Was Sachsen – Anhalt bewegt

durfte der Autor gestern wieder während einer Beifahrt im fremden PKW geniessen. Auf einem Sender, auf dem ein gewisser Koschwitz seine investigativen Fragen stellt und den ganzen Tag eine Moderatorenschleife läuft, die die Zuhörer theoretisch zwingen sollte, hecktisch den Suchlauf am Autoradio zu betätigen, wurden die brennensten Probleme der Sachsen – Anhaltiner ins Bewußtsein derselben gerückt – Getrennt lebender Ehemann entführte seine getrennt lebende Ehefrau und brachte erst sie, dann sich um. Die Verkehrsministerkonferenz diskutiert den Fahrradhelmzwang und dann der Versprecher dieses FDP – Rösler. Worüber sich die Radiomoderatoren gar nicht wieder einkriegen konnten. Und wer, entwöhnt des Radios,  denselben Unsinn über mehrere Stunden wieder und wieder zu hören gezwungen ist, neben dem Schwachsinn deutscher Texte, inklusive ihrer triefenden Schmalzigkeit, was als Superhit angepriesen wird, der kann sich nur wundern über die Abgestumpftheit der Hörer, und, daß noch kein Amokläufer zu Besuch in den Senderäumen war, die derartigen Unsinn Tag für Tag in den unschuldigen Äther hinausjagen.

12 Responses to “Was Sachsen – Anhalt bewegt”


  1. 1 Prosemit 7. April 2011 um 05:00

    Die Verkehrsministerkonferenz diskutiert den Fahrradhelmzwang

    In Holland, dem Land der Radfahrer, spottet man über den deutschen Drang zum Helm, dort fährt man ohne Helm – genauso sicher.

  2. 2 Karl Eduard 7. April 2011 um 05:27

    Ich weiß nicht, wie meine Altersgenossen damals die Kindheit und das Radfahren überlebt haben. Ohne Helm. Wenn man heute teilweise Kinderchen sieht, deren Fahrradhelm schwerer ist als der Kopf, mit dem sie einhertappern, da möchte man dem Elter die Nase blutig hauen, daß es nur so spritzt.

  3. 3 Blond 7. April 2011 um 05:53

    Kein Wunder also, dass sich schon seit Jahrzehnten
    hier kein Außerirdischer mehr blicken lässt –
    Schweinerei!

  4. 4 netzwerkrecherche 7. April 2011 um 05:57

    Die Mediokratie ist wie der Kirchenstaat, mit einem Konkordat (Rundfunkstaatsvertrag), Aposteln (Superstars), geistigen Zentren (Sendeanstalten), Predigten (Nachrichten) und Festen (Unterhaltungssendungen). Mit dem Unterschied, daß der Mittler, also der Pfaffe, jeden Tag per Knopfdruck in die Wohnstuben seiner Schäflein kommt und Millionen von ihnen das Gleiche predigt.

    @Karl Eduard
    Demnächst kommt noch die Helmpflicht für Fußgänger.

  5. 5 Prosemit 7. April 2011 um 06:18

    Demnächst kommt noch die Helmpflicht für Fußgänger.

    Ich verstehe das ganze Sicherheitsbedürfnis nicht, wo doch in Deutschland der Behinderte, der geistig Abnormale, der Perverse, der Arbeitsunwillige, der Kriminelle das Idol ist und nicht das körperlich und geistig gesunde Ehepaar mit zwei ebenfalls selbständigen und intelligenten Kindern.

  6. 6 Rucki 7. April 2011 um 09:11

    Wegen der Feinstaubbelastung und Zähsium 137 aus Fokushima sollte gerade für Radler eine Gasmaske vorgeschrieben werden. Für Fußgänger natürlich aus.

  7. 7 Karl Eduard 7. April 2011 um 09:17

    Das mit der Atemmaske ist eine schwere Unterlassung der Verkehrsminister. Hin und wieder fällt mal jemand vom Rad aber jeder atmet zwingend den japanischen Strahlentod ein. Von einem Volke, das so unter Hisoshima und Nagasaki leiden mußte, hätten wir anderes erwartet.

  8. 8 sinus 7. April 2011 um 09:40

    @Karl Eduard
    Demnächst kommt noch die Helmpflicht für Fußgänger.

    Hier wird mal wieder in verantwortungsloser Weise die Unfallträchtigkeit des Duschens vernachlässigt.
    Die schweren Unfälle durch Ausrutschen beim Duschen oder Baden könnten durch das Tragen eines Helmes vermieden werden.
    Da sieht man wieder, dass die Bürger dem Staat eigentlich wurscht sind. Pfui!!

  9. 9 Karl Eduard 7. April 2011 um 12:49

    Verantwortungsvoller wäre aber Ganzkörperpanzerung.

  10. 10 Rucki 7. April 2011 um 14:49

    Ganzkörperpanzerung.

    Hätte die Toten bei der Love-Parade sicherlich vermieden.

    Stahlpanzerung ist allerdings beim Schwimmen schlecht, müsste also ein Sicherheitshinweis angebracht werden.

    Noch besser wäre das schwimmen zu verbieten, dann entfällt auch das Problem mit den muslimischen Mädchen, beim Schwimmunterricht.

  11. 11 Faber 7. April 2011 um 16:25

    Helmpflicht, gerade aus dem Fenster gesehen: Ein Lebewesen mit einem pinkfarbenen Kopf von der Größe einer Bowlingkugel quält sich auf einer quietschgrünen Art „Bobbycar“ mühsam vorwärts. Vom eigentlichen Lebewesen sind nur zwei kümmerliche Tentakel zu erkennen, welche sich nahezu vergebens in den Split stemmen.

    Man ist sich nicht sicher: Heißt das Motto hier „Safety first!“, oder hat die japanische Strahlung eine erste Mutation hervorgebracht…?

    Gerade wollte ich zynisch werden und in letzter Konsequenz „Helmpflicht für Tote!“ fordern, aber ich mildere ab: Helmpflicht für Bettlägerige müßte doch drin sein.

  12. 12 vakna 7. April 2011 um 18:07

    Herzliches Beileid, ich hoffe die Audiofolter hat keine bleibenden Schäden verursacht.

    Ich bin schon vor Jahren auf das ersatzweise Hören von Deutschlandfunk, Deutschlandradio und MDR Info übergegangen. Zudem habe ich herausgefunden, daß nach einschieben einer silbernen Scheibe in einen Schlitz am Autoradio wohlklingende Musik ertönen kann.

    Inzwischen ist mein meistgehörter Sender DRS 3. Nicht immer freiwillig, aber damit läßt sich leben.

    Letztens, mal wieder auf Besuch in D, durfte ich mir Radio SAW im Autoradio meines Bruders anhören. Meine Frage, ob er das dargebotene nicht ziemlich blöd findet, hat er nicht verstanden. Meine Hoffnung ist, daß er mit zunehmenden Alter unter den etwa 25 empfangbaren UKW-Sendern auch nichts hörbares mehr findet.


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