Kinder suchen ihre Eltern

hier zeigt der Autor immer wieder gerne, was passiert, wenn Eltern ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen und die Kinder ganz alleine auf Bahnhöfen zum Süßigkeitenautomaten schicken oder in den Wald, zur Großmutter, damit sie ihr Kuchen und süßen Wein bringen. Ein erschütterndes Dokument von Vernachlässigung und ein Soldat Fritz Unruh sucht wieder einmal seine Frau. Schau mal, auf den letzten Rastplatz, lieber Fritz, da dürfte sie sitzen, mit dem Picknickkorb und den Wasserflaschen, also, schnell umgedreht und das Wasser geborgen.

Aber mal ohne Spass. Hier handelt es sich um Opfer von Krieg und Vertreibung und ihr Hauptnachteil ist, daß sie weder Juden, noch Palästinenser sind, weder Bosnier, noch Kroaten, nicht Franzosen und auch nicht Indianer. Deshalb hält sich das Mitgefühl der Deutschen auch in Grenzen, ja, man könnte sogar sagen, es ist keines vorhanden, obwohl Deutsche ansonsten ja ein großes Herz haben, die schicken nicht mal nichtdeutsche Kriminelle wieder nach Hause, geschweige denn, daß sie sie einkerkerten, um Deutsche ihrem kriminellen Treiben zu entziehen. Ja, DIE LINKE beteiligt sich sogar daran, gewaltsam in fremde Hoheitsgebiete einzudringen, nur damit es den Palästinensern  im Luxus – Ghetto Gaza besser gehe, noch besser geht ja wohl kaum.

Man stelle sich nur vor, genauso intensiv würden sie für eine Würdigung deutscher Opfer streiten, zumindestens für die Kinder, die kleinen Kinderchen. Aber das geht ja nun gar nicht.

 

12 Responses to “Kinder suchen ihre Eltern”


  1. 1 Beipflichter 8. Juli 2011 um 06:22

    Das geht sogar noch weiter. Nicht nur ist den heuchlerischen Gutmenschen das Schicksal eigener Landsleute scheissegal gegenüber irgendwelchen angeblich bald absaufenden Südseeinsulanern, auch die eigene Spezies zieht gegen Juchtenkäfern, Urwaldkröten, oder sonstigem absunderlichem Getier den kürzeren. Hauptsache man kann sich als Welt-Erlöser gerieren. Noch wichtiger ist es offenbar, sich nur solche „OpferInnen“ auszusuchen, die vom „pöhsen weissen, europäischen, abendländischen Patriarchat“ gekenechtet und geschurigelt werden. Da können sie gegen die „Unterdrücker“ zu veritablen Hyperventilatoren mutieren.
    Überhaupt ist dieses sog. Mitgefühl keine echte Barmherzigkeit, sondern eher eine prätentiöse Allüre, den Anderen seine moralische Überlegenheit auf die Nase zu binden und narzisstisch seine eigene Grossartigkeit zu zelebrieren.

  2. 2 Rucki 8. Juli 2011 um 09:04

    Du sollst deinen Über-über-über-Nächsten lieben, nicht dich selbst!

    Margot die Bekäste.

  3. 3 go1331 8. Juli 2011 um 09:54

    ich finds gut.
    nur so können wir unseren Selbsthass auch in die Tat umsetzen.
    Bis wir uns aus Erkenntnis unser Unzulänglichkeiten selbst vernichtet haben.

    Also zuerst an die eigene Nase fassen…

  4. 4 Blond 8. Juli 2011 um 10:06

    Bin icke dea eenzje, dea da nich so recht(s) wees, wat uns dea
    Künstla ‚go1331‘ damit ssu sagn ham tun wollte?

  5. 5 Blond 8. Juli 2011 um 10:10

    Un ssu ditt Rotkäppi un seene Jeschichte:
    Die hat doch – kurz – n Freund (wenn ooch nich füat Lebn) jufunn:
    Sossialaabeeta Wolf –
    dat ditt nich lange jehaltn hat, da waa doch dea mibm Jeweea dranne Schuld – dea Pöhse (imma diese Waffnnarrn).

  6. 6 Karl Eduard 8. Juli 2011 um 10:10

    @Blond

    Nein. Liegt vielleicht am Dialekt.

  7. 7 Karl Eduard 8. Juli 2011 um 10:14

    @Blond

    Das ist richtig, das mit dem Rotkäppchen. Bevor sie sich aber auf das soziale Experiment richtig einlassen konnte, im magen des Wolfes verdaut zu werden, hat sie ein amoklaufender Waffennarr der harmonischen Dreisamkeit entrissen. 😉

  8. 8 Blond 8. Juli 2011 um 10:23

    Der Au! Tor! (juchu) hatte tastaturt:
    Hier handelt es sich um Opfer von Krieg und Vertreibung und ihr Hauptnachteil ist, daß sie weder Juden, noch Palästinenser sind, weder Bosnier, noch Kroaten, nicht Franzosen und auch nicht Indianer.
    Möchlich.
    Aber auch denkbar ist,
    dass die Nachkommen von
    erklärten Kriegstreibern und Verbrechern
    keine Opfer sein können

    gehabt zu haben sind. Punkt.
    Für ewig schuldig.
    Auch vorher.

  9. 9 Karl Eduard 8. Juli 2011 um 10:46

    Das ist natürlich richtig aber Kinder sind meistens nicht in der Lage etwas anderes zu treiben, als vielleicht Unfug, vom Krieg mal ganz zu schweigen. Selbst wenn sie zu Nachkommen erklärt worden wären, würde das ja wiederum Generalverdächtigung bedeuten und nichts ist im Deutschen verbrecherischer, außer den bekannten Fällen, als zu generalverdächtigen.

  10. 10 Bernd 8. Juli 2011 um 16:48

    Uns bleibt heutzutage wenigstens die Möglichkeit zu “raten“, wer könnte es entführt haben(?)
    http://fakten-fiktionen.de/2011/07/08/linke-logik-gegen-kinderschander-sein-ist-nazi/#comments

    Sry, etwas OT! Für Prosemit 😉
    Interessant: es könnte sich auch Radon anreichern…(?) Ab 14:38 unsichere Strahlungsgrenzwerte usw.

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1377988/Die-Kraft-des-Atoms#/beitrag/video/1377988/Die-Kraft-des-Atoms

    Zur „besten“ Sendezeit um 23:20 wenn alles schläft, erfährt man dann, wer für die Kosten der Entsorgung des Abfalls tatsächlich verantwortlich wäre! Und stillschweigen, wo den die Millionen versickert sind?

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1378950/Uebrigens-…-zur-Sendung-vom-05.07.2011#/beitrag/video/1378950/Uebrigens-…-zur-Sendung-vom-05.07.2011

    Aber leider, auch Harald Lesch wird zusehends immer mehr zur Ökoideologie. Immer am Schluss der Sendung schön zu beobachten.

  11. 11 Waffenstudent 8. Juli 2011 um 19:47

    Erinnert sei auch daran, daß der Franzmann zunächst keine Flüchtlinge in das von ihm besetzte Deutsche Reich herein ließ. Das änderte sich erst mit der Gründung der Trizone. Und die armen Schweine, die in unserem Dorfe ankamen hat man auch so behandelt; denn man wies ihnen einen ehemaligen kleinen Stall zu, in dem zuvor Schweine, Ziegen und Hühner gehalten worden waren. Drei Kleinkinder hatte die Familie auf der Flucht verloren. Und nun wollte man sie an der oberen Sieg gerne ganz schnell wieder los werden und es begann eine systematische Hetze gegen die armen Kreaturen. Komisch, bis 1945 kamen sie Siegerländer prächtig mit Fremdarbeitern und Kriegsgefangenen klar. Auch Polen, die von den Deutschen vor den Alliierten versteckt worden waren, als diese 1945/46 danach suchten, um sie dann gewaltsam nach Sibirien zur Weiterbildung, äh zum sich zu Tode schuften, abtransportierten, waren längst integriert. Ich erinnere mich noch genau daran, wie nach der Manndränke in Holland 1952, unsere Flintenweiber aus der Sakristei sich vor Selbstverleugnung und Altruismus überschlugen und Listen anfertigten, auf denen man für betroffene holländische Kinder ein Zimmer bereitstellte. Alleine in unserem Kaff wollte man über hundert Kinder aufnehmen. Komische; denn damals sprangen die Holländer mit Deutschen, vor allem mit sogenannten Kriegsverbrechern wenig zimperlich um. Um unsere Flüchtlinge im hat sich dagegen kein Schwanz gekümmert. Die hausten weiter im Stall und darüber. Da hatte der Vater behelfsmäßig eine kleine Holzlaube aus Faserplattenresten gebaut. Darinnen war es genauso kalt wie draußen. Ach ja, bereits damals wohnten bei uns jüdische Damen in ehemaligen siegerländer Villen und ließen sich mit allerfeinsten Zuwendungen aus den Pfarrhäusern verwöhnen. Und wenn die Flüchtlingskinder sich mal am Fallobst vergriffen, dann konnten sie sich der Rache aller scheinheiligen Gewiss sein. Männer von Format und Anstand gab es damals bei uns im Dorfe nicht. Die waren alle noch in Lagern oder in Umerziehung, im Suff oder durch Selbstmord abgetreten.

  12. 12 Waffenstudent 8. Juli 2011 um 21:21

    Auch ich suchte damals meine Eltern: Mich hatte es zufällig nicht in die Bayrische Ostmarck zu meiner dortigen Oma am Inn, sondern in dir Rheinprovinz an die Sieg zu meiner dortigen Oma verschlagen. Ist es nicht merkwürdig, daß Opas damals eigentlich völlig uninteressant waren? – Gut das stimmt so nicht ganz; denn Opas, welche über eine größere Landwirtschaft, eine Firma oder den Nachweis, zu den Widerständlern gegen Hitler gehört zu haben, die wiederum waren hochinteressant; denn mit ihrer Hilfe konnte man Dinge bekommen, von denen man eigentlich nur zu Weihnachten träumt: Einen Persilschein, eine Wohnung, -(Einige bekamen sogar ganze Häuser oder das gesamte Vereinsgelände eines 1933 vom Addi gleichgeschalteten Sportvereines)- eine Arbeitsstelle im öffentlichen Dienst, eine Bescheinigung für ein Diplom, welches 1944/45 in Königsberg, Posen oder Breslau erlangt, aber leider gerade nicht auffindbar war, Nachweise über getücrkte Grundbucheinträge im Deutschen Osten und vieles mehr! Mein Freund Hasselbach kommt bis heute nicht damit klar, daß sein Vater 1944 offiziell als gefallen gemeldet wurde, derselbe aber 1946 zusammen mit ihm und seiner lieben Mutti beim Poussieren im schönen Westerwald photographiert wurde, und danach wie vom Erdboden verschluckt war. Ja, es war damals nicht leicht, den wirklichen biologischen Vater zu bestimmen: Der war ja oft die meiste Zeit nicht bei der Mutter. Bei der Mutter war aber immer ein Pfaffe oder sein Stellvertreter. Auch die Fremdarbeiter hatten viel Freizeit. Dann machten bei uns ganze Regimenter Quartier: Zum Beispiel wurden Augsburger, das heißt Soldaten aus der Region Augsburg zur Neuaufstellung ins Siegerland abkommandiert. Dort bezogen selbst deren einfachsten Soldaten Quartier in Privatwohnungen, das heißt einer Familie, oder das, das was davon noch übrig war, weil alle Männer in der Fremde dem Vaterland dienten, räumten das Eheschlafzimmer und pennte auf dem Sofa. Dafür gab es übrigens als Entschädigung Bargeld vom Führer höchst persönlich für die Sofapenner. Dabei verirrte sich schon mal eine Dame und geriet ganz aus Versehen anstatt auf ihr unbequemes Kanapee, doch wieder in ihre angestammte Schlafstätte mit einem feurigen Augsburger darin. – Ich habe bisher vieles gesehen, aber immer noch nicht meinen Erzeuger! –


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