Schlechte Nachrichten Genossen

Wer hat das Recht zu leben? Fragt DIE NEUE ZEITUNG am 27.03.1919 und bezieht sich auf die ungarische sozialistische Revolution: Allgemeiner Arbeitszwang. Budapest 26. März. (U. T.-R.-B.) Eine Verordnung des revolutionären regierenden Rates betreffend das Recht zur Arbeit und den Arbeitszwang besagt: Nachdem der Proletarierstaat die Abschaffung des Privateigentums damit begonnen hat, daß er die den Rahmen des Kleingewerbes übersteigenden Betriebe und Wohnhäuser in öffentliches Eigentum übernommen hat, haben im Proletarierstaate nur diejenigen das Recht zu leben, die Arbeit, entweder körperliche oder geistige zur Aufrechterhaltung der Gesellschaft verrichten. Die Räterepublik ordnet daher den allgemeinen Arbeitszwang an und setzt das Recht auf Arbeit fest. Der Staat ist verpflichtet, all jene zu erhalten, die arbeitsunfähig sind, sowie jene, die arbeiten wollen, denen der Staat aber keine Arbeit verschaffen kann.

 

5 Responses to “Schlechte Nachrichten Genossen”


  1. 1 Prosemit 27. März 2011 um 09:36

    Ich muß gestehen, in manchen Dingen sind mir sozialistische Revolutionäre sehr sympathisch. Nicht unbedingt in der Abschaffung des Privateigentums, aber so manche Ideen zur Arbeitspflicht sagen mir doch sehr zu…

    Man könnte aus den ganzen arbeitslosen Mohammedanern wunderbare Brigaden bilden. Meinetwegen kann auch der Arbeitseinsatz um fünf Uhr morgens mit dem Pflichtgebet begonnen werden. Wie schön könnten wieder unsere Strassen aussehen. Schwärm…

  2. 2 Prosemit 27. März 2011 um 09:40

    Meine Idee hat nur einen gravierenden Nachteil. Nach einiger Zeit werden die Straßen wieder genauso schmutzig sein wie bisher, da die meisten Mohammedaner schnellstens in andere Länder geflüchtet sein werden. In dem wirklich sehr speziellen Fall könnte ich auch durchaus wieder schmutzigen Straßen ein gewisses Entgegenkommen zeigen.

  3. 3 ostseestadion 27. März 2011 um 09:42

    Mir ist es eigentlich völlig Jacke , wann sie in ihren Ländern mit der Arbeit oder Gebet beginnen.
    Wichtig ist nicht wann oder ob, sondern : Wo . 😀

  4. 4 Prosemit 27. März 2011 um 10:18

    slightly off topic

    Das Gesundheitsgeheimnis der Inuit

    Ich bin, wie hier schon berichtet, ein Fan von Reiki Steinen und dem uralten Wissen der Inuit. Ich bin auch ein Fan unserer völlig verblödeten Presse und ich esse Fisch wirklich gerne. Ährlich.

    Der Artikel ist aber wieder so etwas von daneben. Schellnhuber könnte ihn persönlich unter viel Mühen verfasst haben.

    FOCUS blödelt wieder, diesmal über das „Gesundheitsgeheimnis“…

    http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/news/omega-3-das-gesundheitsgeheimnis-der-inuit_aid_612204.html

    Dummerweise ist der Eskimo alles andere als gesund. Ganz im Gegenteil. Die Lebenserwartung liegt je nach Statistik und persönlicher Zielsetzung! zwischen 55 und 60 Jahren.

    Die Welt bedauert sogar die niedrige Lebenserwartung und schiebt diese, wie erwarten, auf den Klimawandel :mrgreen:

    Inuit haben niedrige Lebenserwartung

    Obwohl Kanada ihnen weitgehende Autonomie zugesteht und die Inuit an den Erträgen von Rohstoffvorkommen, Pipelines und Wasserkraftwerken großzügig beteiligt, steht es schlecht um die Ureinwohner. Ihre Lebenserwartung ist deutlich niedriger, sie haben sechs Mal so häufig Tuberkulose, die Arbeitslosigkeit ist vier Mal so hoch, der zahlreiche Nachwuchs erreicht selten die High School. Das macht junge Inuit zu Gefangenen in einem Niemandsland zwischen der alten Kultur, von der sie entfremdet werden, und dem modernen Leben im reichen Kanada, für das ihre Ausbildung oft nicht reicht.

    Hier der Unsinn der Welt von 2007, als der Erde noch der Fiebertod drohte :

    welt.de/politik/article743260/Eskimos_werden_zum_Opfer_des_Klimawandels.html

  5. 5 Prosemit 27. März 2011 um 10:38

    Noch etwas ernsthaftes zu den Inuit und der Genetic. (Ja, ich weiß, ein Lieblingsthema von mir…)

    Ein durchaus ernstes, aber verständlicherweise nicht weiter diskutiertes Problem, ist die genetische Vielfalt von (etwas abgelegener) Inuit Populationen. In früheren Zeiten wurden die Frauen dem jeweils Fremden (Reisenden) angeboten und es war eine schwere Beleidigung, nicht zuzugreifen. Im wörtlichen Sinne.

    Damit sollte der genetischen Monokultur vorgebeugt werden.

    Mit veränderter Sexualmoral wurde dieses völlig logische Vorgehen vor einigen Jahrzehnten abgeschafft. Mit durchaus vorhersehbaren Folgen.


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