Archiv für 26. Oktober 2010

Den Islam nicht verstanden

… Ueberhaupt spielt der Stock in Harrar eine große Rolle, um die durch die ägyptische Besatzung verdorbene Bevölkerung wieder zu der alten Einfachheit und den frommen Sitten der Väter zurückzuführen. Wer nicht regelmäßig die Moschee besucht und die vorgeschriebenen täglichen fünf Gebete verrichtet, erhält Prügel, bei schwereren Vergehen treten geradezu mittelalterlich grausame Strafen, für Diebstahl z. B. Abhauen der Hände ein. Die Unterthanen müssen sich jeder äußerlichen Pracht enthalten und nach einer bestimmten Ordnung gekleidet gehen; nur der Familie des Emirs und seinem Anhange sind ein gewisser Luxus und einige Vorrechte, wie das Tragen von Sonnenschirmen gestattet.

Zuwiderhandelnde trifft das Allheilmittel, immer dieselbe Strafe: Prügel. Unverheirathete Frauen, deren sittlicher Lebenswandel in irgend welcher Weise Verdacht erregt, werden auf öffentlichem Markt an den Meistbietenden versteigert, kurz, es ist ein Regiment, wie es nur fanatischen mohamedanischen Priestern als Ideal vorschwebt, das sich aber bei dem Schützling eines Landes wie England sonderbar genug ausnimmt.

Gestützt auf sein Heer, d. h. auf eine mit Remington-Gewehren bewaffnete Räuberbande, unternimmt der Emir in Gemeinschaft mit befreundeten Häuptlingen Raubzüge in die umliegenden Gegenden, die Mord und Raub weithin tragen, und die Hauptbeute dieser Züge, die Gefangenen, werden auf dem Markte Harrars öffentlich als Sklaven verkauft. Das jetzige Regiment in Harrar ist eine Schande für England und ein Hohn auf jede Cultur, selbst wenn dieselbe so gering ist wie die durch die frühere ägyptische Herrschaft eingeführte. Auch ohne die geringste Voreingenommenheit muß man England moralisch für die jetzigen Zustände verantwortlich machen, denn den Emir sich selbst zu überlassen lag für England kein einziger vernünftiger oder zwingender Grund vor.“ Amtspresse Preussens. 30. April 1886.

Bild: Teilnehmer der Islamkonferenz.

Unfassbar eigentlich, solche Aussagen in einem Regierungsblatt von 1886. Im Vergleich dazu die Absonderungen heutiger Regierungsrepräsentanten. Da fragt man sich doch a) hat sich der Islam zum besseren verändert, b) sollte die Intelligenz heutiger Politiker derart erschreckend abgenommen haben oder c) haben sie Ihre Lügnerei nur zur vollendeten Meisterschaft gebracht?

Ach Du meine Güte!

… Die verschiedenen Religionsbekenntnisse weichen in den moralischen Grundlehren wenig von einander ab. Es kann deshalb die Religion an sich in der Kriminalstatistik einen erheblich verschiedenartigen Einfluß nicht zeigen. Zudem läßt sich nur die äußere Hinzurechnung zu einer Religionsgesellschaft statistisch erfassen, während es die innere religiöse Ueberzeugung des Verurtheilten ist, welche seine Kriminalität beeinflussen könnte. Um diesen Einfluß möglichst rein zur Darstellung zu bringen, sind früher einzelne Bezirke mit genügend großer Zahl Verurtheilter, bei welchen alle anderen kriminalstatistisch wichtigeren Faktoren gleich sind, (gleicher Beruf, gleichmäßige Vertheilung der Bevölkerung auf die verschiedenen Religionsbekenntnisse, dieselben culturellen und wirthschaftlichen Verhältnisse u. s. w.) mit Rücksicht auf den kriminellen Einfluß des Religionsbekenntnisses verglichen worden. Hierbei hat sich ergeben, daß die lediglich nach der Verschiedenheit der Religion für das Reich ermittelten Ergebnisse ihre Bestätigung keineswegs überall finden. Die Ergebnisse für das Jahr 1889 sind, daß sich auf 100 000 strafmündige Personen der Civilbevölkerung gleicher Confession oder Religion berechnen 1 017,1 evangelische, 1 214,5 katholische, 1 086,9 überhaupt christliche, 863,1 jüdische Verurtheilte.

Besonders ungünstig stellt sich für die Katholiken das Ergebniß bei gefährlicher Körperverletzung. Allein das katholische Bekenntniß hat damit nichts zu thun, sondern vielmehr der Umstand, daß die Katholiken hauptsächlich in Gegenden wohnen (Bayern und Posen), wo Raufereien und Messergeschichten zu den alteingewurzelten Fehlern des Volkscharakters gehören.

Ebenso hängt die im Allgemeinen günstige Kriminalität der Juden wesentlich mit dem allem Rohen und Gewaltthätigen abgeneigten Stammescharakter zusammen; von 100 000 strafmündigen Juden wurden nur 63,5 wegen gefährlicher Körperverletzung verurtheilt, während dasselbe Verhältniß bei den Christen 100 000:171,8 war.

Dagegen stehen die Juden sehr schlecht in der Statistik der Delictsarten Meineid, Beleidigung, Erpressung, Betrug und Urkundenfälschung. Die relativen Zahlen (das Verhältniß der Verurtheilten zu 100 000 Strafmündigen gleicher Religion) waren: bei Meineid für Christen 2,2, für Juden 4,7, bei Beleidigung für Christen 128, für Juden 195,2, bei Erpressung für Christen 1,4, für Juden 2,7, bei Betrug für Christen 49,7, für Juden 89,3, bei Urkundenfälschung für Christen 10,1, für Juden 16,6.

Diese ungünstige Stellung der Juden rührt zum Theil daher, daß die Juden hauptsächlich in Berufsarten (des Handels und Verkehrs) thätig sind, die überhaupt bei Beleidigung, Erpressung, Betrug und Fälschung durch hohe Zahlen auffallen. Außerdem ist aber wahrscheinlich auch hier bei den Juden die Eigenart der Abstammung von Einfluß. Amtspresse Preussens 6. November 1891.

Wer freut sich auf den Winter

alle Kinder, alle Kinder. Und auch die größen Leut´ die freuen sich wenn es schneit. Ja, früher. Früher mußten noch ausländische Regierungen die Leute zum Frieren bringen. Das waren schlimme Zeiten. Heute schafft das die Bundesregierung ganz alleine und wir können stolz auf ihre Leistungen sein, wenn sie die Energie aus Klimaschutzgründen so verteuert, daß sich Heizen nur noch für HARTZ IV – Empfänger lohnt.

Eine unmögliche Leistung. Berlin. 25.Okt. Den Blättern zufolge ist vor einigen Tagen bei der Reichsregierung eine Note eingegangen, in der die Reparationskommission eine Steigerung der deutschen Kohlenlieferungen verlangt. Die deutsche Regierung hat mit den Sachverständigen eingehend die Note beraten und will, wie die Germania schreibt, versuchen, mit den Alliierten zu Verhandlungen zu kommen, um dabei ihren Standpunkt zur Geltung zu bringen. Trotzdem die deutsche Regierung nur duch äusserste Anstrengung und durch empfindliche Schädigung der eigenen deutschen Interessen die bisher gemachten Kohlenlieferungen ausführen konnte, fordert jetzt die Reparationskommission eine Mehrlieferung von 200 000 Tonnen Kohlen monatlich. Sämtliche Blätter erklären diese Forderung für unerfüllbar. Deutschland hätte bisher trotz des Tiefstandes der Mark englische Kohlen einführen müssen, um seine Wirtschaft vor dem Erliegen zu bewahren und die Eisenbahnen, die Gas – und Elektrizitätswerke in Betrieb zu halten. Die weiter fortschreitende Entwertung des deutschen Geldes hat jetzt die Einfuhr ausländischer Kohle unmöglich gemacht. In den letzten Monaten hat Deutschland für 8 – 9 Milliarden Mark monatlich ausländische Kohle einführen müssen. FREIBURGER ZEITUNG. 26.10.1922.

Erstaunlich, wie damals die Menschen dem Aberglauben verhaftet waren, elektrische Energie müßte erzeugt werden, um Güter zu produzieren. Heute wissen wir, Strom kommt immer aus der Steckdose, man braucht sie nur im Baumarkt zu kaufen und an die Wand zu schrauben.  Und wer Geld benötigt, muß nicht arbeiten, nein, er geht zum Amt oder demonstriert so lange, bis er mehr Geld bekommt. Kuriose Zeiten waren das damals.

Bild: Die blutigen Ausschreitungen der Kommunisten in Berlin am 15. Oktober. Kommunisten verprügeln einen Teilnehmer der Versammlung des Bundes für Freiheit und Ordnung. WIENER BILDER. 22.10.1922.

Bunt statt braun! Früher wurden andere Begründungen verwendet, um mit dem guten Gefühl, eine noch bessere Sache zu tun, auf andere Menschen einzudreschen. Die Zeitungen, außer den Kampfblättern der Antifaschisten, waren aber noch nicht so weit, wie die heutigen.

Kommunistenexzesse in Berlin. In Berlin haben sich am 15. d. M. blutige Zusammenstöße zwischen den nationalistischen Teilnehmern des Bundes für Freiheit und Ordnung und Kommunisten ereignet. Die kommunistische Partei hat die Veranstaltung des neugegründeten Bundes seit Tagen bereits als eine Provokation der Arbeitermassen und als Wiedererwachen der Orgesch in Berlin aufgefaßt und daher ihre Anhänger zu energischem Widerstand aufgefordert. Tatsächlich erschienen die ersten Kommunisten vor dem Zirkus Busch – Gebäude schon lange, bevor die Tore geöffnet wurden.

Zunächst versuchten sie in den Haupteingang in den Zirkus einzudringen und als dies nicht gelang, drangen sie durch das kurz zuvor geöffnete Busch – Palais ein. Im Saale warfen sie Tische und Stühle um, versperrten die Eingänge und zertrümmerten die Fensterscheiben. Inzwischen wurde die Polizei alarmiert. Sie entsandte eine kleine Patrouille, die auf den Widerstand der Kommunisten stieß, Als sie dennoch in das Zirkus Busch – Gebäude gelangen wollte, kam es zu einem Handgemenge, wobei mehrere Personen verletzt und verhaftet wurden. Bei den Verhafteten fand man Revolver, Dolche und Schlagringe.

Inzwischen waren neue kommunistische Trupps angekommen und stellten sich auf den Zugangsstraßen zu dem Zirkus auf, um die Mitglieder des Bundes für Freiheit und Ordnung zu erwarten. Gegen 10 Uhr kamen die ersten Versammlungsteilnehmer  und wurden von den Kommunisten am Betreten des Zirkus gehindert. Auch in der Umgebung des Gebäudes kam es jetzt zu heftigen Zusammenstößen. Die Polizeibeamten wollten diese Kämpfe unterbrechen, konnten aber wegen ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit die Streitenden nicht auseinanderbringen. Mehrere Personen lagen schwer verletzt am Straßendamm. Die Verwundeten wurden von den Kommunisten in Sicherheit gebracht, so daß in vielen Fällen die Personalien nicht festgestellt werden konnten.

Trotz dieser Zwischenfälle begann die Versammlung des Bundes. Wie Ohrenzeugen behaupte, kam es zu wüsten antisemitischen Hetzreden. Mittlerweile dauerte der Kampf vor dem Zirkus Busch – Gebäude fort. Immer wieder kam es zu Zusammenstößen zwischen den Kommunisten und der Polizei, wobei die Kommunisten in schärfster Weise vorgingen und von ihren Totschlägern, Dolchen und Schlagringen Gebrauch machten. … .

Schon damals war also die Angewohnheit verbreitet, legale Versammlungen zu sprengen, wir haben die Fehler der Weimarer Republik also nicht nur erkannt, die zum Aufstieg des Großen Volkssschauspieler führten, wir wiederholen sie auch. Jetzt aber stehen die Demokraten an der Spitze der Exzesse. Bravo, Genossen.

Neiddebatte

… Besonders eklatant wirken die Fehlanreize des deutschen Sozialstaats bei Familien mit Migrationshintergrund. Diese sind überdurchschnittlich unter den Empfängern von Grundsicherung vertreten. Während die Bedarfsgemeinschaft ohne Migrationshintergrund durchschnittlich 1,8 Personen umfaßt, sind es bei den Haushalten mit Migrationshintergrund 2,8. Die Migrantischen Haushalte, die Grundsicherung beziehen, sind mit ihrem Lebensstandard deutlich zufriedener als jene ohne Migrationshintergrund, und sie leisten sich auch mehr. Das ist verständlich: Durch die Größe der Familien kommen sie häufig auf Transferzahlungen von 3000 € und mehr im Monat, weit mehr als das, was man angesichts niedriger Bildung und mangelhafter Sprachkenntnisse am Arbeitsmarkt erzielen könnte. Wenn dann noch etwas Schwarzarbeit dazukommt – umso besser.

Die abstrakten Erkenntnisse der Forscher werden bestätigt durch Erfahrungen vor Ort: Astrid-Sabine Busse, Leiterin einer Ganztagsgrundschule in Neukölln mit 654 Schülern, davon 80 Prozent migrantisch und 80 Prozent aus sozial schwachen Familien, beklagt den enormen Zuzug von Arabern: „Sie bleiben einfach untereinander. Man muß sich hier ja auch gar nicht mehr integrieren. Man nimmt das Viertel in Besitz, und man läßt sich pampern. Ich sehe doch an den Bescheiden für die Lebensmittelzuschüsse, wie viel Geld in Wahrheit in diesen Familien ist. Alles Sozialhilfe; wenn da viele Kinder sind, ergibt das 3000, 3500 Euro. Die wollten eine Sendung über Kinderarmut machen. Ist ganz unpassend bei uns, habe ich gesagt, denn arme berufstätige Menschen hätte ich zu bieten; meine Küchenfrauen, die kriegen 7 Euro brutto …, und diese anderen Menschen, die arbeiten nicht und kriegen mehr. Wissen Sie, wie viel Sozialhilfe jeden Monat allein an die Eltern meiner Schule ausgegeben wird? 400 000 Euro!“

Das System ist pervers. Keine der Araberfamilien, deren Kinder die Neuköllner Grundschule besuchen, bekäme in den USA auch nur einen müden Cent. Deshalb sind sie auch nicht dort, sondern in Deutschland. … Thilo Sarrazin, „Deutschland schafft sich ab.“

Ja. Wer wünschte sich da nicht, zugewanderter Araber mit schlechter Schubildung und kinderreich in Deutschland zu sein? Wo das ganze Bemühen der deutschen Regierung darauf gerichtet ist, einem die Wünsche von den traurigen Kulleraugen abzulesen.


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