den Frieden.“ „Rasen für die Rente.“ (Ökosteuer.) Seither hat die Zahl der Moscheen in Deutschland erheblich zugenommen und der Islam ist ein Teil Deutschlands, der woanders herumbombt oder Hälse durchschneidet. Es hat also geholfen. Die Tabaksteuer zu erhöhen. Daß es in Deutschland noch nicht gekracht hat, verdanken die Deutschen nicht der Friedlichkeit des Islam, sondern der Dummheit der libanesischen Technikstudenten, die sich besser für Gender entschieden hätten oder irgendwas mit Medien. Nun soll die feststehende Unfähigkeit der Bundesregierung wieder durch eine neue Tabaksteuererhöhung ausgeglichen werden. Da kann man nur hoffen, daß die Raucher nicht plötzlich weniger rauchen, damit die Milchmädchenrechnung auch aufgeht. Natürlich könnte man auch die Sozialtransfers derer streichen, die gekommen sind, um hier davon zu leben. Aber das wäre unmenschlich.

Das Märchen von der gerechten Steuer

 


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