Volksnazitag

Nach dem Willen der Bündnisgrünen wird künftig der Volkstrauertag in Volksnazitag umbenannt, wer dann am Grab seiner Verblichenen trauere, überhaupt trauere oder so tun würde, als trauere er nicht, weil er seine Trauer verbergen will, sei ganz klar Nazi und zum Schlagen, Bespucken und Beleidigen freigegeben. Dresden – Fernsehen dokumentiert, abgeschieden im ehemaligen Tal der Ahnungslosen, die rechtsstaatliche Auffassung der besten Vertreter des deutschen Volkes, zu den, um die Opfer des anglo – amerikanischen Bombenterrors gegen die Kunst – und Kulturstadt Dresden, Trauernden vom 13. Februar 2010, ein großer Tag für den antifaschistischen Widerstand und den Gratis – Mut im Nachhinein:

Die Urteilsbegründung ist eine schallende Ohrfeige für den Dresdner Polizeipräsidenten Dieter Hanitsch. Das Verwaltungsgericht verlangt darin keineswegs die Räumung von Blockaden, wie der Polizeipräsident der Öffentlichkeit weiszumachen versucht. Offenbar hat es Hanitsch unterlassen, dem Gericht detailliert darzulegen, weshalb die Räumung der Gegendemo am Albertplatz unverhältnismäßig gewesen wäre. Dass dies dem Gericht nicht genügt, ist nachvollziehbar.“

„Vielmehr kritisiert das Gericht, dass die Polizei es versäumt habe, die Nazidemonstranten von den Gegendemonstranten schon bei der Autobahnabfahrt zu trennen. Letztlich kritisiert es, dass die Polizei sich zur Rechtfertigung auf eine Situation beruft, die sie selbst verursacht hat.“

„Ich erwarte, dass Innenminister Markus Ulbig seinen Polizeipräsidenten zur Raison ruft. Er muss klarstellen, dass es die Aufgabe der Polizei ist, auch die Demonstrationen gegen die Nazis in Sicht- und Hörweite zu ermöglichen. Leider versuchen die Stadtverwaltung Dresden und die Polizei im Augenblick aber wieder, die Trennung der gegenläufigen Demonstranten durchzusetzen. Offenbar soll die Altstadt am 13. Februar ab 15:00 Uhr für die Nazis frei geräumt werden.“ So, Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag. Im Übrigen würde sich daraus aber kein Recht für Anti – Anti – Atomkraft – oder Autobahn- oder Industrieansiedlungs – Gegner ableiten, Aufmärsche der Bündnisgrünen zu blockieren. Das wäre unbestritten. Oder gar Aufmärsche der Sozialisten in Berlin – Friedrichsfelde! Meinungs -, Versammlungs – und Demonstrationsfreiheit wären ein zu hohes Gut und in den Grundrechten garantiert.

 

Dresdnern, die den damaligen Feuersturm überlebt haben, so der Bündnisgrüne,  rate er dringend, sich unter den antifaschistischen Fahnen derjenigen zu versammeln, die aus Mangel an früher Geburt damals nicht dabei sein konnten, um den Bomberpiloten Blumensträuße anzubieten und nun heute, mit Sprüchen wie: „Bomber – Harris do it again!“, um eine neue Einäscherung Dresdens bitten. So würden sie nicht in Verdacht geraten, die völlige Zerstörung ihrer Stadt etwa  zu mißbilligen. Sehr alten Menschen biete er an, sie von mobilen antidemokratischenfaschistischen Schläger Trägertrupps abholen zu lassen, damit sie sich gegen Krieg und Faschismus positionieren könnten. Eine Stellungnahme der Volkssolidarität liegt dazu noch nicht vor, der Bundespräsident prüft den Vorschlag der GRÜNEN wohlwollend, er sei ein weiteres Zeichen gegen Rechts, Trauer um Auschwitz und die Spartakistenführer Liebknecht und Luxemburg, Lenin, Mao oder Stalin wäre dann weiterhin gestattet, demokratisch völlig unbedenklich und sogar ein Muss für jeden aufrechten Widergänger, wer Lust zum Trauern verspüre, könne das an diesen Tagen guten Gewissens tun. Auch die vorgeblichen Bombenopfer.

Das Erste Fernsehen der DDR berichtet

 

4 Responses to “Volksnazitag”


  1. 1 Prosemit 9. Februar 2011 um 06:12

    Wohl ein sehr schwieriges Thema, den berechtigten Protest gegen Rechts zu fördern und den Aufmarsch der Nazis zu unterbinden. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder seine Meinung frei und öffentlich äussern dürfte. Schauderhaft!

  2. 2 Karl Eduard 9. Februar 2011 um 06:14

    In der DDR war das klar geregelt. Da wurde der Opfer des anglo – amerikanischen Bombenterrors, von Krieg und Faschismus, an den Ruinen der Frauenkirche gedacht.

  3. 3 netzwerkrecherche 9. Februar 2011 um 08:05

    Ich erwarte, dass Innenminister Markus Ulbig seinen Polizeipräsidenten zur Raison ruft. Er muss klarstellen, dass es die Aufgabe der Polizei ist, auch die Demonstrationen gegen die Nazis in Sicht- und Hörweite zu ermöglichen.

    Das kann heiter werden, wenn erst die Nazis eines Tages auf die Idee kommen, in größerer Zahl Randale gegen die Demonstrationen der Linken und Grünen in Sicht- und Hörweite durchzuführen, so daß Anti-AKW usw. -Proteste unmöglich werden.

  4. 4 Barbarossa 9. Februar 2011 um 20:26

    Mist!

    Bis zum 03. Oktober 1990 war ich auf der guten Seite.

    Aber ab diesem Tag ist mir Schuld aufgeladen worden, die ich lebenslang für mich und meine Kinder tragen muss (so erst kürzlich wieder Herr Wulff).

    Sachen gibts….

    Dabei ist mein Vater schon 1935 geboren, und war als 5-jähriger höchstwahrscheinlich nicht KZ-Scherge in Buchenwald.

    —-

    Konstantin Koks-Wecker sieht BLOCKADE in einer Demokratie als legitimes Mittel gegen rechtststaatliches Recht.

    Damit stellt er Moral über Rechtsstaat.

    Ideologie über Rechtsstaat.

    Koks weiter, Du -Selbstzensur- !!!


Comments are currently closed.



Februar 2011
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28  

Blog Stats

  • 2.192.684 hits

Archiv


%d Bloggern gefällt das: