Japan muß grenzdebiler werden

das meint jedenfalls Reginald Grünenberg. Es muß beginnen, Krötenwanderwege Schienenwegen vorzuziehen, den Wind- und Sonnengott anzubeten, sich selbst zu zerfleischen, in Gedanken an vergangene Kriege, und vor allem muß es Millionen und weitere Millionen arbeitsscheuer Türken, Afrikaner und sonstiger integrationsverweigernder Massen einwandern lassen, die es dann natürlich atzt und füttert und hätschelt, denn das bedeutet Aufklärung, Kritik, Öffentlichkeit, Demokratie und sozialer Fortschritt. Weil Japan das bisher alles nicht hatte, hat Gott erst ein Erdbeben geschickt und dann einen Tsunami und nun läßt er ein Atomkraftwerk nach dem anderen explodieren, so lange, bis das japanische Bildungssystem genau so intelligente Menschen freigibt, wie Reginald Grünberg einer ist. Im Übrigen hat der Autor solch kluge Gedanken im Zusammenhang mit dem Erdbeben, das Haiti getroffen hat, völlig vermisst.

Zwei Jahre nach dem Erdbeben

Tanz die Trümmer weg. Sozialer Fortschritt in Aktion.

6 Responses to “Japan muß grenzdebiler werden”


  1. 1 pippin 17. März 2011 um 05:10

    Ich finde es angesichts der Naturkatastrophe in Japan höchst unpassend von der WO-Administration zu diesem Zeitpunkt ausgerechnet einen Satireartikel zu veröffentlichen

  2. 2 Easterner 17. März 2011 um 05:18

    Aus dem Artikel: (Ich) wurde 2008 von der EU-Kommission im Rahmen des Executive Training Programme zum Japan-Spezialisten ausgebildet.

    Was es nicht alles gibt, man kann sich von der Eu-Kommission ausbilden lassen (auf Steuerzahlerkosten vermutlich)! Aber frueher gab es das ja auch schon – es hiess Parteischule und hatte aehnliche Auswirkungen auf den Ausgebildeten.

  3. 3 Prosemit 17. März 2011 um 06:46

    Zumindest in Deutschland schreitet die Deindustrialisierung fleißig voran und wird durch die weisen Entscheidungen Muttis noch beschleunigt werden.

    Man kann nur die Voraussicht bewundern, rechtzeig genügend Ziegenhirten und Schafscherer ins Land zu holen.

  4. 4 Sophist X 17. März 2011 um 09:03

    In der Tat müssen die Japaner jetzt auf der Stelle alle Atomkraftwerke abschalten und ihre Inseln in den Urzustand zurückversetzen, damit beim nächsten Beben Stärke 9 nicht wieder 12000 Menschen (plus X) von einem Tsunami getötet werden.

  5. 5 Bran the blessed 17. März 2011 um 09:42

    Jawohl! Dieses JapanerIn muss auch endlich weniger höflich, stoisch und diszipliniert werden. Wer hat nicht die Bilder von plündernden Horden in den Trümmern vermisst? Wer war nicht enttäuscht von Bildern von JapanerInnen, die weiterhin höflich und dem anderen den Vortritt lassend ihre Hamstereinkäufe so völlig unsüdländisch-temperamentvoll erledigten?
    Diesem Land fehlen einfach Buntheit und Lebensfreude! Ein Land, in dem die Menschen angesichts einer solchen Katastrophe nicht anfangen, sich gegenseitig an die Kehle zu gehen und das sogar tatsächlich noch unzählige Soldaten, Polizisten, Zivilschützer und Bürger stellen kann, die völlig selbstlos Aufräumarbeiten antreten, den Obdachlosen helfen oder ihr Leben bei der Bekämpfung von Reaktorbränden für die Gemeinschaft zu opfern bereit sind, ist einfach nicht modern(d) genug!

  6. 6 wasabisch 18. März 2011 um 07:53

    Interessantes Video.

    In keine einzigen weißen Land würde ein so zertrümmertes Auto lange am Straßenrand stehen. Wenn nicht Erwachsene Weiße schon längst den Motor ausgebaut hätten, um diesen als Generator für ihre Hütte zu verwenden, und die Sitze in Schreibtischstühle umgewandelt hätten,

    dann hätten zumindest ein paar weiße Jugendliche -und sei es nur aus Neugier- das Auto in seine Einzelteile zerlegt, um diesen zu verstehen. Da es dort keine Arbeit gibt und keine Schulen, wie die Linken nicht müde werden, es zu betonen, hätten sie ja genug Zeit.


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