Archiv für 3. Februar 2011

Zustände wie auf der Gorch Fock

Von Gregor Gysi und Petra Pau, den Müttern der Massen, schamvoll verdrängt, diese bewegten Bilder beweisen es, junge Pioniere des ersten Arbeiter- und Bauernstaates auf deutschem Boden wurden im nicht so richtig verstandenen Sozialismus wie Schiffsjungen gehalten. Unter Androhung des Kielholens wurden sie auf offene See verschleppt, viele tragen heute immer noch am Trauma und der Autor fragt sich, was verschweigt von Guttenberg noch alles? Und wer klagt für die Mütter der Entrechteten Schadenersatz ein?

Achtung, dieses Video kann extrem verstörend wirken, denn es unterschlägt den Anteil der Migranten, die Deutschland nach dem Kriege aufgebaut haben. Das ist unsensibel. Schon damals durften Omar und Aishe nicht an Deck und die Sonne geniessen, statt dessen wurden sie gezwungen, im finsteren Schiffsbauch  das Kielschwein zu füttern. Die islamischen Traditionen Deutschlands wurden einfach herausretouschiert. Eine Schande!

Arm aber blöd

Ach Du meine Güte! Wieder einmal bedroht den Zeitungsleser die aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich und die Lebensweisheit des Peter Sodann, desertierter Bundespräsidentenkandidat der DIE LINKE und pensionierter Polizeirufkommissar, der immerhin die Großtat vollbracht hat, Bücher vor der Müllkippe zu retten, fällt dem Autor wie Schuppen aus den Haaren: „Reicher Mann und armer Mann, standen da und sahn sich an und der Arme sagte bleich, wärst Du nicht intelligent, wäre ich nicht so ein völlig verblödeter Idiot.

Arme Kinder sind dümmer,  und das bestätigt die kruden, eugenischen Theorien des  Thilo Sarrazin, Deutschland schafft sich intellektuell ab, das Beste was wir noch zu bieten haben, sind unsere Politiker und Journalisten, die unsere Augen gebannt nach Ägypten richten, gewinnt die unfriedliche Revolution, dann ist Deutschland seine Staatsschulden los, braucht nimmer Rettungsschirme aufzuspannen, führt die im Grundgesetz versprochenen Grundrechte ein, die Polizei und Justiz beginnt die Bevölkerung vor den Kriminellen zu schützen, statt der bisherigen Praxis und die Sozialgesetzgebung erhält den Zusatz: „Gilt für deutsche Staatsbürger, die mindestens seit 20 Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, Doppelstaatsbürgerschaften gelten nicht als Besitz der Deutschen Staatsbürgerschaft.“ Ja. So wird das sein, siegen die Gegner des ägyptischen Hitlers, wenn nicht, dann eben nicht.

Deutsche, dicke Idiotenkinder wissen nicht, wie man einen Apfel isst, wohl aber eine Banane oder eine Mandarine. Was soll man da tun? Den bessergestellten Kindern so lange auf den Kopf hauen, bis sie das Niveau der Prekariatskinder erreicht haben? Sozial gerecht wäre es, im Sinne der Linken, denn man kann dem Prekariat doch nicht die Vermehrungsprämien entziehen, immerhin benötigt das Land Idioten wie die Luft zu Atmen, so daß die deutsche Industrie händeringend weitere im Ausland sucht, unsere eigenen reichen nämlich nicht aus.

Ein erster und nützlicher Schritt wäre natürlich die Einführung von Apfelschälbeauftragten, weiblich und einfühlsam, das schaffte Arbeitsplätze, denn daß deutsche Mütter zwar wissen, wer Frank Pilawa ist, nicht aber , wie Frau einen Apfel schält, das kann der Staat nicht dulden. Keinesfalls darf das aber ausarten in Zwang und Drill, denn wir wollen zwar eine Jugend, rank und schlank und flink wie die Datenautobahn, aber mit völlig untauglichen Methoden! Der Autor freut sich übrigens schon auf die neuen Geschichten vom Suppenkasper.“Nein, meinen Apfel ess ich nicht!

Sportlich und in Hausmusik geübt

Achtung, dieses Video kann extrem verstörend wirken. Personen, die nach 1945 geboren wurden, wird vom Anschauen dringends abgeraten. Es dient lediglich der Dokumentation vergangener untauglicher Erziehungsmethoden. Sport führt unweigerlich in die Diktatur, Disziplin sowieso, die heulenden Kadetten der Gorch Fock können das bestätigen. Man beachte den bei Todesstrafe erzwungenen Jubel!

Zittern mit den Ägyptern

Wir können nur alle hoffen, daß die Ägypter die westlichen Werte und die westlichen Rechte und Freiheiten erkämpfen, die unsere Journalisten und Politiker für die Ägypter so energisch einfordern. Vielleicht fällt dann auch für Deutschland ein Stückchen Demokratie dabei ab.

Liveticker aus dem Norden

Telegramme. Kiel, 1. Febr., Abends. Gestern wurde ein preußischer Vorposten erschossen und eine dänische Schleichpatrouille gefangen. Gestern fand der Übergang der Preußen bei Königsfährde statt, wo sofort Herzog Friedrich proklamiert wurde. Heute Mittag wechselte die preußische Artillerie Schüsse mit den dänischen Schraubenschiffen bei Eckernförde; die Schiffe wurden schließlich aus dem Hafen gejagt und die Stadt und die hinterwärtigen Höhen von den Preußen besetzt. Enthusiastische Proklamierung Herzog Friedrichs in Eckernförde und Gettorf, wo Graf Baudissin und mehrere Rittergutsbesitzer  an der Spitze. Die Gesandten Österreichs und Preußens sind aus Kopenhagen über Eckernförde in Kiel eingetroffen und weitergereist.

Kiel, 1. Febr., Heute früh 8 Uhr haben die  Preußen nördlich von Kiel, die Österreicher bei Rendsburg die Grenzen überschritten. Die Preußen wurden von schleswig´schen Gutsbesitzern an der Grenze als Befreier begrüßt. Die deutschen, die Sommation überbringenden Parlamentarier, welche gestern zurückkamen, waren in der Stadt Schleswig von der Bevölkerung mit Hurra begrüßt worden.  Kiel, 1. Febr., Der Übergang über die Eider ist erfolgt. Leichte Gefechte bei Rendsburg und am Kanal.

Rendsburg, 1. Febr. Heute Morgen halb 8 Uhr hat der Übergang der Österreichischen Regimenter Hessen und Belgien über die Eisenbahnbrücke gegen das Kronwerk stattgefunden. Die Dänen flüchteten nach einigen gewechselten Schüssen. Keine Verwundeten. Das Vorrücken durch das geräumte Kronwerk ist allgemein. Wrangel und die Prinzen sind durchpassiert. Heute wird ein Gefecht erwartet. Schönstes Wetter.

… Durch einen Armeebefehl des General – Feldmarschalls v. Wrangel ist angeordnet worden, daß die österreichischen und preußischen, unter seinem Oberbefehl stehenden Truppen ein gemeinsames Zeichen tragen sollen: eine weiße Binde um den linken Oberarm. Man sieht schon viele Offiziere mit diesem Zeichen; es sind 40 000 solcher Binden hier bestellt, die in sehr kurzer Zeit geliefert werden mußten. … *Freiburger Zeitung 03.02.1864*

Bild: Friedrich Heinrich Ernst Freiherr von Wrangel


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