Archiv für 4. Februar 2011

EU watscht Bundesregierung ab

Die EU hat auf die abermaligen Proteste in Ägypten mit der Forderung reagiert, in dem Land sofort mit dem Übergang zu einer Regierung auf breiter Basis zu beginnen. Die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedstaaten verlangten in einer gemeinsamen Erklärung auf einem Gipfeltreffen in Brüssel, dass „dieser Prozess jetzt anfangen muss“. Außerdem hoben sie noch einmal hervor, dass die ägyptischen Bürger das Recht zur Demonstration hätten, geschützt von den Sicherheitskräften.

Im Klartext heißt das ja dann wohl, auf Deutschland bezogen, daß solche Demonstrationsblockierer wie Thierse, Schramma, Ramelow oder „Bunt statt Braun“ und wie die Grundrechteaushebeler alle heißen,  sich auf demselben Level wie die derzeitige ägyptische Regierung befinden. Ob Frau Merkel bei dieser Aufforderung an Ägypten in irgendeiner Form rot geworden ist oder ob sie es gar nicht einmal mehr merkt, wie sie mit dem Finger auf den Splitter im Auge des Anderen zeigt, während ihr der Balken im eigenen Guckerchen das Köpfchen zu Boden zieht, das ist nicht vermeldet.

Merkelgemachter Sturm

Alle Freunde der furchtbaren Wetterhexe des Ostens diskutieren bitte hier darüber und nicht bei Blut, Schweiss und Blasen an den Füßen oder sonstwo. Das wäre soooo höflich und nett. Und ausserdem einmal nicht OT. Ja, aber wo bleibt dann der Reiz? Na eben. Muß es mal ohne ihn gehen.

Wir lieben unseren Hitler Mubarak

Man stelle sich nur mal vor, der Mubarak überlebt politisch. Wie steht dann die deutsche Kanzlerin da? Hat sie etwa zu früh ihr Mäulchen aufgerissen, um die Fahne in den Wind zu hängen,  statt, wie sonst, die Dinge auszusitzen? Man beachte auch die skandierenden Kopffüsslerinnen, ähm, Kopftüchlerinnen. So oder so, es kann nur besser werden, für die, die den Islam in der Regel nicht verstanden haben, so wie ihn der Bundespräsident begreift.

Wir sind nicht der 51. Staat der USA!

Ja, wenn Ihr nicht wollt, wir wollen ganz sicher. Immerhin wird Obama, wenn im Moment auch nicht ganz so intensiv, von uns unermüdlich als finsterer Lichtbringer angebetet. Zumindest von der Journaille und den politischen Popoausleuchtern.

Blut Schweiß und Blasen an den Füßen

Soldaten meines Corps. Als der König mir das Kommando über euch anvertraute, befahl Er mir, in Seinem Namen es euch auszusprechen, wie Er erwarte, daß ihr unter allen Umständen eure Schuldigkeit thun würdet.

Wenn ihr auf dem Marsche hierher fremde Städte und Dörfer betratet, haben die Bewohner, die euch nicht kannten, euch gefürchtet, aber eure gewinnende Bescheidenheit und Freundlichkeit verschaffte euch nicht nur gute Bewirtung, sondern ließ euch auch als Freunde von da scheiden, wo ihr als unwillkommene Gäste eben hingekommen wart. Dies ist die Art, wie man dem preußischen Namen Ehre macht. Betragt euch immer und auch in demjenigen Lande so, das wir befreien werden. Die preussische Waffenehre – lasst es euch gesagt sein – besteht darin, zu siegen – aber dem Besiegten, wie einem Bruder, zu verzeihen. Das ist christlich, und ein guter Christ kann kein schlechter Soldat sein. Der preußische Name hat bei den Dänen schon guten Klang. Schön ist es, wenn selbst unsere Feinde uns achten. Soldaten! In wenigen Tagen wird es sich zeigen, ob Krieg oder Frieden ist.

Sollte der zweite dänische Krieg beginnen, so werden wir auf verschanzte Stellungen, auf breite Wasser – oder Eisflächen stoßen. Aber nur um so herrlicher wird sich eure Unerschrockenheit und  euer Eifer zeigen. Wir werden jedes Hindernis zu überwinden wissen und keines wird uns länger aufhalten, als sich gebührt. Jene Hindernisse, bergen sie nicht den denselben Feind, der es gewohnt ist, vor unseren Regimentern zu fliehen? Wohlan denn! Suchen wir diesen Feind auf, widersetzen wir uns seinem Rückzuge, zerstreuen wir seine Reihen! Nach diesen Erfolgen werdet ihr den Feind nicht zu Atem kommen lassen und ihn rastlos verfolgen, um ihn zu vernichten, ehe er auf seine Inseln entweicht. Ihr werdet daher einige starke Märsche haben, aber hernach die wohlverdiente Ruhe und gute Quartiere, Ehre und Belohnungen und das gute Gewissen erfüllter Schuldigkeit.

Seit 50 Jahren zum ersten Male wird Österreich an unserer Seite kämpfen. Erneuern wir die alte Waffenbrüderschaft! Welch´ edler Wettstreit steht uns also bevor? Wie werden aber auch in unseren Reihen die Männer von Brandenburg und die Männer von Westphalen  um den Preis der Tapferkeit ringen und wetteifern!

Ihr Brandenburger! ich kenne euch, und ihr kennt mich, und dies ist genug gesagt!  Ihr Westphalen! wir kennen uns zwar noch nicht, aber um so besser vielleicht, denn keine schönere Gelegenheit, euch schnell kennen zu lernen, kann uns werden. Folgen wir doch Alle derselben schwarz – weißen Fahne, gehorchen wir doch Alle  demselben Könige, der uns gesagt hat, Er baue darauf, daß wir unter allen Umständen unsere Schuldigkeit thun würden. – Mit Gottes Hülfe werden wir sie thun! Es lebe der König – Hurrah! Der kommandierende General: gez. Karl, Prinz von Preußen. *Coburger Zeitung 04.02.1864*

Telegraphische Depeschen. Kiel, 2. Febr., Abends. Heute Nachmittag  fand bei Cosel und Missunde (Cosel liegt auf dem Wege von Eckernförde nach Missunde) ein 3 stünd. heftiges Gefecht aller Waffengattungen, besonders Artillerie, statt. Die Dänen wurden von den Preußen mit größter Bravour in den Brückenkopf zurückgeworfen. Rendsburg, 2. Febr., Nachmittags. Eben treffen hier dänische Gefangene ein. Kiel, 3. Febr. (Angekommen in Coburg den 3. Febr. Nachmittags.) Die preußische Avantgarde hat nach mehrstündigem Kampfe nicht vermocht, den Übergang über die Schlei bei Wissunde (Dorf, etwa 1 1/2 Meilen nordwestlich von Eckernförde) zu erzwingen. Gegen 150 Todte und Verwundete blieben auf dem Platze.  *Coburger Zeitung 04.02.1864*

Kiel, 3. Februar. In dem gestrigen Gefechte bei Missunde nahmen die preußischen Regimenter Nr. 35 und 60 die dänische Vorschanze bei der Ornumer Mühle im Sturm. Die Dänen retirierten auf Missunde. Das Feuer auf die Wissunder Schanzen blieb wirkungslos. Ein Sturm auf dieselben hat nicht stattgefunden. *Die Presse 04.02. 1864* Lese – Hinweis: Ein Düppelstürmer 1864 Auszug aus: Kriegserlebnisse des Veteranen J. Bubbe zur 50-jährigen Wiederkehr der Ereignisse veröffentlicht von H. F. Bubbe. Missunde.

Bild: Prinz Friedrich Karl von Preußen, 1866 bei Königgrätz (Sadowa).

 


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