Archiv für 5. Mai 2011

Merkel will jetzt kondolieren

Nach heftiger Kritik aus Reihen der katholischen Kirche, die nur noch ihre Feinde mehr liebt als sich selbst, dreht sich Angela Merkel wie gewohnt und hat angekündigt, sich im Fernsehen und an einem anderen Ort, wahrscheinlich Afghanistan, beim verblichenen Osama bin Laden und seinen Freunden, Anhängern und Nachahmern zu entschuldigen. Nach Afghanistan wird sie begleitet von Margot Käßmann, die schon immer mal unterm Sternenzelt mit den Taliban um Frieden beten wollte, es vor lauter Hausarbeit aber einfach nicht geschafft hat. Die Bundeskanzlerin wird sich in Tora – Bora in ein Kondolenzbuch eintragen und ihr Bedauern zum frühen Tode Bin Ladens ausdrücken, er war ein guter Mensch, wie unser Herr Jesus, Charlotte Knobloch oder Präsident Obama. Ob das ihre Kritiker verstummen lassen wird, das bleibt abzuwarten. Mit heftigen Reaktionen in der  muslimischen Welt wird gerechnet, Trikoloren in Schwarz-Rot-Gold sind derzeit Mangelware.

Bild: Freute sich ungeniert über den Tod eines anderen Menschen, der nicht die Gnade hatte, als deutscher Intellektueller geboren worden zu sein und wegen seiner Armut, mit mehreren Millionen Dollar kommt der Mensch nun mal nicht aus,  zum Terroristen wurde. Schande über sie. 

Völlig bescheuert

Seit der Erzschwindler Al Gore und seine Adeptin Angela Merkel auf den Trichter kamen, einen menschengemachten Klimawandel herbeizuzaubern, um den arbeitenden Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen und den Weg in eine Klimadiktatur zu ebnen, hätte jeder mit Restverstand bei der Meldung nur mit dem Kopf geschüttelt. Heute hat die Theorie davon, daß die Erde eine Scheibe ist, aber Dank unermüdlicher Verdummung und Indoktrination auch schon die jüngsten Köpfe erreicht und Frischlinge, denen noch nasse Eierschalen hinter den Ohren kleben, erklären uns, die wir die Zeiten der Vernunft und der Wissenschaft noch kennen, die Welt. Immerhin prüft aber die Firma, die CO2 in die Erde verpresst noch, ob dadurch Wechselwirkungen mit dem umgebenden Gestein entstehen. Vorauseilend können wir jetzt schon sagen, es wird keine geben und wenn doch, dann sind das eben Folgen des Klimawandels. Daß die Hexenverbrennung in Deutschland ein Ende fand, war wirklich ein schwerer zivilisatorischer Rückschritt. Die Wahkreise der direktmandatierten GRÜNEN wetteifern schon heute darum Verklappungsstandort für CO2 zu werden – wetten?

Ist es um Bin Laden schade?

Bei all dem Geweine um Recht und Unrecht und, daß der Terrorfürst nicht nach Hamburg überführt wurde, um ihm den Prozess zu machen, worauf er dann resozialisiert würde, um fortan als Komaschläger und Kaufhausanzünder unser Land zu bereichern, müssen wir uns doch sagen, er war eben nicht der caritative Mensch, der Schulen bauen liess, um die Köpfe der Moslems zu erleuchten, er baute weder Kanalisationen, noch Wasserversorgung oder setzte sonst seinen ganzen Eifer daran, das Leben der einfachen Menschen in Saudi – Arabien oder Pakistan zu verbesssern, wie die Regierung Merkel es in Deutschland so unermüdlich für Frankreich, Griechenland oder Spanien tut. Das ist aber noch kein Grund, ihn von SEALs erschiessen zu lassen, wir würden sonst schon manchen unserer Demokraten betrauern, nein, um der bitteren Wahrheit die Ehre zu geben, er war ein Feind unserer Lebensweise, er wollte den Islam auch da verbreiten, wo man zum Steinigen das Pflaster aufbrechen muß. So können wir voller Hoffnung darauf harren, daß einstmals Hubschrauber SEALs an den Deutschen Bundestag fliegen oder an verschiedene Zeitungsredaktionen, um sich all die Terrorverbreiter herauszupicken, deren sterbliche Überreste dann in der Nordsee landen, um keinen Wallfahrtsort für Maria Böhmer und Genossen zu hinterlassen. Hoffen und Harren macht eben manche zu Narren.

Deutschlands Flottenwunsch

Hier werden für den Unkundigen noch einmal alle Gründe aufgeführt, warum ein Küstenstaat eine Flotte braucht. Daß damit Piraten aufgesammelt werden, um sie zu verköstigen und dann auf Lebenszeit für einen Kuraufenthalt nach Deutschland zu verfrachten, das ist leider nicht der eigentliche GrundEine schwere Schuld. Wird hier beklagt, fast könnte man meinen, man wäre nicht in einer Monarchie, die sich selbstherrlich an den Staatsgeldern bedienen kann, wie es heute die Bundesregierung Deutschlands   tut, in der es von Demokraten nur so wimmelt, wie von Maden im zerlaufenen Stinkerkäse. Daß es allerdings Demokraten sind, das adelt ihr Treiben in hohem Maße und nichts ist uns lieber, als daß gewählte und ungewählte Volksvertreter das Land in den Ruin treiben.

Wenn Preußen nur eine größere Flotte hätte! Das ist ein Wunsch, welcher jetzt in ganz Preußen und Deutschland wiederhallt, und der gewiß Manchem in unserm Vaterlande als ein schwerer Vorwurf auf die Seele fällt. Viele schwere Opfer wären uns erspart worden und die Zuversicht auf unseren schließlichen Erfolg in dem Kampfe gegen Dänemark würde noch fester stehen, wenn wir neben unserem trefflichen Landheere schon eine Seemacht besäßen, welche die Dänen bis ins Herz ihres Landes kräftig verfolgen könnte. Nur wenn Preußen schon eine größere Flotte hätte, könnte der Trotz des tückischen Feindes vollständig gebeugt werden! Gleich wie im Danewerk, vor Düppel und in Fridericia würde der Däne auch auf seinen Inseln in die Enge getrieben und gezüchtigt werden, und wir könnten in Kopenhagen den Frieden erzwingen, über den wir jetzt in Londen mit dem mißgünstigen Europa handeln und markten müssen.

Warum aber besitzen wir noch immer keine Flotte, wie sie uns Noth thut? Die einfache Antwort ist: weil auch in dieser Beziehung die besten Absichten der Regierung durch das Streben und Treiben der sogenannten Fortschrittspartei im Abgeordnetenhause gelähmt und gehemmt worden sind.

In den 16 Jahren, welche seit dem vorigen dänischen Kriege verflossen sind, hatte die Regierung in selbstständiger Thätigkeit den tüchtigen Anfang einer Seemacht geschaffen. Das Bedürfniß dazu war damals recht handgreiflich hervorgetreten; denn unsere Küsten und Handelshäfen waren völlig wehrlos und die Dänen vermochten mit ganz unbedeutenden Kriegsschiffen das Auslaufen aller unserer (Handels –) Schiffe zu verhindern. Deshalb wurde im Jahre 1848 zunächst mit dem Bau von Kanonenbooten begonnen und in den folgenden Jahren damit, sowie mit dem Ankauf von Schiffen für die Marine, soweit es möglich war, fortgefahren. Seit dem Jahre 1850 wurde im Staatshaushalt ein besonderer Betrag für die Marine, zunächst freilich nur mit circa 282,448 Thlr. ausgesetzt. Im Jahre 1853 that die Regierung einen wichtigen Schritt für die fernere Entwickelung unserer Seemacht, indem sie vom Großherzogthum Oldenburg ein Küstengebiet an der Jahde zur Anlegung eines Kriegshafens an der Nordsee erwarb. Auch wurde damals eine eigene Admiralität errichtet, um die Angelegenheiten der Marine, welche bis dahin im Kriegsministerium besorgt worden waren, besonders zu pflegen und zu fördern.

Seitdem hat die Regierung ihre eifrigen Bemühungen für die Vermehrung unserer Seemacht, so viel in ihren Kräften stand, fortgesetzt und im Vergleiche mit dem Jahre 1848 hat sie es allerdings schon zu einer recht beträchtlichen Entwickelung gebracht. Während wir damals nur 4 Fahrzeuge mit 18 Kanonen besaßen, hat unsere Flotte augenblicklich folgenden Bestand:

An Dampfern haben wir erstlich von Schraubenschiffen: 1) vier Korvetten, nämlich drei mit 28 gezogenen Geschützen, (»Arcona«, »Gazelle« und »Vineta«) und eine mit 17 gezogenen Geschützen (»Nymphe«), – sodann 2) einundzwanzig Kanonenböte, und zwar sechs erster Klasse zu 3 Geschützen und funfzehn zweiter Klasse zu 2 Geschützen; ferner zwei Räderdampfschiffe, nämlich »Adler« mit 4, »Loreley« mit 3 Geschützen. An Segelschiffen besitzen wir drei Fregatten (»Gefion« mit 48, »Thetis« und »Niobe« mit je 38 Geschützen), und drei Briggs (»Muskito« und »Körner« zu 16, »Hela« mit 8 Geschützen). An Ruderfahrzeugen endlich 36 Schaluppen, jede mit 2 Geschützen. Dies ergiebt zusammen 69 Kriegs-Fahrzeuge mit 392 Geschützen; außerdem sind im Bau begriffen ein Panzerschiff, zwei Corvetten und zwei Schrauben-Kanonenböte. Die Seemannschaft aber besteht (in der gewöhnlichen Friedensstärke) aus 75 Offizieren, 40 Kadetten, 52 Deckoffizieren, 1000 Unteroffizieren und Matrosen, 416 Mann Werftleuten, 260 Schiffsjungen, 600 See-Soldaten und 300 See-Artilleristen, im Ganzen 2743 Mann.

So danken wir denn der Fürsorge der Regierung einen recht bedeutenden Fortschritt unseres Seewesens, und die junge preußische Seemacht hat gezeigt, daß der Geist, welcher sie beseelt, ihre Kraft und Macht im Einzelnen noch erhöht.

Aber das Alles ist doch nur ein kleiner Anfang zu einer Seemacht und bei Weitem noch nicht ausreichend, um auch nur einer Marine zweiten Ranges, wie die dänische es seit alter Zeit ist, im Großen und Ganzen die Spitze zu bieten, da dieselbe uns an Zahl, Größe und Stärke der Schiffe wohl dreimal überlegen ist.

Das Streben unserer Regierung war deshalb schon seit Jahren darauf gerichtet, den guten Grund, den sie in allmäliger Thätigkeit gelegt hatte, nunmehr zu einer rascheren und umfassenderen Hebung der Flotte zu benutzen. Hierzu erbat sie im Jahre 1862 die Unterstützung des Landtags, indem sie die Bewilligung von Geldern zur Beschaffung drei großer Panzerschiffe, sowie zur kräftigeren Fortsetzung der begonnenen Schiffsbauten und zur Anlegung eines Kriegshafens auf der Insel Rügen beantragte.

Die Gegner der Regierung im Abgeordnetenhause aber wiesen dies Verlangen zurück. Gegen die Nothwendigkeit der Sache selbst konnte von keiner Seite eine Einwendung erhoben werden. Die Fortschrittspartei versichert ja jeder Zeit, daß sie es mit der Förderung der Flotte gerade am besten meine.

Aber ihre Theilnahme und Fürsorge für die Flotte hat sich immer nur in großen Worten und hohlen Reden erwiesen. Gegen die entschlossene That aber, welche die Regierung verlangte, hatten die Parteimänner tausend Einwendungen und Ausflüchte. Die Einen wollten erst noch mehr Sachverständige hören, Andere wollten warten, bis sich herausgestellt hätte, ob das englische oder das deutsche Eisen zu Panzerschiffen besser sei, noch Andere verlangten, daß vorher die obere Leitung des Marine-Ministeriums verändert würde, wieder Andere endlich wollten den Kriegshafen nicht auf Rügen, sondern bei Danzig angelegt wissen oder verwiesen auf den Hafen von Kiel, den es aber erst zu erobern galt. Alle zusammen benutzten schließlich den Vorwand: erst müsse man einen vollständigen Plan für die Entwickelung der Marine auf eine Reihe von Jahren hinaus haben, um zu übersehen, ob Preußen die Ausgaben bestreiten könne. Da aber die Regierung aus tausend guten und verständigen Gründen mit einem solchen Plane nicht so ohne Weiteres fertig sein konnte, wurde das Geld auch für das Nächste und Nothwendigste verweigert.

Vergeblich mahnte der Kriegsminister und erinnerte daran, daß man doch mit dem Anfange anfangen müsse, und daß man, um zu schwimmen, vor Allem ins Wasser müsse. Die Regierung, sagte er, wünsche aus militairischen und politischen Gründen, rasch vorzugehen. Preußen müsse nicht blos für sich, sondern auch für Deutschland seine Flotte einrichten, nicht blos zur Abwehr, sondern auch zum Angriff. Preußens Hülfsmittel, fügte er hinzu, müssen ausreichen, um Preußens Ehre zu Land und Meer zu bewahren.

Die Mehrheit des Abgeordnetenhauses blieb für alle Mahnungen taub und lähmte durch Versagung der nothwendigen Mittel die Thatkraft der Regierung. Im jetzigen Augenblicke erkennt wohl das ganze Land, wie sehr die Regierung Recht hatte, als sie rasch mit dem Nöthigsten beginnen wollte, – eine wie schwere Schuld dagegen diejenigen auf sich geladen haben, welche aus lauter nebensächlichen Bedenken und aus Parteisucht jene rasche und wirksame That gehindert haben.

Wären im Jahre 1862 die Kosten für die drei Panzerschiffe und für die baldige Beendigung der übrigen Schiffsbauten gewährt worden, so würden wir schon jetzt mit viel größerem Nachdrucke der dänischen Seemacht entgegentreten können. Die Belagerung und der Sturm gegen die Düppeler Werke wären nicht so mühevoll und blutig gewesen, wenn wir die Dänen auch zur See überall zu verfolgen im Stande wären. Das große Panzerschiff »Rolf-Krake« wäre dann nicht blos von unseren Land-Batterieen, sondern durch seines Gleichen bekämpft worden. Vollends aber hätten wir den Sieg alsbald von Düppel nach Alsen verfolgen können, wenn unser ruhmgekröntes Landheer durch eine kräftige Flotte unterstützt wurde.

Wohl haben die Alliirten jetzt auch ganz Jütland besetzt, – selbst die Festung Fridericia haben die Dänen preisgegeben, um nicht auch dort die Wirkung der preußischen Geschütze zu erfahren, welche sie in Düppel und Sonderburg auf so empfindliche, bittere Weise kennen gelernt haben. Aber damit ist der Uebermuth und die Widerstandskraft der Dänen noch nicht gebrochen, vielmehr trotzen sie darauf, daß sie auf ihren Inseln für uns unangreifbar sind, und hoffen, unseren Handel jetzt um so empfindlicher zu belästigen und zu schädigen. Für die großen Verluste, die sie an Menschen und an Kriegsmaterial aller Art erlitten haben und für die Pfandnahme von Holstein, Schleswig und Jütland werden sie sich schadlos halten wollen, indem sie fort und fort preußische Kaufmannsschiffe wegnehmen und unseren Handel auf jede Weise beeinträchtigen. Dabei rechnen sie darauf, durch ihre guten Freunde in England und anderen Ländern, welche uns Deutschen unsere Erfolge nicht gönnen, schließlich doch noch Schutz und Hülfe zu finden, um die Länder, welche unser Schwert ihrer Willkürherrschaft entrissen hat, später wieder in ihre Gewalt zu bekommen.  …  *Preussische Amtspresse 04.05.1864*

Die Erfahrungen des Deutsch – Dänischen Krieges legten 1864 praktisch den Grundstein für das spätere Flottenbauprogramm Wilhelm II. , das nicht irgendwie einer Laune oder Spielerei entsprang, sondern der wirtschaftlichen Notwendigkeit, sich unabhängig zu machen von den herrschenden Seemächten, um nicht ihrer Willkür ausgeliefert zu sein. Für das Deutschland heute ist das allerdings normal, daß ihm jeder auf der Nase herumtanzen kann, es sind immerhin unsere Freunde, die das tun und für die wir gerne zur Arbeit eilen, sofern wir das überhaupt noch tun. Kommt das Geld doch, wie bekannt, aus dem Bankautomaten, weil das Ausdrucken von Möbeln, Autos oder Schweinshaxen, technisch noch nicht möglich ist. So viel auch zur Frage, warum Geld überhaupt gebraucht wird. Weil es sich einfach leicher verstauen lässt.

Bild: Flottenparade Englands 1914 vor der Kriegserklärung an Deutschland.  


Mai 2011
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Blog Stats

  • 2.218.474 hits

Archiv