Gegen Erdbeben und für höhere Strompreise

Gegen Erdbeben, für höhere Strompreise und eine stärkere Belastung Einkommensschwächerer, werden diesen Samstag Hunderttausende in Berlin auf die Straße gehen. Vorgeblich geht es um Anti- Atomkraftdemonstrationen, in Wahrheit fürchten GRÜNE und LINKE um Einbussen des lukrativen steuergeförderten ökologisch-industriellen Komplexes, 20 Jahre Westen haben ausgereicht, um den Rest der DIE LINKE auch vollkommen verblöden zu lassen, daß sie einmal dafür demonstrieren wird, daß Einkommensschwache höhere Strompreise zahlen sollen, damit hat wohl keiner gerechnet.  Mit dabei, natürlich, DIE GRÜNEN, eine echte Protestpartei, die immer protestiert, auch, wenn sie gerade die Regierung stellt, dann protestiert sie erst einmal gegen sich selbst, um dann den nächsten Kriegseinsatz mitzubeschliessen oder den Welthunger. Je nach Tageszeit, Lust oder Laune. Ein schöner Beleg auch dafür, wie eine durch die Medien der BRD künstlich erzeugte Hysterie ihre dankbaren Früchte trägt. Man kann bloß noch den Kopf schütteln.

 

6 Responses to “Gegen Erdbeben und für höhere Strompreise”


  1. 1 LePenseur 26. März 2011 um 16:46

    Also: gegen Erdbeben protestiere ich auch. Entschieden sogar! Ich habe mich einmal während eines Erdbebens (okay: also das, was man uns in Österreich als solches verkauft — ein Japaner hätte vermutet, daß gerade ein schwerer LKW vorbeigefahren sei) etwas mulmig gefühlt, als ich im 6. Stock eines Hauses mitbekam, daß die Kugelschreiber vom Schreibtisch zu kollern begannen und die Lampe pendelte. Das will ich nie-nie-nie mehr erleben müssen! Die Arbeitsmotivation war irgendwie hin für die nächste halbe Stunde …

    Wo kann ich unterschreiben bzw. demonstrieren, damit solche Mißstände nicht mehr vorkommen?

  2. 2 Sophist X 26. März 2011 um 19:50

    Wenn das Geld bei den Sozialschwachen knapp wird, macht man einfach eine Demo wie bei den Griechen oder den Briten neuerdings, und schon borgt sich die FDJ-Sekretärin von den Nachfahren bis ins siebte Glied noch ein paar Milliarden, was solls, die werden es schon richten, müssen sich halt mal etwas einschränken mit ihren fliegenden Autos und Privatraumschiffen statt auf hohem Niveau zu jammern.

    Für alle, die grad von der Antiirgendwas-Demo (Atom, Stuttgart, Rechts, Sozialkälte) zurückkommen: Nicht vergessen, bei der heutigen Earth Hour mitzumachen.

  3. 3 Prosemit 27. März 2011 um 06:26

    Ich finde es gut, daß endlich eine Partei sich gegen Erdbeben stellt. So etwas gehört einfach verboten – und höhere Strompreise, nun ja, wer das Land vor seinen Kindern schützen will, muß mit der Verknappung von Energie anfangen. In späteren Phasen kann ja jede Siedlung dann ihren eigenen kleinen Hochofen betreiben. Das hatten wir schon einmal, glaube ich, oder?

  4. 4 Karl Eduard 27. März 2011 um 07:23

    Da hat auch ein jeder seinen eigenen Arbeitsplatz. Ein Recht auf Faulheit kann man sich da als Gemeinschaft nicht mehr leisten.

  5. 5 Blond 28. März 2011 um 06:24

    Hätt ich da doch glatt noch einen Link:
    http://www.verbrochenes.net/2011/03/15/aus-dem-atomausstieg-konnt-schon-was-werden/
    Weil es in Japan ein Erdbeben gegeben hat, werden jetzt in Deutschland Reaktoren abgeschaltet.
    Dazu will man mal drei Monate nachdenken
    Alle fiebern an den Livetickern,
    wie weit die verschiedenen Kernschmelzen wohl so sind.

    nur die CDU [müsste sich] seiner [dem Ausstieg] annehmen
    und natürlich den Erdstößen –
    hihi.
    Noch was:
    unter der Endung -verbrochenes.net/2011/03/22/truth-now-
    findet man endlich die Auflösung des Rätsels, wer die
    Hintermänner der 9/11-Katastrophe sind – echt logisch!
    (mit zwei links im Kommentar ist schlecht)

  6. 6 Blond 28. März 2011 um 08:06

    Auch bei Ihnen zu Hause
    könnte ein Seebeben mit anschließendem Tsunami auftreten!
    Deshalb:

    Atomausstieg privat
    Wie die Energiewende zu Hause gelingt

    Elektrogeräte, Ökostrom, Solarzellen oder Minikraftwerke im Keller – es gibt viele Möglichkeiten, unabhängiger vom Atomstrom zu werden. „Sie können pro Jahr 100 Euro an Stromkosten sparen“

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wie-die-energiewende-zu-hause-gelingt/3992442.html


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