Archiv für 28. Januar 2011

Es geschieht am hellichten Tag

Verging sich einst Kurt Fröbe, als schwarzer Mann, an unschuldigen Kindern, die er mittels Schokoladen – „Igeln“ in den finsteren Tann lockte, um mit ihnen wertvolle pädagogische und frühkindliche Experimente zu unternehmen, immer im beiderseitigen Einverständnis, ganz klar, so hinterließ sein Ableben eine klaffende Lücke in den Reihen der Schreckgespenster, die uns Nachts die Alpträume bescheren. Ein Mangel, den zu beheben, sich der Bundespräsident der Deutschen auf sein Fähnchen geschrieben hat.

Wo einst der Gedanke an das  ewige Fegefeuer arme Sünderlein zum Zittern brachte, tut es nun die Drohung, „hierfür ewig einzustehen“ und gemeint ist der Holocaust. Das macht uns alle froh und zuversichtlich, wenn es auch bleibende Schäden an deutschen Gehirnen hinterläßt, wie folgender Film eindeutig belegt. Ob die Mißbraucher der Mißbrauchten jemals zur Strecke gebracht werden, durch einen mutigen Kommissar, der die Folgen nicht scheut, das können wir wohl ausschliessen.

In Anlehnung an die Initiative des Bundespräsidenten will  die Justizministerin einen Gesetzentwurf vorlegen, nachdem die Nachfahren von Kinderschändern, Mördern, Vergewaltigern, Räubern, Dieben und Falschparkern auf ewig für die Taten ihrer Vorfahren einzustehen haben, in welcher Form das geschehen soll, ob sie angespuckt werden dürfen oder geschlagen, ob sie lediglich eine Verbrechensabgabe zahlen, an die sich vergrößernde Verwandschaft der Opfer, darüber entscheidet in der nächsten Woche der Weiße Ring. Migranten wären von diesem Gesetz natürlich ausgeschlossen, betonte die Justizministerin, egal, wie weit die Migration zurückliege. Formulare für Ahnennachweise, um das zu belegen, könnten schon bald bei den Verbraucherzentralen abgeholt werden oder stünden als Download auf den Seiten des Ministeriums bereit.

Wird diese Mißbrauchte jemals Genugtuung erfahren?

Vulkan mißachtet Feinstaubvereinbarungen

Undisziplinierterweise speit der Vulkan Shinmoedake in Japan Rauch und Asche. Das ist schlimm und schlecht für das Klima. Aus Sorge um den Fortbestand des ökologisch-industriellen Komplexes in Deutschland hat darum die Regierung Merkel beschlossen, kurzfristig 40 Millionen Euro bereitzustellen, um den Vulkan zu besänftigen. Das Geld soll den letzten in Japan ansässigen Schamanen zukommen, die im Gegenzug Beschwörungen und Gesänge vortragen werden, bis der Vulkan seine Tätigkeit einstellt. Das Geld wird wie immer geliehen, die Enkel und Urenkel der Deutschen dafür irgendwann die Zinsen abstottern, bei dem gigantischen Schuldenberg, den deutsche Regierungen aufhäuften, kommt es darauf auch nicht mehr an. Und wenn der Oma ihr klein Häuschen versoffen ist, dann verkaufen wir ihre Leiche, irgendwer wird das alte Gerippe schon nehmen!

Deutsch – Amerikaner

Ein Wiener Künstler im fernen Westen. In Dayton, Ohio, fand jüngst ein Nationalfest der Deutsch – Amerikaner gelegentlich der Enthüllung des hier reproduzierten Denkmals statt. Die mehr als 3 Meter hohe Tafel wird von dem ernsten Antlitze der „Historie“ gekrönt und zeigt oben in drei Bildern die Heldentaten der deutschen Ansiedler im großen nordamerikanischen Befreiungskriege des 18. Jahrhunderts, weiter unten den Auszug der deutschen Freiwilligen aus Dayton zum Kampfe gegen die Südstaten 1861. Spruchbänder und Schlachtenbilder zieren die untere Partie des Monumentes, vor dem ein Soldat in Lebensgröße die Ehrenwache hält.

Das beifällig begrüßte Monument stammt von dem Wiener Bildhauer Rudolf Schwarz, einem Schüler der Professoren Hellmer und Zumbusch, der, nachdem er mehrere Monate in Deutschland gearbeitet hatte, sich infolge eines Auftrages nach Indianapolis begab und dort dankend niederließ. Der Künstler ist ein Bruder der bekannten Wiener Bürgerschuldirektorin Marie Schwarz. *Wiener Bilder 08.02.1911*

Über Umfang und Ziel der deutschen Auswanderung. …  Das Auswanderungsziel war im Jahr 1892, wo noch 116000 Deutsche die alte Heimat verließen, bei 112 000 das Land des Uncle Sam und im Jahr 1907, wo nur noch 31700 Deutsche auswanderten, lenkten 30400 von ihnen den Kiel nach den Gestaden der Vereinigten Staaten. Die Auswanderung nach allen anderen Ländern des Erdballs war also eine sehr geringe. Im Jahre 1909 schien sich ein Wandel in dieser Hinsicht vorzubereiten. Von 25 000 Auswanderern gingen nur 20 000 nach den Vereinigten Staaten, 5000 nach anderen überseeischen Ländern. Der größte Teil dieser 5000, nämlich nahezu 4000 wandte sich Südamerika zu.  … Auch ist den südamerikanischen Ländern die deutsche Einwanderung durchaus erwünscht, weil die Deutschen das beste, solideste und arbeitsamste Element der Einwanderung bilden. … *Freiburger Zeitung 28.01.1911*

Marching through Georgia

Weiterlesen ‚Deutsch – Amerikaner‘

Der Bundespräsident weiß einfach nichts davon!

Der Führer hat ja auch nichts davon gewußt, sonst hätte er das gewiss nicht zugelassen. Oder?


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