Archiv für 11. Juli 2011

Zerwürfnisse, Zwistigkeiten und Zickenkriege

Vom Himmel hoch, in die sie die deutsche Presse geschrieben hat, da ist es ein langer und harter Fall auf den Boden der Realität. Aber wenn jemand am Boden liegt, dann sollte er wenigstens noch getreten werden. Von denen, die sie zuvor erhöhten. Das gehört inzwischen zu unserer Kultur und unseren islamischen Traditionen. Simone Laudehr, die den Zuschauermassen den Blick auf ihre sonst verhüllten Köperteile gestattete, nahm nach der Niederlage Abstand davon und sie soll gefragt haben, was sie denn nun Zuhause machen soll. Da kann der Autor nur sagen, Arbeiten, Simone, wie alle anderen Menschen auch und vielleicht ein wenig trainieren. Das wäre doch ein guter Anfang. Oder?

Mangels TV hat der Autor auch den ganzen Frauenfußball verpasst, aber er hätte den Sieg den Deutschen Damen schon gegönnt. Nicht Auszudenken aber, hätten sie die WM gewonnen. Das wäre dann wieder der Beweis für alles Mögliche gewesen und die Zeitungen wären voll Artikeln, warum jetzt den  Frauen nicht nur die Hälfte der Welt gebührt, quotenmäßig, sondern die ganze. Zum Glück bleibt uns das erspart.

Mühlheim trinkt Afrika das Wasser weg

Stolz wird hier aus dem Jahre 1911 berichtet, wie Mühlheim an der Ruhr  den Ärmsten der Armen der afrikanischen Bevölkerung das Wasser wegtrinkt. Während durstige Kaffern und Buschleute verzweifelt mit ihren Grabstöcken in der feuchten Erde wühlen oder in zähem Kampfe dem Löwenrudel an der Oase das so dringend benötigte Nass von ihren Frauen abringen lassen, das zudem noch schmutzig und mit Keimen verseucht ist, saufen ihnen weiße Mädchen, nur so, zum Vergnügen, das Wasser vor der Nase weg. Man kann also mit Recht sagen, daß es vor 100 Jahren war, als weiße Kolonialherren das Trinkwasser auf der Erde sozial ungerecht verteilten, eine Missetat, an die immer wieder einmal erinnert werden sollte, damit sie nicht in Vergessenheit gerät.

Gerade aber unsere Schüler und Studenten wissen das, wenn sie über die sozial ungerechte Verteilung von  Zugang zu sauberem Wasser philosophieren, Zuhause kommt nämlich das Wasser aus der Wand, warum es aber nicht in Afrika oder Asien auch aus der Wand kommt, das liegt an den monopolkapitalistischen Wasserversorgern und an der kolonialen Vergangenheit des Westens, der, wie Alexander von Mazedonien die Perser, die Bedrückten dieser Erde daran gehindert hat, Brunnen zu bauen, Wasserleitungen, Kanalisation und Kläranlagen.

Bild: Ein neuer hygienischer Trinkbrunnen für Schulen. Der Luisenschule in Mühlheim a. d. Ruhr gebührt das Verdienst, als erste auf dem wichtigen Gebiete des Wassertrinkens in den Schulen eine Neuerung eingeführt zu haben, die bald allgemein angewandt werden dürfte. Durch das andauernd sprudelnde Wasser erübrigen sich Trinkgefäße und eine Übertragung von Krankheiten wird hierdurch vorgebeugt.  *Die Neue Zeitung 11.07.1911*

Bei der Gelegenheit erinnert sich der Autor, daß er in seiner Kinderzeit auch am Wasserhahn gezutschelt hat, völlig ohne schlechtes Gewissen und gesoffen, daß ihm war, als müsste der Bauch gleich platzen. Heute versucht er das durch solche Aufklärung wiedergutzumachen, wer weiß, wieviele kleine Afrikanerkinder wegen ihm verdurstet sind.

Noch eine Schreckensnachricht: Geldgierige Juden nehmen das Verdursten arabischer Dörfler in Kauf und begründen das mit unbezahlten Wasserrechnungen. Da lachen ja die Hühner, wo es ein Menschenrecht darauf gibt, unbezahlte Leistungen von jedermann  zu erhalten. Jetzt sollte Israel endlich auch einmal bombardiert werden. Oder nicht?


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