Archiv für 2. April 2011

Kriemhilds Stiefvater rastet aus

Kriemhilde, bekannt aus dem Nibelungenlied, aufsehenerregenderweise von einem Schweizer vor Etzels Hallen geköpft, wenn sich der Autor richtig erinnert, nachdem sie selber den Kopf des Hagen nahm, ist auf die Weltbühne zurückgekehrt. Dort erwartete sie ihr Schwiegervater, pistolenschwingenderweise. Islam ist gut für uns, sagt Bundespräsident Wulff, wieso die damals den Schwejk in die Irrenanstalt gesperrt haben, ist dem Autor immer noch ein Rätsel. Wo solche Leute heute die höchsten Staatsämter ausfüllen.

 

Endlich! Autofahrer werden gefilmt!

Statt Schwerverbrecher zu jagen, wird die Polizei Sachsen – Anhalts künftig gemeinsam mit den sachsen – anhaltinischen Autofahrern zahlreiche Filmprojekte gestalten. „Die dümmsten Autofahrer“ wird das erste gemeinsame Projekt heissen, das bald einen werbeträchtigen Sendeplatz in irgendeinem Privatsender bekommen wird. Mit den Werbeeinnahmen sollen Ausrüstung und Fahrzeuge der Polizei Sachsen – Anhalts finanziert werden, daß es immer noch Polizei gibt, in diesem Bundesland, ist keineswegs der unermüdlichen Arbeit Jens Bullerjahns zu verdanken, im Gegenteil, der hatte sich als Finanzminister redlich bemüht „Freie Fahrt für freie Kriminelle“ durchzusetzen, schon immer Herzenssache der Sozialdemokratie. Gutes Gelingen!

Dreh zum Film „Deutschland völlig verstrahlt“

Der Film kam weniger gut bei den Fernsehzuschauern an, die Komparsen hatten den Text vergessen, das Drehbuch stimmte nicht, die Kamera war zu klein, die Hauptdarsteller verschlampten die Auftritte, das soll in Sachsen – Anhalt anders werden.

 

Die seltsamen Bewohner von Austin

Der Dammbruch eines Wasserreservoirs hatte die Verwüstung des Städtchens Austin in Pensylvanien zur Folge. Die Katastrophe forderte mehr als 100 Menschenleben als Opfer; doch wenn der größte Teil der aus etwa 25 000 Einwohnern bestehenden Bevölkerung sich rechtzeitig retten konnte, so verdankt er das der heroischen Pflichterfüllung der tapferen Telefonistin Lena Binkey, die trotz der Gefahr auf ihrem Posten blieb und ihre Mitbürger im letzten Augenblick warnte. Sie selbst verlor bei dem Dammbruch ihre ganze Habe. *Wiener illustrierte Zeitung 1911* Bild: Lena Binkey, die heroische Telefonistin von Austin … .

Gerade heute, nach Fukushima, gebietet es uns aber die jounalistische Pflicht, einmal investigativ nachzufragen, was Miss Binkey veranlasst hat, angesichts der heranbrausenden Wassermassen ihren Telefonapparat besetzt zu halten, statt zu fliehen. Ist sie etwa so verrückt, wie diese Japaner? Ist sie gar keine Telefonistin, sondern eine aufgesammelte Arbeitslose, die für die Aussicht auf einen Hamburger in den sicheren Tod ging? Wurde sie brutal von ihren Vorgesetzten mit Entlassung bedroht, wenn sie nicht so lange telefonisch warnt, bis die Titanic gesunken ist – und, wer trägt die Verantwortung für die miserable Bauausführung des Wasserreservoirs? Letztendlich, sind Wasserreservoire nicht ein zu großes unkalkulierbares Risiko, wenn so ein „kleines“ Unglück bereits 100 Menschenleben kostet? Sollten wir dann nicht lieber unser Wasser aus dem Ziehbrunnen holen oder vom Bach? Der Autor sagt: Ja!

Ein sonderbares Naturschauspiel

Ein sonderbares Naturschauspiel  entdeckte jüngst ein britischer Forscher in einem Kafferndorfe des südlichen Afrikas. Er fand einen ca. 60jährigen Eingeborenen, dessen schwarze Hautfarbe stellenweise, besonders am Oberkörper, durch große weiße Hautflecke unterbrochen wurde. Dieser derart verunstaltete Bantu berichtet selbst, daß er bis zum sechsten Lebensjahre die normale schwarze Körperfarbe der übrigen Stämme genossen hatte. Es liegt bei dieser fleckigen Körperfarbe jedenfalls eine noch unerforschte Art krankhafter Zustände der Negerhaut vor.  *Wiener illustrierte Zeitung 1911*

Was damals noch unerforscht war, heute wissen wir um das Phänomen, das immer häufiger auftritt, es handelt sich ganz eindeutig um einen sogenannten fortschrittlichen Intellektuellen, der klar erkannt hat, welch furchtbare Verbrechen die Weiße Rasse über die Welt gebracht hat, wie die allgemeinen Menschenrechte, zum Beispiel, oder das Gesundheitswesen, und der sich nun aus Scham nach Kräften bemüht, ein edler Wilder zu werden, der bei vollem westlichen Komfort im Einklang mit der Natur lebt. Der Fortschritt, ein Neger zu werden, kommt großartig voran.

Freunde der Literatur protestieren friedlich

Na, da sage mal noch jemand, der Islam wäre nicht an guter Literatur interessiert oder Kunst oder Kultur abgeneigt. Das mit den Budda – Sprengungen in Afghanistan oder den Verwüstungen von Klostern und Kirchen in der Türkei – alles nur ein Mißverständnis! Und daß gar Literatur verbrannt würde, stapelweise, wie damals unter Adolf Hitler – das kommt moderaten Taliban nicht in die Tüte, gerade wenn es sich dabei den Koran handelt und ein Ereignis bei den Antipoden ist, in einem Land, das für den hundsgemeinen Moslem wahrscheinlich so weit entfernt ist, wie für die Voyager der Alphaquadrant.

Ein Vorbeter in der Moschee von Masar-i-Scharif hatte beim Freitagsgebet, merke, von Moscheen geht immer Integration und Frieden aus, weshalb sich viele westdeutsche Städte bemühen, eine zu bekommen, wenn sie noch nicht über mindestens ein Dutzend verfügen, den erschütterten Literaturfreunden davon erzählt, daß irgendwo auf der Welt, irgendwann ein Koran verbrannt worden sei.  Sofort stieg in den Lesebesessenen heiliger Zorn auf. Alte Männer, junge Knaben, vergossen heiße Tränen der Wut, ein Buch verbrannt, irgendwo auf der Welt und dann noch der Koran! So etwas darf nicht ungestraft bleiben, Allah würde sonst seinen Zorn ganz schrecklich ausgiessen und Westerwelle sich den Rücktritt eventuell noch einmal überlegen. Und dann zogen sie los und brachten acht UN – Mitarbeiter um. Da hat Deutschland aber noch mal Glück gehabt!


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