Neiddebatte

… Besonders eklatant wirken die Fehlanreize des deutschen Sozialstaats bei Familien mit Migrationshintergrund. Diese sind überdurchschnittlich unter den Empfängern von Grundsicherung vertreten. Während die Bedarfsgemeinschaft ohne Migrationshintergrund durchschnittlich 1,8 Personen umfaßt, sind es bei den Haushalten mit Migrationshintergrund 2,8. Die Migrantischen Haushalte, die Grundsicherung beziehen, sind mit ihrem Lebensstandard deutlich zufriedener als jene ohne Migrationshintergrund, und sie leisten sich auch mehr. Das ist verständlich: Durch die Größe der Familien kommen sie häufig auf Transferzahlungen von 3000 € und mehr im Monat, weit mehr als das, was man angesichts niedriger Bildung und mangelhafter Sprachkenntnisse am Arbeitsmarkt erzielen könnte. Wenn dann noch etwas Schwarzarbeit dazukommt – umso besser.

Die abstrakten Erkenntnisse der Forscher werden bestätigt durch Erfahrungen vor Ort: Astrid-Sabine Busse, Leiterin einer Ganztagsgrundschule in Neukölln mit 654 Schülern, davon 80 Prozent migrantisch und 80 Prozent aus sozial schwachen Familien, beklagt den enormen Zuzug von Arabern: „Sie bleiben einfach untereinander. Man muß sich hier ja auch gar nicht mehr integrieren. Man nimmt das Viertel in Besitz, und man läßt sich pampern. Ich sehe doch an den Bescheiden für die Lebensmittelzuschüsse, wie viel Geld in Wahrheit in diesen Familien ist. Alles Sozialhilfe; wenn da viele Kinder sind, ergibt das 3000, 3500 Euro. Die wollten eine Sendung über Kinderarmut machen. Ist ganz unpassend bei uns, habe ich gesagt, denn arme berufstätige Menschen hätte ich zu bieten; meine Küchenfrauen, die kriegen 7 Euro brutto …, und diese anderen Menschen, die arbeiten nicht und kriegen mehr. Wissen Sie, wie viel Sozialhilfe jeden Monat allein an die Eltern meiner Schule ausgegeben wird? 400 000 Euro!“

Das System ist pervers. Keine der Araberfamilien, deren Kinder die Neuköllner Grundschule besuchen, bekäme in den USA auch nur einen müden Cent. Deshalb sind sie auch nicht dort, sondern in Deutschland. … Thilo Sarrazin, „Deutschland schafft sich ab.“

Ja. Wer wünschte sich da nicht, zugewanderter Araber mit schlechter Schubildung und kinderreich in Deutschland zu sein? Wo das ganze Bemühen der deutschen Regierung darauf gerichtet ist, einem die Wünsche von den traurigen Kulleraugen abzulesen.

6 Responses to “Neiddebatte”


  1. 1 netzwerkrecherche 26. Oktober 2010 um 05:46

    Deshalb sind sie auch nicht dort, sondern in Deutschland.

    Feinste Importware! Das ist das vielbeschworene Fachpersonal, das den 68er-Künstlernaturen dereinst die Rente erarbeiten wird!

  2. 2 Karl Eduard 26. Oktober 2010 um 06:32

    Deswegen sind sie ja auch so willkommen. Weil sie unsere Rente erstützen. Oder sagt man besser erhartzen oder transferieren? Erarbeiten tun sie sie aber auf keinen Fall.

  3. 3 ostseestadion 26. Oktober 2010 um 09:42

    Ich befürchte , bei der Zahl 2,8 werden wieder einmal alle MigrantenInnen über einen Kamm geschert. Da mit Sicherheit auch vietnamesische und kanadische oder polnische Familien mit 1 oder 2 Kinder_Innen einfließen.
    Wieviel unsere geliebte Problemgruppe Nr.1 so hat , zeigt ein Fall aus Gaza.

    Als die israelische Armee einen Vergeltungsangriff auf das Haus eines Terrorführers, ähm,- böhse imperialistische Soldateska einen feigen Mordanschlag auf das Haus eines Friedensengels , muß es natürlich heissen, flog, starben mit unserem Engel:
    Seine 4 Ehefrauen.
    Seine 14 ! KinderInnen.

    Briefmarken, Schach , Skat oder Lesen als Hobby scheinen in deren Kreisen wohl eher uncool. 😦

  4. 4 Karl Eduard 26. Oktober 2010 um 10:23

    Deine Befürchtung ist unbegründet. In diesem Kapitel ist von Vietnamesen gar nicht die Rede.

  5. 5 willanders 26. Oktober 2010 um 11:23

    „…Deshalb sind sie auch nicht dort, sondern in Deutschland. “

    ein glück! nicht zu verdenken, diese talente wären die raffgierigen Yankees in die klauen gefallen! es könnte doch, rein theoretisch, möglich sein, dass unter den tausenden ein, zwei kinder sind, die später eine uni… ok: abi reicht auch. und wollen wir auf soviel humankapital verzichten? natürlich nicht!


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