Noske gibt den Berlichingen

Deutschland, 1919. Das Land wird im Westen von seinen künftigen EU – Freunden ausgeplündert, im Osten vom künftigen EU – Partner Polen verhackstückt und von  den Revolutionsarmeen bedroht, die nur an Deutschlands Reichtum teilhaben wollen,  im Inneren zetteln die damaligen Genossen Gysi´s, Pau´s, Lötzsch´s  und Wagenknecht`s  andauernd neue Aufstände an, ob sie sich in ihrem Spatzenhirn überlegen, daß so etwas die Westalliierten niemals dulden werden, ein bolschewistisches Deutschland, das auch sie bedroht, das kann man wohl getrost ausschliessen. Vorerst wird der grandiose Versuch, Deutschland in ein riesiges GULAG zu verwandeln, niedergeschmettert, weswegen wir DIE LINKE und die SPD, als Kompagnon der SED, ja auch lieben, denn sie stehen für soziale Gerechtigkeit, die allerdings immer mit dem Blut anderer erkauft werden muß.

Die Opfer der Berliner Kämpfe. WT. Berlin, 8. März.  Die Kämpfe, die sich  seit Dienstag in Berlin abgespielt haben, sind die blutigsten seit Beginn der Revolution. Die Verluste der Spartakisten sind außerordentlich hoch, aber auch die der Regierungstruppen sind schwer und dürften auf Grund amtlicher bezw. militärischer Schätzung auf beiden Seiten 1000 Mann an Toten und Verwundeten noch überschreiten. Der „Vorwärts“ zieht folgende Opferbilanz der Straßenschlacht: Das Berliner Leichenschauhaus konnte am Freitag die zahlreich ihm zugeführten Leichen wegen Überfüllung nicht mehr aufnehmen. Auf eine einzige Rettungswache wurden am Donnerstag und Freitag 125 verletzte Zivilisten, darunter 25 Frauen und 3 Kinder, auf einer Unfallstation 14 Tote, darunter 1 Kind eingeliefert. Die Gesamtzahl der Toten und Verwundeten geht in die Hunderte. Der „L. A.“ schätzt die Zahl der Toten auf etwa 500 bis 600, die der Verwundeten auf weit über 1000. Die Opfer der Regierungstruppen seien sehr erheblich. Es sei hervorzuheben, daß die Aufständischen mit den in ihre Hände gefallenen Regierungssoldaten wiederholt bestialisch umgingen, in dem sie sie buchstäblich in Stücke zerrissen. – Die Säuberung Berlins von den Spartakisten schreitet unter Führung der Gardekavallerieschützendivision erfolgreich fort. *Coburger Zeitung 11.03.1919*

Bild: Deutschland hat, im Vertrauen auf die Zusagen Amerikas, aufgehört zu kämpfen und seine Westarmee demobilisiert. Engländer, Franzosen und Amerikaner betrachten sich als die Sieger. Aufgesammelter deutscher Panzer wird zur Belustigung der Londoner ausgestellt. Quelle: *Automobilzeitung vom 16.03.1919*

Berlin, 11. März (Tel. der „Wiener Allg. Ztg“) Der Kampf um Lichtenberg geht auch heute weiter. An verschiedenen Stellen der Stadt Lichtenberg und an der Berliner Grenze kam es zu Feuergefechten. So in der Frankfurter Allee, wobei auch zwei unschuldige Personen den Schießereien zum Opfer fielen. Die Spartakisten versuchten einen Anschlag gegen den „Vorwärts“ und eröffneten gegen das Portal mit Maschinengewehren und Handgranaten das Feuer. Der Angriff wurde von den Regierungstruppen abgeschlagen. Nach einstündigem Kampfe hatten die Spartakisten 12 Tote. In der Brunnenstrasse kam es auch zwischen Spartakisten und Regierungstruppen zu Zusammenstößen, bei welcher die Spartakisten 30 Tote zurückliessen.

Lichtenberg ist bereits zerniert (abgeriegelt, eingeschlossen). Um diesen Ring zu verhindern, haben die Spartakisten versucht, die Warschauer Brücke zu unterminieren und zu sprengen. Dieser Anschlag wurde aber vereitelt. Oberbürgermeister bittet um Deeskalation.  Der Oberbürgermeister von Lichtenberg sandte einen Brief an den Reichswehrminister Noske mit der Bitte, zur Vermeidung weiteren Blutvergießens einen Waffenstillstand zu bewilligen.Der Oberbürgermeister erklärte im Einverständnis mit dem Berliner Vollzugsrat aus den Lichtenberger Einwohnern eine Volkswehr zu bilden. Die Abordnung wurde von Noske empfangen. Der Minister erklärte aber: „Sagen Sie ihrem Oberbürgermeister: Er kann mich im Arsche lecken Entweder bedingungslose Übergabe oder gar nichts.“ Die Spartakisten sind von diesem Bescheide verständigt worden. *Wiener Allgemeine Zeitung 11.03.1919*

Der Leser fragt sich nun, hätte der Oberbürgermeister nicht die sozialistischen Teilhaber der Vorläufer der DIE LINKE bitten sollen, von ihrem teilhaberischen und mörderischen Tun abzulassen? Logischerweise schon aber bereits damals war geistige Hühnergrippe unter Oberbürgermeistern weit verbreitet.

Bild: Nach der Befreiung Lichtenbergs von der Islamischen Union den Spartakisten durch die ruhmreiche Sowjetarmee Regierungstruppen werden Ali, Aishe und Omur Lichtenberger Kinder aus der Feldküche der Armee versorgt. Halal – Essen ist garantiert.  Weiteres Bild: Juwelierladen, der der sozialen Gerechtigkeit zum Opfer gefallen ist, das ist es, wenn LINKE und GRÜNE und die Kanzlerin von TEILHABE sprechen. Wer danach alles dicke Goldketten um den Hals trug und Klunkern an den Fingern, ist nicht bekannt. *Wiener Bilder 30.03.1919*

2 Responses to “Noske gibt den Berlichingen”


  1. 1 Prosemit 11. März 2011 um 07:10

    Gut, daß in diesem Blog Zeitzeugen zu Wort kommen. Wer kennt den Hintergrund dieser Kämpfe? Und wieso schreit niemand auf, wenn Wallfahrten zu Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht veranstaltet werden?

  2. 2 War Blogger 11. März 2011 um 10:32

    „Und wieso schreit niemand auf, wenn Wallfahrten zu Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht veranstaltet werden?“

    Weil das ja bedeuten würde, dass man es gute hieße, dass brutale marxistische Revolutionäre effektiv von der staatlichen Ordnungskräften bekämpft werden. Und das ist ja dann doch schon ein bisschen rechts, was alle guten Menschen ein stückweit traurig und betroffen machen würde! Wo doch linke Revoluzzer immer so hip und sexy sind.


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