Archiv für 20. Mai 2011

Grenzkontrollen sind Humbug

Deutsche müssen sich um ihre Autos sorgen, schreibt die Welt, und das nicht nur wegen der Regelungswut grüner Möchtegern – Adolf Hitlers oder weil bisher jede Bundesregierung den Autofahrer als Diätenbeschaffungskuh angesehen hat, den man melken kann, um sich oder anderem unnützen Volk die Bezüge zu erhöhen. Nein, dank der gewachsenen Sicherheit, durch Wegfall jeglicher praktischer Grenzen, verschwinden immer häufiger Kraftfahrzeuge in den Jutesäcken unserer neuen europäischen Freunde, oder auch der alten, wer weiß das schon so genau. Da ist es wie mit der Arbeit und dem eigenen Anstrengen, statt mühselig sich im Schweisse des eigenen Angesichts einen vergleichbaren  Lebensstandard zu schaffen, fordert man die Solidarität der deutschen Werktätigen, die mögen doch bitte schuften, daß die Schwarte kracht, die Kultur der Südländer weist ganz andere Traditionen auf, und das ist es ja gerade, was Europa so bunt und vielfältig macht. Daß die einen arbeiten, während die anderen essen.

Es ist der zweite Anstieg bei den Kfz-Diebstählen in Folge, nachdem die Zahlen zuvor fünf Jahre lang rückläufig waren. Die Autodiebe sind inzwischen absolute technische Spezialisten. Moderne Wegfahrsperren von Luxuswagen sind oft kein Hindernis mehr. Besonders stark stiegen die Fallzahlen in Mecklenburg-Vorpommern, in Thüringen und in Brandenburg. Wegen der abgeschafften Grenzkontrollen ist es für die Diebe leicht, ihre Beute schnell aus Deutschland zu schaffen. Und wem jetzt noch nicht klar ist, daß Grenzkontrollen ein Rückfall in schlimme barbarische Zeiten bedeuteten, in denen Dieben ihr Diebesgut wieder abgenommen werden könnte, der sollte dringend die Laufbahn eines Politikers einschlagen oder Journalistik studieren, denn mit diesem Unwissen, da kann er in Deutschland keinen Blumentopf gewinnen.

Bild: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält die Sicherheitsbedenken auf Länderseite wegen des Wegfalls der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien für „unbegründet“. … Schäuble sagte jetzt, es werde nach der Erweiterung des Schengen-Raumes ein „Mehr an Sicherheit und ein Mehr an Freiheit geben“. Dafür werde alles getan, zum Beispiel durch eine starke Polizeipräsenz in der 30-Kilometer-Zone. „Im Übrigen: Herkömmliche Grenzkontrollen helfen im Zeitalter der Globalisierung nur wenig gegen organisierte Kriminalität, illegale Migration und internationalen Terrorismus, viel wichtiger ist die jetzt verbesserte Polizei-Zusammenarbeit.“Natürlich ist es politisch unsensibel, zu sagen, der Mann, der die gestiegene Kriminalität  begünstigt hat, gehöre ins Gefängnis. Richtig ist aber, daß er einen weiteren Ministerposten erhalten muß, um weiterhin Unheil stiften zu können. 


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