Archiv für 28. Oktober 2010

Verwirklichung des Zukunftsstaates

Das socialdemokratische Auskunftsmittel gegen unbequeme Fragen nach dem Aussehen des socialistischen Zukunftsstaates ist bekanntlich der Vorwurf der Unwissenheit oder der Dummheit. Selbst über die Zeit des Uebergangs lassen sich die Führer ungern aus, obgleich hier ihr Meister selbst, Karl Marx, mit seinem Worte von der Dictatur des Proletariats volle Klarheit gegeben hat. Die „Dummheit“ soll darin liegen, von einem vernünftigen Menschen zu verlangen, daß er vorhersage, wie sich die Dinge in der Zukunft entwickeln würden; selbst das, was in der Uebergangszeit zweckmäßig sei oder nicht, könnte nur nach der Entwickelung bis zu jenem Augenblick beurtheilt werden, da die Dinge „zu unserer Entscheidung“ stehen. Anders muß es werden, radikal anders; wie – das ist Sache der „Entwickelung“. Wie man es wohl im gewöhnlichen Leben finden würde, wenn ein Baumeister erklärte: „Lieber Freund, dein Anwesen taugt von Grund aus nichts, wir müssen es einreißen; gieb mir deinen Boden, gieb mir Geld für das Baumaterial und die Löhne und du bekommst ein herrliches Haus; wie das aussehen soll, kann ich jetzt noch nicht wissen, aber es wird mir im Laufe der Dinge schon einfallen!“ Von den ungestümen Baumeistern in der Politik wird man erst recht verlangen dürfen, daß sie nicht bloß über das Einreißen im Reinen sind, sondern Entwürfe, Kostenanschläge, Verwaltungsplan etc. für das Neue anzugeben wissen.

Der Eindruck, daß es im Grunde ein Zeichen von Schwäche ist, sehr natürliche Fragen mit stolzen Grobheiten oder nichtssagenden Phrasen abzuweisen, scheint sich auch in socialdemokratischen Kreisen selbst geltend zu machen. Ein socialdemokratischer Schriftsteller, Oswald Köhler, giebt ein Werk „der socialdemokratische Staat“ heraus. Kaum waren die ersten Lieferungen erschienen, als im „Vorwärts“ stark dagegen geeifert wurde. Es hieß, der Verfasser kenne das Wesen des Socialismus nicht, wenn er Maßnahmen ausklügele, wie der socialistische Staat einzurichten sei. Darauf erwiderte Köhler, es müsse doch ein ganz geheimnißvolles räthselhaftes Ding sein, dieses „Wesen des Socialismus“, wenn man als normaler Parteigenosse, von den breiten Wählermassen zu schweigen, dieses Wesen nicht erkennen lerne; die zukünftigen Gestaltungen würden im geeigneten Augenblick nicht vom Himmel heruntergeflogen kommen und ebenso wenig würden sie von der hoffnungsvollen „Entwickelung“ auf dem Präsentirteller überreicht werden.

Wir glauben denn auch, daß der wahre Grund für die officielle Taktik der allgemeinen Redensarten gegenüber dem Zukunftsstaate wo anders liegt. Sobald nämlich einmal die Möglichkeit der Abschaffung des Privateigenthums und der kommunistischen Verwaltung der Arbeitsprodukte und die verschiedenen Arten eines Umwandelungsprocesses praktisch erörtert werden, stehen heftige Meinungskämpfe innerhalb der Partei zu befürchten. Der Meister Marx hat außer dem Schlagwort von der Diktatur des Proletariats nichts über das Aussehen des Zukunftsstaates hinterlassen, und andere Geister, die mit gleicher Parteiautorität aus der Verlegenheit helfen könnten, hat die Socialdemokratie schlechterdings nicht aufzuweisen. Köhler, der mehr mit einem gemüthlichen Hineinwachsen in den Zukunftsstaat als mit gewaltsamer, blutiger Umwälzung zu rechnen scheint, will zum Zwecke des gesetzlichen Uebergangs den gegenwärtigen Besitzern eine gewisse Abfindungsrente auf Lebenszeit gewähren; als Unterlage dafür, ob dieser Anspruch durch die seitherige Haltung der einzelnen Besitzer etwa verwirkt sei, sollen die Personalnotizen der socialdemokratischen Partei und ihrer Mitglieder gelten. Den letzteren ungeheuerlichen Vorschlag weist der „Vorwärts“ mit der richtigen Bemerkung zurück, daß die Konduitenlisten des Herrn Köhler alle Proscriptionslisten übertreffen würden, die die Geschichte verurtheilt habe. In der Hauptsache aber möchte das officielle Organ wohl von der zukünftigen Behandlung der ehemaligen Besitzer gar nicht gesprochen wissen, worauf wieder Köhler ganz zutreffend einwendet: „Dürfen wir von Expropriation sprechen, so dürfen wir auch von der weiteren Behandlung der Expropriirten sprechen. Das Eine als hochwissenschaftlich und das Andere als Albernheit betrachten, wäre wohl die unübertrefflichste Albernheit.“

Hierbei mag man sich nicht am wenigsten über die Sicherheit verwundern, mit der diese Leute, die sich über die Art der Verwirklichung ihrer Träume so wenig im Klaren und in Uebereinstimmung befinden, über den heutigen Staat zur Tagesordnung übergehen. Er ist für sie schon eine abgethane Sache, und ebenso gehört die Enteignung alles Privatbesitzes an sich zu den unumstößlichsten Dingen von der Welt. Ueber das Erjagen des Bären machen sie sich nicht die mindesten Zweifel; sie sprechen von ihm, als ob sie ihn schon erlegt hätten, und nur über die Vertheilung des Felles soll geschwiegen werden, weil sonst die „Entwickelung“ durch unbequeme und hinderliche Streitigkeiten aufgehalten werden könnte. Amtspresse Preussens 13.10.1891.

 

Warum die Eisenbahn nicht stattfand

… am 26. Oktober(1863), begab sich der König nach einem anderen Theile seiner Lande,…. Die neuvorpommersche Eisenbahn, welche von Angermünde und von Stettin aus über Prenzlau, Pasewalk, Anklam und Greifswald nach der alten Seestadt Stralsund (gegenüber der herrlichen Insel Rügen) und durch eine Seitenbahn nach Wolgast führt, sollte am genannten Tage feierlich eröffnet werden. Der König folgte der Einladung der Eisenbahn-Gesellschaft zur Theilnahme an dem Eröffnungsfest und begab sich in zahlreicher Begleitung nach Stralsund. ...  Dort würdigte der König die technische Innovation mit den Worten: »Ich sage Meinen Dank für die Worte, die Sie so eben ausgesprochen haben. Ihre drei Worte sind eine Beruhigung für Mein Herz, getrost, muthig und mit Gottvertrauen. Ich wünsche Ihnen Allen Glück, daß nun auch diese Stadt durch Eisenschienen mit dem Innern des Landes und mit Europa in Verkehr gesetzt ist. Erheben Sie Alle, die hier als Gäste sind, das Glas auf das Wohl der Stadt Stralsund!«

Während desssen gingen draußen die Proteste und Demonstrationen der aufgebrachten Bürger gegen die Eisenbahn weiter, deren stählerne Schienen nicht nur große Teile herrlichster Landschaft zerschneiden sollten, nein, auch Tausende alter Bäume würden ihr zum Opfer fallen, aus diesem Grunde waren Bayern, Thüringer, Friesen und Hessen angereist, alles Aktivisten und Freunde der Deutschen Heimat, die mit allem Anstand, aber energisch ihre Stimme erhoben, wobei manchem Ladenbesitzer Hab und Gut verwüstet wurde und manch braver Schutzmann arge Blessuren davontrug.

Daß der König nicht gezwungen wurde, vor den blauen Augen der Demonstranten den Hut zu ziehen, ist nur dem Umstand geschuldet, daß niemand von den Umweltaktivisten auf die Idee kam, vielleicht erinnerte sie das aber auch zu sehr an die Jahre 48/49.

Erst unter Einsatz eines Schlichters, der von der Eisenbahngesellschaft ernannt wurde,  der früher einmal einen Ruf hatte und von dem man hoffte, er wäre noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, wurde der Eisenbahnbau schliesslich gestoppt. Seither gibt es in Vorpommern keine Eisenbahn und das ist auch gut so.

Kleine Eisenbahnballade

Desillusioniert

Multi – Kulti lebt. Die Presse jubelt. Kein Tag vergeht, an dem nicht verdiente Kopftuchmädchen des Volkes, als Beste in den Bügelstuben, unterm tosenden Beifall der Menge und mit Hochrufen auf die Partei – und Staatsführung, gefeiert werden, aber im Tatort Internet, fernab vom Zugriff der Gesinnungspolizei, lassen Bürger spitzbübisch wissen, wie sie die Sache sehen und das völlig unsensibel, ohne Furcht, sie könnten damit Traumata bei denen auslösen, die die Bundesregierung ihrem eigenen Volk vorzieht.

Da es leider immer mehr Leute gibt die schwierigkeiten mit dem lesen haben hier erstmal das Kleingedruckte als Vorwort zu der Auktion durch die ich mein Auto verkaufen möchte…

Der Wagen steht in D 29633 Munster,nicht in Münster,nein in Munster! Leute,macht euch die Mühe und guckt bei Google-Maps rein,zwischen den beiden Orten bzw,den beiden Pünktchen auf dem „u“ sind real ca. 400 Km zu fahren…also mal eben schnell aus dem Ruhrgebiet herfahren und 20 min später wieder zu Hause sein ist nicht ! Der Wagen steht 75 Km von Hannover – 65 Km von Hamburg,an der A7 in der Nähe des Heidepark Soltau ungefähr 9 Km von der Autobahn entfernt.

Wegen diverser Mängel versteigere ich hier diesen Wagen.Um ihn wieder durch den TÜV zu bekommen muss -bei den dekadent-unanständigen Werkstattlöhnen- eine Summe Investiert werden die dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt eines mittleren Afrikanischen Landes entspricht ! …

Weiter bei Netzwerkrecherche, die dieses Kleinod recherchiert hat.

Das könnte ihr Leben verändern

meinten Richter des Verwaltungsgerichts Aachen. Sie hatten entschieden, die Vorwürfe von Schülern und Studenten, es hätte ihnen jemand die Bildung geklaut, und deswegen würden sie nicht im Leben vorankommen, wären völlig aus der Luft gegriffen und nichts als eine faule Ausrede.

Das Gericht wies damit die Klage eines Schülers aus dem Raum Aachen gegen seine Nichtversetzung in die 12. Klasse eines Gymnasiums ab. … Laut Urteil hätte der Schüler sich aktiv am Unterricht beteiligen müssen. … Er sei selbst verpflichtet, am Unterricht teilzunehmen und dürfe sich nicht auf die Initiative des jeweiligen Fachlehrers verlassen.

Die Verbände der islamischen Parallelgesellschaften haben inzwischen schärfsten Protest gegen den Richterspruch eingelegt, das Urteil sei menschenverachtend und rassistisch, denn noch immer würden Muslime, so die Verbandsvertreter, mittels Sozialtransfers aktiv von den Deutschen daran gehindert, zu lernen, einen Beruf zu ergreifen oder die deutsche Sprache zu sprechen.  „Da können sich die Muslime in Deutschland so redlich bemühen wie sie wollen, es geht einfach nicht.“


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