Mein atomares Tagebuch Tag 7

Jetzt hat die Erde um Fudschikato wieder gebebt. Da steht ja bekanntlich ein Atomkraftwerk. Die Dinger hocken überall in Japan und deswegen bebt nun die Erde. Das ist ganz klar. Daß die Erde wegen der AKWs in Deutschland noch nicht bebte, ein Glücksfall. Hoffentlich läßt sich die Erde besänftigen. Mit den ganzen Abschaltungen und so. Wir haben sie schliesslich nur von unseren Enkeln geliehen. Haben uns unsere eigenen Großväter eigentlich schon die von uns geliehene Erde zurückgegeben? Kann mich nicht erinnern. Liegt wohl an der Strahlung.

Strahlender Sonnenschein trieb gestern auch die Kirchengemeinde, ca. 20 Leute, vor das Portal des ältesten Gotteshauses, nein, Herr Bundespräsident, das war keine Moschee. Tische waren aufgebaut und ich dachte, nanu, ein Picknick? Unter freiem Himmel? Dann aber sahe ich die drei Fahnen mit der lachenden Sonne, die natürlich völlig ohne Kernfusion so vor sich hinstrahlt: „Atomkraft, nein Danke.“ Ob die nun beteten, daß Gott den Atomstrom vom  elektrischen Licht in der Kirche scheiden möge und von der  Elektrizität, mit der die Lautsprecher betrieben werden, wenn der Sonntagsprediger anreist, um zur Lage in der Welt zu reden? Heute kommt der Fallout jedenfalls wieder in Form von Regen. Die Auswirkungen auf die Natur werden erheblich sein.

5 Responses to “Mein atomares Tagebuch Tag 7”


  1. 1 Prosemit 12. April 2011 um 07:11

    Ich habe meinen Geigerzähler in die Reparatur gebracht. Das Mistding zeigte überall atomare Strahlung an und nicht nur bei den Sushis, die ich beim Japaner gemessen hatte, bevor ich sie bestellen wollte.

  2. 2 Karl Eduard 12. April 2011 um 07:42

    Die Gefahr ist größer, als wir ahnen.

  3. 3 pippin 12. April 2011 um 08:20

    Ich halte die Strahlung welche von Fernsehempfängern ausgeht für viel gefährlicher. Das lese ich ab am wirren Reden all der Leute die sich regelmäßig dieser Strahlungsquelle aussetzen.

  4. 4 Easterner 12. April 2011 um 09:48

    Herr Bundespräsident, das war keine Moschee – wenn es eine gewesen waere, waere es auch kein Gotteshaus, sondern ein Teufelshaus. Aber das wird dieser Bundespraesident wohl kaum verstehen.


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