Archiv für 13. April 2011

Frank-Michael John im Widerstand

Mitten im Widerstand gegen das kapitalistische Schweinesystem erwischt wurde Frank-Michael John, der den Kollegen in der „Schwatzbude“ die Klorollen unterm Hintern wegzog. Wegen seines Alters von 24 Jahren konnte er nicht einmal zu seiner Verteidigung geltend machen, Mitnahme von Betriebsmaterialien wäre in der Deutschen Demokratischen Republik gängige Praxis gewesen und er hätte das aus Gewohnheit getan. Ob er nun seinen Job verliert, wie die berühmten Fälle von Bagatelldiebstahl, in denen es sich um den Verzehr von Cateringsemmeln, dem Einlösen eines verlorenen Pfand – Bons oder um das Verwenden betriebseigenen Senfs handelt, das können wir wohl vergessen. Immerhin verblasst unter dieser ungeheuerlichen Tat der Diebstahl von täglich zig Milliarden Euro, die die gütige Bundesregierung dem Deutschen, ohne ihn zu fragen, wegnimmt, um sie bedürftigen EU – Partnern zu geben, den Integrationsunwilligen in Deutschland oder einfach so wegen Windmühlenhumbug verschleudert.

Vom Nutzen der Flotte

Im Deutsch  – Dänischen Krieg 1864 und im Allgemeinen. „… Im Jahre 1848 blokirten die Dänen unsere Häfen wirklich, und wir konnten es nicht hindern. Jetzt steht die Sache Gottlob anders. Wir haben inzwischen eine Kriegsflotte hergestellt: ist dieselbe auch noch verhältnißmäßig klein, so haben unsere braven Seesoldaten doch am 17. März den Dänen mit der That gezeigt, daß diese nicht mehr Herren der Ostsee sind. Als ein Erfolg des an jenem Tage von unseren Kriegsschiffen gelieferten ersten Seegefechtes ist es ohne Zweifel vor Allem zu betrachten, daß der Feind es nicht wagt, einen preußischen Hafen wirklich zu versperren, und daß wir uns in dem gegenwärtigen Kriege um die dänische »Blokade« wenig Sorge machen dürfen. “  *Preußische Amtspresse 13.04.1864*

Dr. Ju. Berlin 13.04. Immer häufiger werden die neutralen, ausländischen Pressestimmen, die darauf hinweisen, daß sich England durch seinen Neutralitätsbruch gegen Skandinavien auch in wirtschaftlicher Hinsicht ins eigene Fleisch geschnitten habe. Während es für Deutschland einzig darauf ankam, Skandinavien nicht zum Schauplatz und Sprungbrett weitgespannter britischer Kriegserweiterungspläne werden zu lassen, waren es für England neben militärischen auch schwerwiegende wirtschaftliche Gründe, die zum Überfall auf Skandinavien reizten. Der Norden war für England unter anderem eine große Blockadelücke für das Reich. Deutschland trieb friedlichen, selbst während des Krieges immer intensiver werdenden Handel mit den skandinavischen Ländern. Und wie wir auch ein wirtschaftliches Interesse gehabt hätten, diesen Frieden zu erhalten, so wurde dieser Tatbestand für England eben der Anlaß, diesen Frieden zu brechen. …  *Wiener Neueste Nachrichten 13.04.1941*

Bild: Auch Du Dr. Oetker! Nur weil die kleinen Nazis mit „Gustin“ gefüttert wurden, konnten sie als starke Wehrmachtssoldaten das kampfstarke aber völlig unvorbereitete Polen niederwerfen und den Massenangriffen der französischen und englischen Armeen 1939 am Westwall standhalten. Eine Historie, die bisher unaufgearbeitet blieb. Auch die Besetzung Dänemarks und Norwegens wäre ohne Oetkers Gustin nicht möglich gewesen.

 


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