Rechtsextremismus schlimmer als Schweingrippe

Rechtsextremistisch und kriminell. Oder umgekehrt. Es ist natürlich eine Sache, während der Volksbefragung ausgeraubt oder bestohlen zu werden, eventuell auch vergewaltigt. So etwas geht ja ruck – zuck. Hauptsache, es hat das Leben bereichert. Allerdings fragt man sich doch besorgt, was diese Schreiberlinge von ihrer eigenen ideologischen Erziehungs – Arbeit halten, wenn der Volksbefragte nach Weggang des Volksbefragers sich plötzlich einen Hitler – Bart stehenläßt und laut den immer noch nicht verbotenen Wagner hört. Siehe auch : Battke pfeift den Badeweiler.

Frauen statt Könnern

12 Antworten to “Rechtsextremismus schlimmer als Schweingrippe”


  1. 1 Prosemit 2. Februar 2011 um 06:55

    Auf die Idee mit dem rechtsextremistischen Volkszähler muss man erst einmal kommen. Ein Land in kollektiver Paranoia.

  2. 2 Sophist X 2. Februar 2011 um 13:47

    Wie man Rechtsextreme erkennt, ist ja inzwischen Volkswissen (er hat Volk gesagt): Sie haben eine Glatze oder zur Tarnung keine Glatze, sie tragen Thor-Steinar-Kluft oder zur Tarnung keine, sie haben Springerstiefel an oder zur Tarnung keine. Fallweise sind die Merkmale auch kombiniert.
    Nein, Ironie beiseite: Sie gehen nicht normal umher, sondern marschieren auf. Und schon sind sie entlarvt.

  3. 3 Provinzler 2. Februar 2011 um 17:40

    Meerwasserversauerung

    Eine kleine Bemerkung zu einem anderen Thema, das neulich hier angesprochen wurde, die Versauerung der Meere durch CO2. Gegenwärtig liegt der ph-Wert der Meere im Mittel bei 8. Um in auf 7 zu drücken, müßte der Kohlensäuregehalt des Meeres verhundertfacht werden. Und dann wäre das Meer erst neutral und noch nicht sauer. Es ist kein Mechanismus bekannt, der diesen dramatischen Anstieg des Kohlensäuregehaltes antreiben könnte.

    Eine weitere Bemerkung: Selbst die Klimawarmen müssen zugeben, daß der ph-Wert in den letzten 200 Jahren – der Zeit der Industrialisierung – nur um 0,11 ph gefallen. Bleibt es bei dieser Abnahmerate, wird es 1818 Jahre dauern bis er auf 7 gesunken ist.

    Die Zeitschrift Spektrum der (Un)Wissenschaften, die die hysterische Botschaft der Meerwasserversauerung offensichtlich verbreitet hat (das wurde hier erwähnt), sollte sich einfach nur schämen und bedauern, diesen Quatsch veröffentlicht zu haben.

  4. 4 Blond 3. Februar 2011 um 08:25

    @ Provinzler (und latürnich prosemit 😉 ):
    http://www.spektrum.de/artikel/1057482
    Ozeane in Gefahr
    [von] Marah J. Hardt und Carl Safina
    Marah J. Hardt arbeitet als Ökologin, Journalistin und Beraterin auf Hawaii. Zuvor war die Expertin für Korallenriffe am Blue Ocean Institute in Cold Spring Harbor (New York) tätig.
    Carl Safina ist Gründungsvorstand des Blue Ocean Institute und Professor an der Stony Brook University (New York). Er hat zahlreiche Bücher zu ökologischen Themen veröffentlicht.
    Durch die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre wird das Meerwasser saurer.
    … Umweltforscher bezeichnen die Versauerung der Meere durch Kohlendioxid, das mit Wasser zu Kohlensäure reagiert, gelegentlich als das zweite CO2-Problem. …

    Sie können den Artikel als PDF-Datei [kostenfrei] abrufen
    Der vollständige Artikel ist erschienen in » Spektrum der Wissenschaft, Februar 2011
    weitere Artikel zum Thema
    » Europäisches Projekt zur Meeresversauerung http://www.epoca-project.eu/
    » Portal zur Versauerung der Meere http://www.oceanacidification.net/
    mit Fakten, Videos und Neuigkeiten
    » Gutachten zur Zukunft der Meere http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006.pdf
    vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen

  5. 5 Prosemit 3. Februar 2011 um 09:47

    Blond 3. Februar 2011 um 08:25

    » Gutachten zur Zukunft der Meere http://www.wbgu.de/wbgu_sn2006.pdf
    vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen

    Danke.

    Das Gutachten ist vorsorglich dort nicht mehr vorhanden, man kann es aber noch über Google finden.

    Es ist aus dem Jahr 2006 von allen bekannten Koniferen und Könnern der vier Grundrechenarten geschrieben. Und ein Jahr bevor der Meeresspiegelanstiegsexperte sich in den Augen derer, die noch den Dreisatz beherrschen, zur Lachnummer gemacht hat.
    In dem Gutachten ist von der Gletscherschmelze des Himalaya bis zum endgültigen Versinken der Malediven und der unaufhaltsamen Global Warming noch alles vorhanden. Ein Flash Back der besonderen Art.

    Noch einmal zur „Versauerung“. Natürlich ist dieser Begriff absichtlich gewählt. Jeder kann sich richtig bildlich vorstellen, wie die Säure der Weltmeere die Kalkskelette der Korallen auflöst und die Fische Hustenreiz bekommen. Im Fernsehen gibt es ja so anschauliche Bilder von der verkalkten Waschmaschine. Und daß Meerwasser sauer ist, hat schon jeder, des aus Versehen verschluckt hat, selber gemerkt. Woher soll auch das Verständnis des Unterschiedes von Säure und Lauge kommen?

  6. 6 Blond 3. Februar 2011 um 10:18

    „… und die Fische Hustenreiz bekommen …“
    dajejn jibbs doch ‚fishermans friend‘,
    odda? 😉

  7. 7 Blond 3. Februar 2011 um 10:26

    In dem Gutachten ist von der Gletscherschmelze des Himalaya bis zum endgültigen Versinken der Malediven und der unaufhaltsamen Global Warming noch alles vorhanden.
    Is denn der Himalaya noch da?
    Un de Maledivn?
    Is de Welt nich schon jegrillt?
    Nu,
    lange kanns abba nich mea dauan.

  8. 8 Prosemit 3. Februar 2011 um 10:53

    Blond 3. Februar 2011 um 10:26


    Is de Welt nich schon jegrillt?

    Gute Artikel kann man noch viele Jahre lang mit Interesse und auch mit Vergnügen lesen. Die Beiträge zum Global Warming sind nach drei, vier Jahren nur noch peinlich.

  9. 9 Prosemit 3. Februar 2011 um 11:03

    Noch bis vor kurzem wäre solche Beiträge unvorstellbar gewesen :

    FOCUS


    Zwei Katastrophen, eine Ursache

    Erst Überschwemmungen, nun der Monsterzyklon „Yasi“. Die Ostküste Australiens wird von Unwettern gebeutelt. Schuld ist ein besonders ausgeprägtes Wetterphänomen….

    auch wenn man scheinbar ohne diesen unsinnigen Hinweis nicht auszukommen glaubt :

    Obwohl die Wissenschaftler sich nicht einig sind, gehen viele Klimaforscher davon aus, dass die Erderwärmung zu einer Zunahme besonders schwerer und vernichtender Zyklone geführt hat.

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/meteorologie/wirbelsturm-zwei-katastrophen-eine-ursache_aid_596211.html

    Wie wir wissen, nimmt die Zahl der Zyklone seit jahren deutlich ab…

    Der SPIEGEL ist noch im Katastrophenszenario gefangen :

    Der Wirbelsturm „Yasi“ erreichte Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h, hinterließ eine Spur der Verwüstung: Selten wurde ein stärkerer Zyklon beobachtet. Neue Daten zeigen sein gigantisches Energiereservoir. Klimaforscher rätseln, ob solche Monsterstürme bald häufiger auftreten.

    spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,743144,00.html

    Auch wenn im Spiegel die „wenns“ und „könnte“ zunehmen :

    Klimaforscher tun sich entsprechend schwer damit, die Zyklone mit der weltweiten Klimaerwärmung in Zusammenhang zu bringen. In einer wärmeren Welt werde es wahrscheinlich nicht mehr Wirbelstürme geben, allenfalls würden die stärksten Zyklone noch stärker werden, resümierte 2007 der Uno-Klimareport, der alle paar Jahre das Wissen über das Klima zusammenfasst. Einem Konsenspapier der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) aus dem Jahr 2006 zufolge lassen sich die Schwankungen bei der Häufigkeit der Wirbelstürme und ihrer Stärke nicht auf die Erwärmung zurückführen.

    Zwar räumen selbst skeptische Klimaforscher ein, dass Ozeantemperaturen von mehr als 30 Grad besten Treibstoff für Wirbelstürme bieten. Neben Meereswärme entscheiden aber weitere Einflüsse darüber, ob sich Luftströmungen zu Wirbelströmen auswachsen: Umherschießende Luftmassen, sogenannte Scherwinde, zerfleddern Wirbelstürme regelrecht und rauben ihnen die Kraft. Auch große Mengen Staubpartikel können die Wirbel anscheinend schwächen. Beide Phänomene könnten sich im Gefolge einer weiteren Klimaerwärmung sogar noch verstärken, sagen Wissenschaftler.

  10. 10 Blond 3. Februar 2011 um 11:19

    zu
    „… gehen viele Klimaforscher davon aus, dass die Erderwärmung zu einer Zunahme besonders schwerer und vernichtender Zyklone geführt hat …“
    3.2.2011 11:59
    Schneechaos
    Mindestens zwölf Tote nach Blizzard in den USA
    Bis zu 60 Zentimeter Neuschnee, gefühlte Temperaturen von minus 30 Grad: Ein eiskaltes Wetterphänomen legt die USA teilweise lahm.
    Schwerster Blizzard seit 60 Jahren in den USA

    http://www.welt.de/

  11. 11 Blond 3. Februar 2011 um 11:32

    Da jibitt ooch ne Fotoreportage zu:
    Schneesturm fegt über 30 Staaten der USA
    besonders scheen is Bild fuchzehn 😀
    „kostenloser Schnee – schippt, soviel ihr wollt“
    http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/weltspiegel/schneesturm-fegt-ueber-30-staaten-der-usa/3792962.html?p3792962=15#image

  12. 12 VolkerStramm 3. Februar 2011 um 21:26

    Noch einer zum Thema menschengemachte Unwetter

    http://www.wattenrat.de/aktuell/aktuell319.htm


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