Archiv für 3. Juli 2011

Muss GRÜN nun scheitern?

Unglaublich! Wie Archivfunde  belegen, setzte Adolf Hitler, genannt die Bestie, klammheimlich auf regenerative Energien, wie zum Beispiel auf Wasserkraft. Hier das bislang unbekannte Foto des geheimen Baues der Hohewarthe – Saaletalsperre, dort sollte Elektroenergie erzeugt werden, mit deren Hilfe dann die Außenzäune der Konzentrationslager unüberwindbar gemacht wurden. Der Autor ist erschüttert und empört, daß gerade eine deutsche Bundeskanzlerin die Entwicklung und Nutzung regenerativer Energien forciert, hat sie nichts aus der deutschen Geschichte gelernt? Und wissen die Einwohner eigentlich um die Gefahr, in der sie permanent leben?

Hastig gedrehtes Zeitdokument

Muss Deutschland jetzt wieder  bombardiert werden?

Wilhelm fällt über Marokko her – Panthersprung von Agadir

Zum Schutz der Deutschen in Marokko hat die kaiserliche Regierung das Kanonenboot Panther nach dem Hafen von Agadir geschickt, wie wir in der Sonntagsnummer der Freibg. Ztg. berichteten. Der deutsche Gesandte Frhr. von Seckendorff hat dem Vertreter des Sultans von Tanger bereits davon Mitteilung gemacht. Die Entsendung des Kanonenboots kann nach der Entwicklung der marokkanischen Verhältnisse in den letzten Monaten nicht mehr überraschen. Angesichts der militärischen Unternehmungen Frankreichs und Spaniens auf marokkanischem Boden ist die Befürchtung der im Süden Marokkos interessierten Deutschen Firmen, daß die herrschenden Unruhen auf das südliche Marokko übergreifen und dort Leben und Eigentum der Deutschen und der deutschen Schutzgenossen gefährden könnten, durchaus begreiflich. Weil dem so ist, erscheint es natürlich und angemessen, wenn das Reich eine Maßregel zur Abwendung solcher Gefahren trifft.

Die Mächte, denen das Reich die Entsendung des Panthers angezeigt hat, haben zum Widerspruch gegen die deutsche Schutzmaßregel ebenso wenig Grund, wie gegenüber Frankreich und Spanien, die ihre militärischen Maßnahmen mit dem Schutzbedürfnis ihrer Staatsangehörigen und Schutzgenossen begründeten. Indem das Reich zu gleicher Zeit die im Süden Marokkos maßgebenden Marokkaner davon verständigte, daß das Erscheinen des deutschen Kriegsschiffes im Hafen von Agadir mit keiner unfreundlichen Absicht gegen Marokko und seine Bewohner verbunden sei, ist das Nötige geschehen, um Mißdeutungen fernzuhalten. Nach der halbamtlichen Miiteilung beschränkt sich die deutsche Maßregel „zunächst“ auf die Entsendung des Panthers. Man begreift diese Einschränkung, weil der Panther nur ein Kanonenboot mit 900 Tonnen Wasserverdrängung, 1350 Pferdestärken und einer Besatzung von insgesamt 125 Mann ist. Daß Umstände eintreten können, unter denen diese maritime Streitmacht als unzureichend erscheint, leuchtet ein.

In Paris wurde die Nachricht von dem Schritte Deutschlands durch Extrablätter verbreitet. Die Libertè bringt die Mitteilung unter dem die ganze Blattseite einnehmenden Titel: Die Deutsche Intervention in Marokko. Die Presse, die die Maßnahme Deutschklands als einen ernsten Zwischenfall und als Theatercoup bezeichnet, sagt, der deutsche Einfluß komme insbesondere nach der jüngsten freundschaftlichen Unterredung des Botschafters Cambon mit dem Staatssekretär Kiderlen – Wächter sehr unangenehm. In den meisten Blättern wird zwar erklärt, daß die deutsche Aktion sowohl der Algecirasakte wie dem deutsch – französischen Abkommen von 1909 zuwiderlaufe, daß Agadir kein offener Hafen sei und daß demgemäß auch die dortigen Interessen deutscher Handelshäuser nicht sehr groß sein können und daß aus dieser Gegend auch keine Unruhen gemeldet worden seien; im großen und ganzen bewahrt die Presse aber doch einen maßvollen Ton. … Jaures schreibt in der Humanitè:  Nach Frankreich Spanien und nach Spanien Deutschland! Wie Frankreich und Spanien erklärt auch Deutschland, daß sein Einschreiten nur vorübergehend sei, und die französischen Diplomaten haben kein Recht, seine Aufrichtigkeit in Zweifel zu ziehen.

Agadir ist sehr weit von dem französischen und dem spanischen Aktionsgebiet entfernt, aber es können diplomatische Reibungen eintreten und namentlich die Empfindlichkeiten Englands wachgerufen werden. Wenn Deutschland durch den „Schutz“ seiner Staatsangehörigen den Vertrag verletzt, dann haben wir ihn schon lange verletzt … Und dem kann man eigentlich nichts weiter hinzufügen. *Freiburger Zeitung 3. 07.1911* Bild oben: Blütenrevolution in Marokko 1911 Einheimische und Ausländer fliehen hinter die Stadtmauern von Fez. 2. Bild: Flugverbotszone über Libyen. Italienische Luftfahrtkontrolleure hängen 1911 libysche Piloten auf. Ordnung muß sein.


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