Archiv für 25. Februar 2011

Guttenberg – der Film

Jens Bullerjahn ist bescheiden

Das Ansinnen, nun, nach ertappter Lüge,  zurückzutreten, um einen der begehrten Zivilcouragepreise entgegenzunehmen und die Verehrung der Sachsen – Anhaltiner, wehrte jüngst  Jens Bullerjahn bescheiden ab. Noch ist es ihm nicht gelungen, das wirtschaftliche Niveau Sachsen – Anhalts auf das Somalias anzuheben, daran werde er unermüdlich arbeiten, erst wenn in Sachsen – Anhalt finanziell gar nichts mehr geht, umgangssprachlich ausgedrückt, erst dann werde er seinen Posten als Finanzminister in berufenere Hände geben und zufrieden den Ruhestand antreten, als Bankberater oder ähnliches. Und das verdient doch Anerkennung. Oder nicht?

 

Die Türkei gehört nach Europa!

Wegen ihrer Kinderfreundlichkeit und ihrem fortschrittlichen Gerichtswesen, das fast schon so gut ist, wie in Deutschland, wo auch hier die Opfer immer zu Tätern abgestempelt werden, wie jüngst beim komatösen Nazimalergesellen:

Das Mädchen war zwölf Jahre alt, als es ins Büro des Kreisvorstehers von Kiziltepe … geschickt wurde. … dann sperrte er die Tür hinter ihr ab. „Ich habe schon von Dir gehört“, sagte er – und vergewaltigte sie. … Im Südosten der Türkei kann das zur Folge haben, dass Vergewaltigte von der eigenen Familie getötet werden. … Am Ende wurden alle Angeklagten bis zum Urteilsspruch auf freien Fuß gesetzt. Doch dieser ließ auf sich warten – sieben Jahre lang. … die Begründung des Urteils, die vor einigen Tagen veröffentlicht wurde, zeigt das ganze Ausmaß des Skandals: Die Angeklagten, so befand das Gericht, hätten weder Gewalt noch Drohungen angewandt. Dass die Männer Necla gedroht hatten, von ihrer Entehrung zu erzählen, wurde nicht als „Drohung“ gewertet. Es liege daher keine Vergewaltigung mit erschwerten Umständen vor, argumentierte das Gericht weiter. (Darauf stünden mindestens zehn Jahre Haft). Außerdem käme entlastend für die Angeklagten ihr „gutes Betragen“ seit der Tat hinzu. Das Opfer hingegen sei selbst schuld: Necla sei in allen Fällen „willig“ gewesen, habe sich im Grunde prostituiert, und moralisch verwerflich gehandelt. ...

Wenn nun der große Führer des türkischen Volkes, Erdogan, wieder nach Deutschland kommt, um seinen gefangenen türkischen Landsleuten Mut zuzusprechen, daß sie fortfahren sollen, beim Widerstehen gegen das verbrecherische Ansinnen, sich zu assimilieren, sollten wir daran denken, wie schön es wäre, insbesondere für unsere GRÜNEN, könnte diese löbliche Rechtssprechung auch schnellstens  in Deutschland eingeführt werden.

Kriegsnachrichten

Schleswig Holstein. Die vom Preuß. Staatsanzeiger mitgeteilten neuesten Telegramme vom Kriegsschauplatze melden, daß am 22. d. mit Tagesanbruch eine starke Rekognoszierung der Brigaden Canstein, Roeder und Goeben mit entsprechender Artillerie bis ins Kanonenfeuer der Düppeler Schanzen unternommen wurde, welcher der Feldmarschall Frdr. v. Wrangel und Ihre Königl. Hoheiten der Kronprinz und Prinz Friedrich Karl beiwohnten. Die diesseitigen Verluste belaufen sich auf 5 Todte und 20 Blessierte, unter letzteren die 5 Offiziere der 3. Compagnie des 6. Westphälischen Infanterie – Regiments Nr. 55: Hauptmann v. Gerhardt, Lieutenant Fischer von Treuenfeld, Bendemann, von Dittfurth und v. Studnitz. Dem Feinde wurden mehrere Fahnen und etwa 200 Mann an Gefangenen abgenommen.

… Die starken Märsche und Strapazen haben unter den Truppen starke Erkältungen herbeigeführt; es kommen immerwährend Kranke hier an und füllen die Lazarethe. So eben trafen 9 Wagen, beladen mit Österreichern, hier ein; sie wurden in der hiesigen Kaserne aufgenommen, welche zum eigentlichen Lazareth noch nicht eingerichtet ist, aber dennoch genügend Bequemlichkeit gewährt. – Vor den Düppeler Höhen sind zwar Batterien für schweres Geschütz aufgeworfen, aber sie haben bis jetzt das Feuer noch nicht eröffnet. Schon längere Zeit wurden Bekanntmachungen an Pfählen, an den Wegen, die zum Kriegsschauplatz führen, befestigt, aber durch dänische Hand immer entfernt, man ist endlich dem Thäter auf die Spur gekommen, einem in Glücksburg fungierenden Lehrer, der seiner Strafe entgegensieht. … *Coburger Zeitung 25.02.1864*

 


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