Andrea Dernbach weiss es

Rassismus bezeichnet eine Ideologie, die Menschen aufgrund physiognomischer oder kultureller Eigenarten oder aufgrund ihrer ethnischen, nationalen oder religiösen Zugehörigkeit in angeblich naturgegebene Gruppen – so genannte Rassen – einteilt und diese hierarchisiert. Menschen werden nicht als Individuen, sondern als Mitglieder solcher pseudoverwandtschaftlicher Gruppen mit kollektiven, weitgehend als unveränderbar betrachteten Eigenschaften beurteilt und behandelt. … Rassendiskriminierung ist jede Praxis, die Menschen aufgrund physiognomischer Merkmale und/oder ethnischer Herkunft und/oder kultureller Merkmale (Sprache, Name) und/oder religiöser Zugehörigkeit Rechte vorenthält, sie ungerecht oder intolerant behandelt, demütigt, beleidigt, bedroht oder an Leib und Leben gefährdet.

Demzufolge sind auch Angriffe auf Deutsche, nur, weil sie Deutsche sind, in den Augen Andrea Dernbachs auch kein Rassismus, sondern wir sollten es Kaffeetrinken, Blumenpflücken oder vielleicht nur Teilhabe nennen. Jedenfalls irgendwie anders, auf keinen Fall Rassismus.

12 Responses to “Andrea Dernbach weiss es”


  1. 1 Prosemit 5. Juli 2011 um 05:03

    Natürlich ist es kein Rassismus, es ist, äh, wie nennen wir das Kind nun?, es ist, ja, wenn man es von der korrekten Seite betrachtet, dann ist es ein Zeichen von Rassismus, daß Migranten immer in die Rolle der Prügelnden gedrängt werden, sozusagen als Reflex gegen die tägliche rassistische Unterdrückung auf dem Sozialamt.

  2. 2 Beipflichter 5. Juli 2011 um 06:26

    Man kennt die verlogenen, zynischen Verdrehungen nur zu gut. Rassismus gibt es demnach nur von pöhsen Weissen gegenüber all den „Bunten“, Sexismus natürlich nur von pöhsen Männern gegenüber den „unterdrückten FrauInnen“. Die HeuchlerInnen lassen sich eine Menge Lügenbegriffe und Eupehmismen einfallen, womit sie die immer offensichtlichen Hasstiraden, bzw. Übergriffe der Modell-OpferInnen gegnüber den Rassisten/Sexisten (meist weisse, abendländische Männer) vernebeln, schönreden, abstreiten, höhnisch rechtfertigen, oder einfach ignorieren.

  3. 3 Onkel Peter 5. Juli 2011 um 06:31

    Nun geschieht’s. Leider an der falschen Stelle. Rassismus war immer der Vorwurf der Unterdrückten an die Adresse der Unterdrücker, der Opfer gesellschaftlicher Verhältnisse gegen deren Nutznießer. Er erzählt von Macht. Dass Migranten in einer Machtposition gegenüber autochthonen Deutschen wären, würde wohl auch Ministerin Schröder nicht behaupten.

    Fräulein Dernbach will damit sagen, da die Deutschen Teil einer höherstehenden Rasse seien ist es doch gar nicht möglich dass Migranten Deutschen gegenüber rassistisch sein könnten da diese doch einer niedriger stehenden Rasse angehören würden.

  4. 4 Karl Eduard 5. Juli 2011 um 06:37

    Rasse gibt es ja nicht, wie Tauben – oder Hundezüchter glaubhaft beweisen können. Es sind eben alles Hunde oder Tauben, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse, wenig Futter, wie bei Paris Hilton oder viel Futter (Siehe Fettlebe der Mönche am St. Bernhard) eben mickrig oder groß wurden.

  5. 5 Sophist X 5. Juli 2011 um 07:16

    Frau Dermbach moralisiert nur darüber, wie man Angriffe auf ethnische Deutsche, weil sie ethnische Deutsche sind, nicht nennen darf, aber sie macht keine Anstalten, dieses Phänomen näher zu beleuchten, abgesehen von der Andeutung, dass Unterdrückte (Migranten) aus Machtmangel ab und an Unterdrücker (Biodeutsche*) zusammenschlagen dürfen. Mit dieser Wortlosigkeit schwimmt sie dann auch genau im Hauptstrom der politischen Wortlosigkeit zum Thema, und damit ist das journalistische Plansoll erfüllt.

    *Copyright: der machtlose, unterdrückte Cem Özedmir

  6. 6 Prosemit 5. Juli 2011 um 07:16

    Für, die, die das Thema Klimakatastrophe immer noch ein Thema ist (*)

    1) Die Nachlassende Sonnenaktivität erhöht die Wahrscheinlichkeit kalter Winter (nun, eigentlich weiß man das seit dem Maunders Minimum. Prosemit) Aber hier ganz offiziell in einem „Top“ wissenschaftlichen Papier :

    iopscience.iop.org/1748-9326/6/3/034004/pdf/1748-9326_6_3_034004.pdf

    Recent research has suggested that relatively cold UK winters are more common when solar activity is low (Lockwood et al 2010 Environ. Res. Lett. 5 024001). Solar activity during the current sunspot minimum has fallen to levels unknown since the start of the 20th century (Lockwood 2010 Proc. R. Soc. A 466 303–29) and records of past solar variations inferred from cosmogenic isotopes (Abreu et al 2008 Geophys. Res. Lett. 35 L20109) and geomagnetic activity data (Lockwood et al 2009 Astrophys. J. 700 937–44) suggest that the current grand solar maximum is coming to an end and hence that solar activity can be expected to continue to decline. Combining cosmogenic isotope data with the long record of temperatures measured in central England, we estimate how solar change could influence the probability in the future of further UK winters that are cold, relative to the hemispheric mean temperature, if all other factors remain constant. Global warming is taken into account only through the detrending using mean hemispheric temperatures. We show that some predictive skill may be obtained by including the solar effect.

    2) Und noch eine (für die Leser hier keine) neue Erkenntnis.

    Die globalen Temperaturen sind zwischen 1998 und 2008 NICHT angestiegen. „Peer reviewed“.

    Natürlich nicht, sagt der, der eine Grafik lesen kann. Nein, Mutti gehört NICHT dazu. Aber hier in dem Paper ganz explizit :

    Wattsupwiththat bringt es :

    http://tinyurl.com/65ynqe6

    (*) das ständige Trommelfeuer : „Erde bekommt Fieber“ zeigt immer noch Wirkung. Erstaunlich, aber es ist so.

  7. 7 Karl Eduard 5. Juli 2011 um 07:22

    @Prosemit

    Wenn es den Leuten um Wahrheit und Fakten ginge, würde sie das schon interessieren. Leider haben die sich statt des Hobbys Goldfische zu züchten, der Klimarettung verschrieben, da reicht das eigene Einkommen nicht aus, das versteht ja wohl jeder, der Hobbymodelleisenbahner ist.

  8. 8 netzwerkrecherche 5. Juli 2011 um 08:51

    Nicht zu vergessen sei der widerliche Artismus, den man nur damit bekämpfen kann, indem man Tieren und Pflanzen die gleichen Rechte wie Menschen einräumt, und etwa Eseln, Kamelen und Affen Teilhabe am Politikbetrieb gestattet:

    Artismus bezeichnet eine Ideologie, die Lebewesen aufgrund physiognomischer oder kultureller Eigenarten oder aufgrund ihrer ethnischen, nationalen oder regionalen Zugehörigkeit in angeblich naturgegebene Gruppen – so genannte Arten – einteilt und diese hierarchisiert. Lebewesen werden nicht als Individuen, sondern als Mitglieder solcher pseudoverwandtschaftlicher Gruppen mit kollektiven, weitgehend als unveränderbar betrachteten Eigenschaften beurteilt und behandelt. … Artendiskriminierung ist jede Praxis, die Lebewesen aufgrund physiognomischer Merkmale und/oder ethnischer Herkunft und/oder kultureller Merkmale (Sprache, Name) und/oder regionaler Zugehörigkeit Rechte vorenthält, sie ungerecht oder intolerant behandelt, demütigt, beleidigt, bedroht oder an Leib und Leben gefährdet.

  9. 9 Prosemit 5. Juli 2011 um 09:07

    netzwerkrecherche 5. Juli 2011 um 08:51

    Gräßlich! Wenn ich bedenke, daß ich jeden Morgen, der Art der Getreidekörner ihre unveräußerlichen Rechte vorenthalte und sie demütige, auf meinem Tellerchen in des Backofends Gluthitze geschmort Platz zu nehmen.

  10. 10 netzwerkrecherche 5. Juli 2011 um 09:16

    Der Kampfbegriff der Deutschenfeindlichkeit soll aber auch nicht Wirklichkeit beschreiben, sondern die Mehrheit moralisch entlasten: Wenn junge Türken, Kosovaren und Libanesen auch Rassisten sind, sind wir vielleicht gar nicht so schlimm?

    Wen meint die eigentlich mit „wir“? Sich und die anderen Tintenspritzer vom „Tagesspiegel“?

  11. 11 Prosemit 5. Juli 2011 um 10:15

    Jetzt bin ich völlig verwirrt. Ich denke, es wird immer heißer und wir rennen von einem heißesten Jahr seit (Karl dem Großen, Friedrich dem Schwülstigen, Tante Käthes Geburtsteig, Rembrands Tod – beliebiges bitte einsetzen) zum nächsten heißesten Jahr seit (Karl dem Großen, Friedrich dem Schwülstigen, Tante Käthes Geburtsteig, Rembrands Tod – beliebiges bitte einsetzen). Aber in China lauert die Rettung :

    Klima paradox: Die Atmosphäre enthält immer mehr Kohlendioxid, doch die Temperaturen sind bis 2008 nicht gestiegen. Forscher erklären das Phänomen nun ausgerechnet mit der Verbrennung schmutziger Kohle in China. Vor allem der darin enthaltene Schwefel kompensiert demnach den Treibauseffekt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,772252,00.html

    Der Laie wundert sich und der Fachmann fragt immer wieder: „welcher Treibhauseffekt bitte?“

  12. 12 Rucki 5. Juli 2011 um 10:20

    „Artismus bezeichnet eine Ideologie, die Lebewesen aufgrund physiognomischer oder kultureller Eigenarten oder aufgrund ihrer ethnischen, nationalen oder regionalen Zugehörigkeit in angeblich naturgegebene Gruppen – so genannte Arten – einteilt und diese hierarchisiert.“

    Genau, die Coli-Bazillen wurden auch mit Hygiene und kochen lange diskriminiert und ermordet, aber jetzt schlagen sie in Form der EHEC-Bakterien zurück. Ihre Verbündete, wie könnte es anders sein, das Bio-Gemüse. Man(n) hätte es kommen sehen müssen, auch Bakterien wollen leben, wollen gleichberechtigte Teilhabe am Dickdarm. Ein Thema über das man offen sprechen sollte, beim Antidiskriminierungs- und Schwulbeauftragten.


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