Blick in GRÜNE Zukunft

Was uns die Zukunft bereithält, die nach dem Willen der Bundeskanzlerin grün und stromlos sein wird, darauf erhielten die Dessauer einen winzigen Vorgeschmack. Für fehlenden Strom sorgte aber nicht die Klimarettungspolitik der Bundesregierung, die nur dazu taugt, in China die Leute zu belustigen, oder in Indien, sondern ein simpler technischer Defekt. Auf simple technische Defekte, darauf will sich die Bundesregierung aber nicht verlassen. Unser Mangel muß planmäßig herbeigeführt werden, so, wie wir es aus den ruhmvollen Tagen der 4 – oder 5 Jahrpläne her kennen, aus der Sowjetunion, im Deutschland Adolf Hitlers oder aus der noch ruhmreicheren DDR.

Das Radio geht aus, die Kaffeemaschine gar nicht erst an: In Dessau-Süd, der Innenstadt und Nord kam es am Dienstag zwischen 6.30 Uhr und 9.15 Uhr zu Stromausfällen, die in einigen Haushalten nur kurz spürbar waren, in anderen aber für längere Zeit anhielten. Doch auch Autofahrer waren irritiert, denn die Ampeln in der Stadt funktionierten nicht an jeder Kreuzung, insbesondere an Hauptknotenpunkten wie der Museumskreuzung, der Kreuzung an der Post oder in der Antoinettenstraße am Kino blieben sie aus. „Alle Ampelanlagen, die am Verkehrsleitrechner hängen, sind mit diesem zusammen ausgefallen, weil der Strom fehlte“, sagte dazu Carsten Sauer, Pressesprecher der Stadtverwaltung. Ampeln, die hingegen liefen, „hängen nicht am gleichen Netz“. …

Aber Rettung gibt es überall, so springt in den Ämtern erst einmal der Notstromdiesel an, jeder Privathaushalt möge sich an dieser Stelle fragen, wo er seinen Notstromdiesel versteckt hat, vielleicht in der Kommode, der Anrichte oder im Karton mit den alten Computerbauteilen? Zeit, das Ding mal wieder vom Staub zu befreien, Kraftstoff zu bunkern und die Lauffähigkeit zu testen. Ach ja, ob es Unfälle gab, weil die Ampeln nicht arbeiteten, das ist leider im Artikel nicht zu erfahren. Aber wichtig ist, das Klima konnte einige Stunden wieder mal richtig durchatmen.

1 Response to “Blick in GRÜNE Zukunft”


  1. 1 Prosemit 11. Mai 2011 um 06:05

    Alles nicht so tragisch.

    Das Deutschland, auf das wir uns mit Riesenschritten zubewegen, braucht keine Geschwindigkeitsbegrenzungen mehr, weil auf den maroden Straßen sowieso keiner mehr schneller fahren kann, kann locker Stromsperren überstehen, da keine Industrie mehr vorhanden ist, die darauf angewiesen ist und freut sich über kalte Sommer, die auch den Eisbären genügend Schollen zum Ausruhen bringen.

    Und wenn es noch eines Beweises bedürfte, daß Deutschland völlig verblödet. Bitte, hier :

    Die Orthografie von Schülern ist so schlecht wie noch nie, klagen viele Sprachdidaktiker. Diverse vergleichende Studien scheinen dieses Argument zu untermauern: Wissenschaftler der Universität Siegen fanden 2004 heraus, dass sich die Fehlerquote in freien Texten von Viertklässlern zwischen 1972 und 2002 verdoppelt hat – von durchschnittlich 6,9 auf 12,9 Fehler pro 100 Wörter. Diese Entwicklung beruht Bildungsforschern zufolge jedoch nicht gänzlich auf der Rechtschreibreform. In den Grundschulen steht das Lesen und das kreative Schreiben im Vordergrund. Vielen Pädagogen geht es darum, bei den Kindern die Lust an der Sprache zu wecken, indem sie sie dazu animieren, phantasievolle Texte zu schreiben. Kontext wiegt dann mehr als die Orthografie, was fatale Folgen haben kann.

    http://www.focus.de/schule/schule/unterricht/paedagogik/lehrer-auf-kriegsfuss-mit-der-rechtschreibung_aid_625479.html

    Und nein, es hat natürlich nichts mit der Rechtschreibreform zu tun, überhaupt nichts!


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