Merkel: Ämter zuerst für Türken!

Das forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Angaben der Volksstimme. Es gebe in den Behörden „wirklich eine Unterrepräsentation“ von Migranten, sagte sie in einem auf ihrer Internetseite veröffentlichten Gespräch mit einem türkischstämmigen Polizisten. „Das muss sich ändern.“ Sie sehe das als Auftrag für den Integrationsgipfel am kommenden Mittwoch, daß statt Deutschen ohne Migrationshintergrund, mehr Deutsche mit Migrationshintergrund, oder auch Migranten ohne deutsche Staatsbürgerschaft, in den öffentlichen Dienst eingestellt werden, sofern dort erst Stellen  frei gemacht worden seien. Überhaupt würden sich Deutsche unangenehm am deutschen Arbeitsmarkt breitmachen, gab sie freimütig zu, während Türken mit und ohne deutscher Staatsbürgerschaft aus ihr unbekannten Gründen dem Öffentlichen Dienst und der Arbeit außerhalb des Obst – und Gemüsehandels fernblieben. Das wolle sie, unabhängig von Eignung und Qualifikation, schleunigst ändern, die spielten bei ihr ja auch keine Rolle. Eignung und Qualifikation.

Erdogan Yildrim, 31, Polizist aus Berlin, hatte im Gespräch mit der Bundeskanzlerin freimütig bekannt, daß viele Menschen mit Integrationshintergrund Angst vor deutschen Behördenvertretern hätten. Auf die Frage, und wie ist das, wenn man Polizist ist und einen türkischen Namen hat: Wird man da akzeptiert? Haben Sie gute oder schlechte Erfahrungen gemacht, antwortete der Mustermigrant:  Zum größten Teil, muss ich sagen, Frau Bundeskanzlerin, dass ich nur positive Erfahrungen gemacht habe. Auf der Straße – sobald Personen mit Migrationshintergrund an mich herantreten, sind sie ganz anders. Sie reden mit mir und sie sind viel vertrauter, sie haben ein besseres Gefühl. Und ich hoffe, dass es sich auch in Zukunft vermehrt, in dem Sinne, dass Migranten mehr im Öffentlichen Dienst eingesetzt werden bzw. auch unter anderem – ein Appell an die Bundes- bzw. Landesregierung – mehr Migranten in die Politik zu integrieren. Das wäre auch ein Appell.. . Vor den deutschen Kollegen würden sie meistenteils schreiend weglaufen, verstockt schweigen oder sie gar schlagen, deutsche Polizisten haben in Deutschland einfach nichts mehr zu suchen.

Warum das Gespräch kein vietnamesischer oder ein Polizist mit italienischem Migrationshintergrund führte, das kann sich wohl jeder selber denken. Wie sich die Deutschen ohne Migrationshintergrund fühlen, beim Auftauchen von Erdogan Yildrim, der sich dann überraschenderweise als Polizist ausweist,  insbesondere die, die der Bundeskanzlerin ihr Gehalt bezahlen, in dem sie noch täglich zur Arbeit fahren und dort schwer schuften, außerhalb des Obst –  und Gemüsehandels, das war nicht Teil des Gesprächs. Von denen würde Bundeskanzlerin Merkel auch nie Aufträge annehmen, da können wir sicher sein.

Bild: Erdogan Yildrim, Polizist mit türkischem Hintergrund, einer, der es in Deutschland geschafft hat, Fuß in einem Amt zu fassen. Da das Deutsche Volk der Bundeskanzlerin in letzter Zeit zu pingelig geworden ist, tauscht sie es nach und nach gegen ein bescheideneres aus.

 

4 Responses to “Merkel: Ämter zuerst für Türken!”


  1. 1 Prosemit 31. Oktober 2010 um 07:00

    Diese unfähige Hausfrau im KlanzlerInnenamt ist brandgefährlich.

    Dumme und gleichzeitig fleißige Offiziere sind gemeingefährlich; sie müssen sofort entlassen werden, während faule Dumme in untergeordneter Stellung niemand schaden. Fleißige Kluge taugen für mittlere, aber nicht für höchste Stellen, in die kluge und faule Offiziere gehören.

    Zitat von Hammerstein-Equord

  2. 2 Anthropologe 31. Oktober 2010 um 21:59

    Sieh es mir nach, Karl Eduard. Würde ich schreiben, was ich wirklich denke, so hätte ich in 20 Minuten das SEK am Hacken.

  3. 3 netzwerkrecherche 1. November 2010 um 07:28

    Das heißt, man muß sich ggfls. als Deutscher in Deutschland vor türkischen Behördenvertretern ausweisen? Oder bekommt hier jede Bevölkerungsgruppe zugewiesene Ordnungshüter? Also uniformierte Neger für Rauschgiftkriminalität, uniformierte Türken für Gewaltdelikte und uniformierte Deutschstämmige für ausländerkritische Meinungsverbrechen?

  4. 4 Karl Eduard 1. November 2010 um 07:47

    Ob sich colorierte Rauschgifthändler vor Polizisten mit türkischem Migrationshintergrund fürchten und auf colorierte Polizisten viel offener zugehen würden, dazu sollten Professoren unbedingt eine Studie in Angriff nehmen.


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