Endlich Glasnost in Deutschland

Jappadappaduhhhh! Sachsen-Anhalts neuer Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) folgt dem Beispiel Michael Gorbatschows, Egon Krenz und Harun al Raschid, des großen Kalifen, in dem er sich unters Volk mischen will, um zu erfahren, warum Unsere Menschen nicht mehr mehrheitlich die Christlich Demokratische Union wählen, sondern rechtsextrem. Was immer das auch sein mag. Dazu will er über die Vorteile unserer Demokratie aufklären.

 Zum Beispiel über die Vorteile, wie sich die Demokraten durch Abstimmung gegenseitig die Taschen füllen, daß deutsche Steuerzahler dazu da sind, ausländische Fachkräfte, die vom Sozialamt leben, zu ernähren, zu bekleiden und zu behausen haben, wie wunderbar es ist, daß Leute zu Mindestlöhnen arbeiten und gleichzeitig ihr Steuergeld in alle Welt verschleudert wird, während ihre Kinder von zugereistem Gesindel geschlagen, vergewaltigt oder ausgeraubt werden und die Richter die Täter, hopplahopp, von jeglicher Schuld freisprechen. Ja, das sind so die Vorteile unserer Demokratie, die keine Wahl in Deutschland lässt, als immer nur dasselbe Übel aber in unterschiedlicher Verpackung!  Die hat nur nicht jeder begriffen und das will unser neuer Innenminister unters Volk tragen. Insbesondere an die Schulen.

Und zeigt sich hier und da mal eine Partei, die der Wähler, der sein Vertrauen in die Demokraten verloren hat, die sich selbst bedienen und ihren persönlichen Hobbys nachgehen, wie das Schwulsein durchzusetzen, aus Mädchen Jungen zu machen und aus Knaben Barbies,  oder die Welt mit Windrädern zu beglücken, aus Verzweiflung wählen könnte, na, dann muß sie doch verboten werden. Das ist deutsche Demokratie, mit ihren vielen Vorteilen im Verhältnis zu Libyen oder Syrien. Ja, da freuen wir uns, demnächst Gesinnungsbeauftragte des Innenministeriums auf den Straßen zu erleben. Entschuldigen sie bitte, wir kommen im Auftrage des Innenministers und möchten gerne ihre politische Meinung hören und warum Sie ein Nazi sind, nein Zahnbürste müssen sie vorerst nicht mitnehmen, es handelt sich lediglich um eine Befragung. Aber Schmerztabletten, die wären anzuraten.

Fiktiv: Und  DIE LINKE? Ach wissen Sie, Genosse Schreibender Arbeiter,  wir waren damals in der Nationen Front der Deutschen Demokratischen Republik vereinigt und stimmten in der Volkskammer gemeinsam dem weiteren Ausbau der Entwickelten Sozialistischen Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik zu, warum sollte das heute anders sein? Extremismus? Was soll extremistisch daran sein, die bestehende Gesellschaftsordnung auf parlamentarischem Wege stürzen zu wollen? Als Linkssozialist? Na sehen Sie!

6 Responses to “Endlich Glasnost in Deutschland”


  1. 1 Prosemit 27. April 2011 um 06:02

    Es geht wahrscheinlich nur mir so und es liegt am Alter.

    Ich kann die Politiker nicht mehr auseinanderhalten, wer für welche Partei und vor allem für welche politische Überzeugung steht. Sozusagen eine Einheitsparbrei.

  2. 2 Karl Eduard 27. April 2011 um 06:44

    Die einzige politische Überzeugung, die sie haben, ist, sich nach den Wählerumfragen zu drehen. Alles Wetterhähne. Bis auf LINKE und GRÜNE, die hartnäckig an der Vernichtung der Zivilisation in Deutschland werkeln.

  3. 3 vorsichthyperbel 27. April 2011 um 07:36

    180° Drehungen hat es in der Politik ja schon immer gegeben. Neu dagegen bzw. mittlerweile weniger selten ist die 360° Drehung. Sprich: bevor man die eigenen Prinzipien verrät noch mal in einem Akt der Desorientierung um die eigene Achse.

  4. 4 Karl Eduard 27. April 2011 um 07:38

    Manche drehen sich auch um 361 Grad und sind dann stolz darauf, sich ein Grad gedreht zu haben.

  5. 5 Blond 27. April 2011 um 07:39

    Zu dem
    Bis auf LINKE und GRÜNE, die hartnäckig an der Vernichtung der Zivilisation in Deutschland werkeln.
    hätt ich einen lesenswerten Beitrag:
    http://www.science-skeptical.de/blog/kretschmann-ungeschminkt/004437/

  6. 6 Prosemit 27. April 2011 um 08:51

    Blond 27. April 2011 um 07:39

    hätt ich einen lesenswerten Beitrag:
    http://www.science-skeptical.de/blog/kretschmann-ungeschminkt/004437/

    Man muß vielen Grünen zubilligen, daß sie tatsächlich an eine Gesellschaft glauben, die im „Einklang mit der Natur“ in Baumhäusern wohnt (wer hat eigentliche die Bäume um Erlaubnis gebeten?), auf Kleinbauernhöfen mit ihren 5 Hühnern das tägliche biologisch korrekte Ei einsammelt (Empfindet das Huhn keinen Trennungsschmerz?), in Energiesparhäusern mit Grassodendach und Holzheizung auf 50 Quadratmetern lebt (Wo soll der Rest leben, wenn nichts mehr zubetoniert werden soll), vor allem mit der Harfe und der Blockflöte hantiert und in Hinterhöfen Fahrräder pimpt.

    Daß die Hälfte der Bevolkerung einen unfreiwilligen vorzeitigen Tod stirbt, ist nicht nur völlig egal, sondern zum Schutz von Mutter Gaja ausdrücklich erwünscht.

    Als überzeugter Alternativer gehört man selbstverständlich zu dem überlebenden Teil der Gesellschaft, notfalls mit roher Gewalt…


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