Archiv für 19. Februar 2011

Wo bleibt der Aufschrei?

Während die Linkenpolitikerin, die 59-Jährige Maja-Helen Feustel, an der Stelle, an der ein Malergeselle von vier kleinwüchsigen migrantischen Verbrechern ins Koma geprügelt wurde, für Toleranz mit den kleinen migrantischen Totschlägern warb,  das heißt, sie stand da, für das Bündnis für Demokratie und Toleranz, dasselbe, das den eingebildeten Überfall der Rebekka K. in Mittweida ehrte, die sich ein Hakenkreuz in die Hüfte ritzte, um etwas Zuwendung zu bekommen, wurde sie von einem Unbekannten geschlagen, der nicht mit dem Inhalt des Flugblattes einverstanden war, das sie anbot. Eine gängige Praxis unter Linken.  Dieser Autor ist sicher, Frau Maja-Helen Feustel wird diesen Angriff auf sich selbst mit großer Gelassenheit und Ruhe sehen, denn nichts geht über eine hohe Toleranzschwelle. Und vielleicht gibt es sogar eine Auszeichnung. Schlimm ist auch,  daß im  November 2006 auf dem Bahnhof der Bezirksverordnete Kirill Jermak (ebenfalls Linkspartei) von Rechtsextremisten mit einer Bierflasche niedergeschlagen worden war. Kirill Jermak ist derselbe, der die Maikrawalle als Organisator zu verantworten hat.

Junge Talente

Die Wahlplakate der NPD, die bis gestern Abend noch in drei Metern Höhe hingen, um sie dem Zugriff derer zu entziehen, die die Demokratie richtig verstanden haben, also Wolfgang Thierse, Sebastian Edathy oder Bodo Ramelow, liegen nun abgerissen auf der Erde. Wieder wurde ein Viertes Reich durch diese  Aktion junger Talente und ihre Turn – und Kletterkunst verhindert. Danke.

Deutschland braucht mehr Rocker

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Deutschen anlässlich des erfreulichen Zwischenfalls, bei dem vier Abkömmlinge zugewanderter Nichtdeutscher einen Steuerzahler ins Koma prügelten, aufgerufen, Rocker zu werden. Mutmaßlich soll ein Rocker die kleinwüchsigen Totschläger durch sein Respekt einflößendes Auftreten und das Zeigen einer Waffe daran gehindert haben, ein weiteres Opfer zu zertreten. Es reiche nicht, so die Kanzlerin, nur bei Rot und besoffen über eine Ampel zu brausen, um anderen Menschen zu helfen, da müsse schon mehr passieren. Weiterhin kündigte die Kanzlerin an, ein Staatsministerium für Rocker und Rock zu gründen, Rock für den Frieden, das kenne sie noch aus der DDR, es wäre endlich an der Zeit, ein positiveres Bild von Rockern in der Presse zu zeichnen, schwere Maschinen und jaulende Motoren seien zwar nicht jedermanns Fall aber das wären Rentnerrollatoren ja auch nicht, dennoch würde niemand Rentner in die kriminelle Ecke stellen.

Preussische Kriegsgreuel

Neumünster, 15. Febr. Gestern rückte ein Bataillon Preußen vom 18. Reg. Posen hier ein und verlangte Quartier. Vom Amtshause war schon vorher schriftlich protestiert und der Protest wurde mündlich wiederholt, erst als der Kommandeur drohte, dann mit Gewalt Quartier zu nehmen, wurden ohne Billets die Mannschaften verteilt. Ein Leutnant meldete sich im Bahnhofshotel ohne Billet: „auf Befehl Sr. Maj. des Königs von Preußen hier einquartiert.“ Einige haben die Mannschaften zurückgewiesen. (Offensichtlich ohne Folgen für Leben und Gesundheit.) Das Bataillon ist heute morgen abmarschiert und heute rückt ein zweites Bataillon als bleibend hier ein.

In Gravenstein ließ Prinz Friedrich Karl am 12. Febr., Abends durch Ordonnanzen den Befehl erteilen, bis zum andern Morgen um 10 Uhr sämmtliche dänische Schilder von den Häusern zu entfernen. In der Tat waren dieselben gestern in der Frühe überall verschwunden. Ebendaselbst wurde gestern der bekannte dänischgesinnte Ständedeputierte Pastor Wörk Hansen von Feldstedt in seiner eigenen Equipage (also im eigenen Auto) unter starker militärischer Eskorte gefangen eingebracht, da man Briefschaften bei ihm gefunden hat, welche den Beweis liefern sollen, daß er dem Feinde (den Dänen) Spionagedienste geleistet.

Aus ähnlichen Ursachen sind die Pastoren Roth von Ulderup und Schleppegrell von Broacker, sowie der Uhrmacher Howü von Gravenstein und Holzhändler Phillipsen von Rinkenis gefänglich eingezogen. Alle diese Individuen haben seit Jahren durch ihre fanatischen Danisierungs – bestrebungen einen wenig beneidenswerten Ruf erworben.  Pastor Roth hat u.a. vor einiger Zeit das Kind eines Deutschen Namens Kaufmann willkürlich auf den Namen Kjöbmand getauft.

Pastor Schleppegrell, ein naher Verwandter des bei Idstedt gefallenen gleichnamigen dänischen Generals, war früher Offizier und trat die fette Pfründe von Broacker in so derangierten Verhältnissen an, daß er, wie der Volkswitz erzählt, nur einen Uniformrock und einen Sommar in das Pfarrhaus mitbrachte. *Freiburger Zeitung 19.02.1864*

… Was übrigens den Schleppegrell angeht, der, wie bekannt, als dänischer Artillerie – Offizier die Kampagne von 1848 – 1850 mitgemacht hatte, so waren nicht alle Preußen in Broacker unbedingt schlecht auf ihn zu sprechen. Einigen Anteil an dieser milderen Beurteilung – neben der Achtung, die namentlich der  Soldat jedem tapferen Gegner entgegenträgt – mochten die fünf Töchter des Pastorenhauses haben, schöne Mädchen, so wurde erzählt, von denen jede einzelne immer dann am schönsten war, wenn sie den Preußen triumphierend versicherte: „diese Schanzen (die Düppeler Schanzen) werden euch die halbe Armee kosten und ihr werdet sie doch nicht bezwingen.“ *Fontane,  Der schleswig – holsteinische Krieg im Jahr 1864*

 

 


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