Archiv für 6. Mai 2011

Blinde können wieder sehen

Manuela Schwesig, Ministerin für Soziales und Gesundheit im Lande M – V, hat schon den richtigen Riecher. Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai sagte die kühle Blonde: „Erst wenn die Barrieren im Kopf verschwunden sind, kann echte Inklusion entstehen“ Was der Autor glaubt, was die Frau gemeint haben könnte:  „Erst wenn der körperlich und geistig Gesunde, die rücksichtsvolle Barriere im Kopf wegräumt, beim Anblick, zum Beispiel eines  Blinden, der sich über die Straße tastet und stattdessen annimmt, dort geht ein Verkehrsteilnehmer mit gesunden Sinnen und Reflexen, und ihn darum über den Haufen fährt, erst dann ist dieser vollakzeptiertes Mitglied der großen Verkehrsteilnehmergemeinschaft und also auf dem richtigen Wege. Die Politik geht darum auch beispielgebend voraus, gerade unter weiblichen Volksvertreterinnen findet sich eine erfreulich hohe Anzahl geistig defizitärer Personen, bei denen in Bezug auf die Eignung, was die Mindestanforderungen an Wesen betrifft, die für sich in Anspruch nehmen wollen, vernunftbegabt zu gelten, großzügig die Barrieren im Kopfe weggeräumt wurden. Und das haben sie nun davon.

Das ist so genial

Im Kaffeesatz gelesen!

Vor 100 Jahre las ein republikanischer Abgeordneter aus dem Kaffeesatz und machte dabei den Fehler, die Erfüllung seiner Voraussagen in seine Lebenszeit zu legen. Heutige Volksvertreter sind da klüger. Sie prophezeihen den Untergang der Welt zu einem Moment, da die Zeugen ihrer Seherbegabung und sie selbst schon längst in der Erde modern. Daß Amerika Kanada nicht einverleibt hat, ist wohl nur einem Zufall geschuldet, aber auch in nächster Zeit kann man da durchaus noch Defizite bei den westlichen Werten, wie Freiheit und Demokratie, feststellen, was dann Amerika dazu zwingen wird, die kanadische Bevölkerung zu befreien.

Er kennt seine Pappenheimer! Amerikas Annexionsabsichten. Washington, 4. Mai. Im Repräsentantenhause führt der republikanische Vertreter Pennsylvaniens, Focht, aus, er sehe den Einmarsch amerikanischer Truppen in Mexiko für die nächste Zukunft voraus. Er erklärte, die Vereinigten Staaten seien im Begriffe, der Lockung des Goldes und dem Reize des Abenteuers zu folgen. Er glaube, Präsident Taft werde sich nicht widersetzen. Seit Jahren nehmen die Vereinigten Staaten alles, was Europa nicht wolle. Der Redner spielte auf die Phillipinen an, die für die Weißen eine Last seien, und fragte, warum Amerika nicht etwas in Besitz nehmen könne, was der Mühe wert sei. Focht sagte die schließliche Annektierung Kanadas durch die Vereinigten Staaten voraus und erklärte die Mehrheit des kanadischen Volkes sei der Annexion geneigt. *Die neue Zeitung 06.05.1911*


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