Handwerkskammer um ihr Geld betrogen!

Na, so geht das aber nicht. Nicht nur die Handwerkskammer, die heutzutage nur noch dazu da ist, um den Mitarbeitern derselben ein auskömmliches Leben zu ermöglichen, und die deshalb nicht nachvollziehbare Beiträge abpresst, für Leistungen, die keiner braucht oder will, nein, auch die lieblichen Migranten und Parlamentarier, die auf Kosten der deutschen Steuerzahler leben und dafür nur Schaden tun am deutschen Volke, wurden um ihr Einkommen gebracht. Wie der schlimme Fall aus dem Salzlandkreis beweist, ist es in Deutschland nicht so einfach, etwas zu unternehmen, um nicht auf Kosten der Allgemeinheit zu leben, als Migrant, Arbeitsloser oder Parlamentarier. Und nicht nur nicht leicht, sondern sogar verboten. Freie Marktwirtschaft ist eben nicht freie Marktwirtschaft in Deutschland, sondern soziale Marktwirtschaft, was heißt, der Unternehmer, der sich entschliesst etwas zu unternehmen, unternimmt damit auch die große Selbstverpflichtung, nicht nur völlig ohne staatliche Zuschüsse für seine Existenz zu sorgen, sondern er verpflichtet sich gleichermaßen, allerlei faules Pack, in Behörden und Kammern mitzufüttern. Und wer soll denn die Rettungsschirme finanzieren, die die Kanzlerin so freigiebig verschenkt, wenn nicht der Steuerzahler!

4 Responses to “Handwerkskammer um ihr Geld betrogen!”


  1. 1 Prosemit 17. April 2011 um 07:13

    Man kann über den Handwerkszwang denken was man will. Er ist typisch Deutsch und in praktisch allen anderen Ländern völlig unbekannt.

    Man kann wunderbar, wenn man will, das freie Amerika mit der freien Berufsausübung und das bis ins kleinste preussisch reglementierte Deutschland vergleichen, bis hin zum politisch korrekten Denkzwang.

  2. 2 Prosemit 17. April 2011 um 07:14

    Siehe in dem Fall auch Wikipedia :

    Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich die deutsche Handwerksordnung in einem Spannungsverhältnis zum EU-Recht befindet. Im EU-Recht ist ausdrücklich das „Recht auf freie Berufsausübung“ innerhalb der Europäischen Union festgeschrieben. Kaum ein anderes Land in Europa (in abgeschwächter Form nur noch in Österreich und Luxemburg) kennt den deutschen Meisterzwang und so ist grundsätzlich jeder EU-Ausländer, der in seinem Heimatland einen (Handwerks-)Beruf ausgeübt hat, berechtigt diesen auch in Deutschland selbstständig auszuüben. In Einzelfallentscheidungen sind deutsche Behörden hier mehrfach unterlegen. Dies führte zu dem Paradoxon, dass Deutsche durch das deutsche Recht benachteiligt werden, da man von diesen einen Meisterbrief einfordert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Handwerksrolle

  3. 3 pippin 17. April 2011 um 15:48

    Aus dem Artikel:

    So konnte sie wesentlich günstigere Preise veranschlagen. Die Folge: Anderen Salons im Umfeld rannten die Kunden weg.

    Es ist aber auch zu schlimm mit diesen Gesetzen des Marktes.

  4. 4 Karl Eduard 18. April 2011 um 05:08

    Oder wie Sarrazin sagte, es ist seliger schwarz als gar nicht zu arbeiten.


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