Archiv für 27. Oktober 2010

Der Iran ist kein Unrechtsstaat

Um das zu belegen, besuchte Frau Luc Jochimsen, die mit ihrer Biografie und ihrem langjährigen Engagement Werte wie Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit verkörpert, den Iran, um dem iranischen Präsidenten ihrer uneingeschränkten Solidarität zu versichern. Ein Staat, der unverzeihliches Unrecht an seinen Bürgern begeht, so Frau Jochimsen, ist kein Unrechtsstaat, so wie Menschen, die unmenschlich an anderen Menschen handeln, ja auch keine Unmenschen wären. So etwas wäre juristisch und staatsrechtlich nicht haltbar.

Wie die Versicherung, der engagierten Kämpferin für Werte wie Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit, der iranische Staat sei kein Unrechtsstaat und seine regierenden Mullahs keine Unmenschen, wenn es ihnen auch die Pflicht gebietet, unmenschlich zu handeln, beim iranischen Präsidenten angekommen ist, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

Kein öffentliches Aufhängen

Wegen der Sensibilität von Google und den einheimischen Anhängern der Religion des Friedens zeigen wir kein öffentliches Aufhängen im Iran, hier ist lediglich die Bekleidungspolizei unterwegs, Haartollen, wie ihn die tapferen deutschen Parlamentarierinnen unter den Kopftüchern als Zeichen des Widerstands hervoblitzen liessen, werden dort nicht toleriert.

Bestimmungen in Deutschland, zum Beispiel, daß Kopftuchmädchen von der Haartrachtpolizei angehalten werden, weil sie in Deutschland sind und nicht im Iran, das wäre ein Verhalten, das keinen Rechtsstaat auszeichnet, dadurch würde aber Deutschland nicht zum Unrechtsstaat und die Kontrolleure nicht zu Unmenschen. Danke Lukrezia.

Schwer schuften in HARTZ IV

Wenn Paul A. (Name durch die Redaktion geändert.) und seine Frau Cindy A. (Name durch die Redaktion geändert.) morgens, nachdem der Wecker geklingelt hat, in ihren Betten verbleiben, dann bleibt auch ein ungutes Gefühl. Die arbeitslosen Eltern sind schon seit Jahren mit der Ausgabe ihrer  HARTZ IV  – Gelder beschäftigt, für Erfüllung des Kinderwunsches bleibt da keine Zeit, vom Frühstücksfernsehen bis zum Mitternachtskrimi. Aber Kinder benötigt unser Land, insbesondere Kinder aus bildungsfernen Schichten, die den lieben langen Tag lang vor der Glotze sitzen, anstatt, wie Thilo Sarrazin menschenverachtend fordert, mit ihren Eltern in den Wald zu gehen oder auf den Sportplatz. Welche Erleichterung war deshalb für sie das Elterngeld, endlich konnten entweder Paul A. oder Cindy A. zuhause bleiben, anstatt zuhause zu bleiben, und an der Erziehung des Kindes teilhaben, während sie es zuvor auf kommunale Kosten in der Kindertagesstätte hätten parken müssen, um in Ruhe ihre Sendungen für Erwachsene am Bildschirm verfolgen zu können.

Aber in Zeiten knapper Kassen und ungebremster Ausgabenpolitik für hereinwandernde, sich rasend schnell vermehrende fremde Völkerschaften, die auch am Sozialkuchen teilhaben wollen müssen, weil sich Deutsche dazu verpflichtet haben, jeden auf der Welt durchzupampern, er muß nur über die Landesgrenzen kommen, wird schnell der Rotstift bei den Ärmsten der Armen angesetzt, das Elterngeld für Eltern, die nicht arbeiten, damit sie nicht arbeiten, wurde gestrichen, eine Schande muß man da sagen, eine Schande. Nun werden Paul A. und Cindy A. keine Kinder für unsere Zukunft bekommen, die Zeit, Kinder zu zeugen und sie liebevoll irgendwo zu parken, reicht hinten und vorne nicht, auf das Geld aus HARTZ IV verzichten und einfach so mit HARTZ IV zuhause bleiben, das können die verhinderten Eltern sich nicht leisten. Und wir auch nicht.

Sozial ist, was Arbeit schafft, so lautete einmal ein Kanzlerinnen  – Ausspruch, sozial ist auch, Superreichen, die nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten, das Elterngeld zu streichen, das ist nicht nur sozial, sondern auch sozial gerecht, Kinder von Superreichen wollen wir nicht, eventuell werden die superreich geboren, bleiben superreich und sind nie auf Transferzahlungen angewiesen, wie ihre Kinder und Kindeskinder, das kann sich Deutschland einfach nicht leisten. Ihre Steuern aber schon.

Wie aber überhaupt Gesetze gemacht werden können, die Elternteile mit Elterngeld beschenken, die nicht arbeiten, um mit diesem Elterngeld den Lohn aus Nichtarbeit zu kompensieren, damit das nichtarbeitende Elternteil finanzieller Sorgen enthoben ist, während es, wie zuvor auch, nicht arbeitet, das bleibt das Geheimnis der Regierung.

Irrsinn!

Kennen den Sinn ihrer eigenen Gesetze nicht.

Multi Kulti kaputt

Elefantenmädchen, die ihre Makel mit großen Lappen bedecken,  bevölkern die deutsche Trümmerwüste, Muezzins heulen arabische Todesflüche. „Multi – Kulti kaputt!“ , so titelt Russia Today in Anlehnung an „Gitler kaputt“, während es dem Zuschauer angeblich Bilder aus Deutschland zeigt. Wie damals kämpfen auch heute noch die Paladine Hitlers, bzw. der Multi – Kulti – Ideologie um jeden Tag, den sie in ihren Ämtern verbleiben können, jeder Tag, den Maria Böhmer, Wolfgang Schäuble oder Angela Merkel auf ihren Posten verbringen, ist ein guter Tag für sie, während draußen die Welt der Deutschen tosend untergeht, die es immer noch nicht begriffen haben, daß sie die Clique der Gewissenlosen am Leben halten. Wie damals, als  ihre Väter und Großväter in den Straßen der Reichshauptstadt im Häuserkampf fielen, damit im Führerbunker das Licht weiter flackern möge. Am Ende hatte der große Volksschauspieler dennoch so viel Anstand, sich selbst umzubringen, das wird man von der Bundeskanzlerin nicht erwarten können, die macht keinem neuen Dönitz Platz, der das Elend dann noch einige Tage länger verwalten darf, bis zur endgültigen Unterwerfung, die heute Befreiung genannt wird.

Rußland schaut ein wenig verwundert auf Deutschland, denn Sozialhilfe, die es Menschen ermöglicht, sich und ihre Familien und deren Nachkommen darin dauerhaft einzurichten, kennt man dort nicht, dort muß jeder arbeiten, wenn er nicht verhungern will. Das war auch in der Sowjetunion so und auch in der DDR. Es war eben nicht alles schlecht. Damals.

Multi Kulti kaputt


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