Zerwürfnisse, Zwistigkeiten und Zickenkriege

Vom Himmel hoch, in die sie die deutsche Presse geschrieben hat, da ist es ein langer und harter Fall auf den Boden der Realität. Aber wenn jemand am Boden liegt, dann sollte er wenigstens noch getreten werden. Von denen, die sie zuvor erhöhten. Das gehört inzwischen zu unserer Kultur und unseren islamischen Traditionen. Simone Laudehr, die den Zuschauermassen den Blick auf ihre sonst verhüllten Köperteile gestattete, nahm nach der Niederlage Abstand davon und sie soll gefragt haben, was sie denn nun Zuhause machen soll. Da kann der Autor nur sagen, Arbeiten, Simone, wie alle anderen Menschen auch und vielleicht ein wenig trainieren. Das wäre doch ein guter Anfang. Oder?

Mangels TV hat der Autor auch den ganzen Frauenfußball verpasst, aber er hätte den Sieg den Deutschen Damen schon gegönnt. Nicht Auszudenken aber, hätten sie die WM gewonnen. Das wäre dann wieder der Beweis für alles Mögliche gewesen und die Zeitungen wären voll Artikeln, warum jetzt den  Frauen nicht nur die Hälfte der Welt gebührt, quotenmäßig, sondern die ganze. Zum Glück bleibt uns das erspart.

10 Responses to “Zerwürfnisse, Zwistigkeiten und Zickenkriege”


  1. 1 Prosemit 11. Juli 2011 um 05:53

    Ich gestehe, daß mich Fraunfußball ungefähr so ähnlich interessiert, wie… hmmm, schwer zu sagen, was mich genausowenig interessiert, ja vielleicht der Busfahrplan von Oklahoma City…

    Mit Interesse las ich aber, daß diese Truppe vom deutschen Steuerzahler unterhalten wird. DAS wollte ich mit meinem Scherflein aber ganz gewiß nicht. Durchgegenderten Sport hin oder her.

  2. 2 Beipflichter 11. Juli 2011 um 06:39

    Tja. ab und zu bekommt der feministische Grössenwahn auch seinen Dämpfer, wenn er sich zu unferfroren mit der Realität anlegt. Er hat zwar in unserer Lila-Pudel-Republik die Macht und die Mittel dummdreist und rotzfrech eine FrauInnen-Vergötterungs-Lügenwelt zu propagieren, indes die Gesetze der Kausalität lassen sich nicht durchgägnig bescheissen.
    Am besten war ja das hämisch-überhebliche Plakat „Dritte Plätze sind nur was für Männer“ , in dem sich die Fussball-GöttInnen schon als WeltmeisterInnen gerierten.
    Daher sei es (weniger den Kickerinnen) der ganzen Jubelpropaganda-Maschinerie mal herzlichst gegönnt, eine kalte Dusche abgekriegt zu haben. Anderfalls wäre die Hype unerträglich gewesen.
    Dumm nur, das daran keine pöhsen Männer direkt als Sündenböcke firmieren konnen (es waren ja andere Frauen, die unsere besiegten), aber es wird sich schon bald irgendeine „patriarchale Schweinerei“ finden, die die armen Mädels irgendwie behinderten.

  3. 3 netzwerkrecherche 11. Juli 2011 um 06:43

    Wie ich heute im Radio gehört habe, soll diese WM sogar in der BRD stattgefunden haben, 17 Millionen Bundesbürger hätten gar das Viertelfinale beglotzt. Was sind das nur für Menschen? Ich kenne keinen einzigen von diesen 17 Millionen. Noch nicht einmal die Kaufhallen und Badeseen waren so schön leer, wie zu den Spielen der Männer-WM.

  4. 4 netzwerkrecherche 11. Juli 2011 um 06:48

    @Beipflichter:
    Fairerweise muß man dann aber auch anmerken, daß die Flintenweiber_innen für ihre männlichen Verlierer Rache geschworen hatten:

  5. 5 Beipflichter 11. Juli 2011 um 07:01

    @netzwerkrecherche

    Naja, klingt so halbwegs *solidarisch“ mit den Verlierer-Männern. Allein es schwingt so’n gönnerhafter Unterton, „jetzt zeigen wir es euch, wie’s richtig gemacht wird“ mit. Und dass die FrauInnen auf den Titel geil waren, um die „männliche Schmach“ auszuwetzen, ist sicher nur ein „Marginal-Motiv“.
    Insgesamt wohl eher ein weiteres Steinchen im grossen „FrauInnen-können- alles-besser-Mosaik.

  6. 6 Prosemit 11. Juli 2011 um 07:03

    Da soll noch einmal wer sagen, daß sich Mutti nicht um die drängenden und dringenden Proble dieses unseres Landes kümmert :

    Die Hausfrau, wie sie leibt und lebt :

    Merkel bemühte sich bei ihrem Anruf direkt nach der Partie in Wolfsburg um tröstende Worte für das geschockte deutsche Team. „So ist nun einmal der Sport – nach einer hoffentlich nicht zu langen Phase der Enttäuschung werden sie sich neue Ziele stecken. Und wir Fans werden sie dabei wieder genauso unterstützen“, erklärte die Bundeskanzlerin.

    und wirft Fragen auf :

    „Es tut mir für die Spielerinnen und den ganzen Stab wahnsinnig leid, dass es am Ende nicht gereicht hat“, sagte die Regierungschefin.

    Wer wird da noch alles vom Steuerzahler zwangsalimentiert???

  7. 7 netzwerkrecherche 11. Juli 2011 um 07:12

    Sie hat wohl den Stab noch nicht gebrochen über die rachedürstigen Verlierer_innen.

  8. 8 Sophist X 11. Juli 2011 um 07:36

    Zerwürfnisse, Zwistigkeiten und Zickenkriege? Die Weiber ahmen den Herrenfußball wirklich bis ins Detail nach.

  9. 9 Blond 11. Juli 2011 um 12:13

    Ich gestehe, daß mich Fraunfußball ungefähr so ähnlich interessiert, wie… hmmm, schwer zu sagen, was mich genausowenig interessiert, ja vielleicht der Busfahrplan von Oklahoma City
    von Prosemit am 11. Juli 2011 um 05:53

    Sach ma, haste denn keen Mitleid nich:
    „Was soll ich denn jetzt zu Hause machen, ich meine, ganz ehrlich?“, stammelte Laudehr
    (Wieder hat Simone Laudehr am Ende aller Welt ihren muskulösen Bauch präsentiert. Nur hat die Fußballspielerin sich diesmal nicht enthemmt aus purer Freude und Begeisterung das Trikot über den Kopf gezogen wie noch im WM-Finale 2007 bei ihrem Jubellauf nach dem 2:0 gegen Brasilien.
    Am Samstagabend waren da nur Frust und Enttäuschung, und als Laudehr wie vor vier Jahren ihr Trikot lupfte, wollte sie einfach nur die Tränen verbergen, die nicht mehr aufzuhalten waren.)
    „Was soll ich denn jetzt zu Hause machen, ich meine, ganz ehrlich?“, stammelte Laudehr
    SCHLUCHZ

    Zurück bleiben gefallene Heldinnen. „Surreal“, fand Torfrau Nadine Angerer die Situation, weil da in ihrem Kopf an sich das Bewusstsein war, „dass ich ins Hotel gehen muss, meine Tasche packen…“.
    Nu, da hatse nochma Jlück jehabt: Inne echt Schlacht (odda uff de Jorch Fock) wär se jetse reif füa ne Kiste – so hamse wenichstns noch n Platz –
    im Heimfahrtbus 😀

    „Also haben wir alles falsch gemacht, der deutsche Frauenfußball steht nun mit leeren Händen da.“
    „Dritte Plätze sind was für Männer“.
    „Ich mache mir keinen Vorwurf“, sagte die Bundestrainerin.


    Kommentar von
    Fussball ist Männersport !
    vor 20 Stunden [Bezug 11.7.11 14 Uhr]
    Endlich hat das ein Ende.

    hihi – HiHi – HIHI – HAHAhaueha 😀 😀 😀

  10. 10 Blond 11. Juli 2011 um 13:30

    OT
    Nochmals zu der Geschichtsandeutung der Rotbekäppten in
    Kinder suchen ihre Eltern:
    Es war einmal ein junger Mensch namens Rotkäppchen …
    [Rest bis dahin bekannt, aber lesenswert]
    … Ihre [Rotkäppchens] Schreie wurden von einem vorbeigehenden Holzfäller gehört (er selbst zieht es vor, sich als Ingenieur für nachwachsende Rohstoffe zu bezeichnen). Er stürmte sofort in die Hütte, nahm die Gefahr wahr, und wollte Rotkäppchen zu Hilfe eilen. Als er aber seine Axt hob, ließ der Wolf von Rotkäppchen ab und beide wandten sich ihm zu.
    „Was glaubst Du eigentlich, was Du hier machst?“ herrschte Rotkäppchen ihn an. Der Holzfäller zuckte zusammen und er versuchte zu antworten, doch ihm fehlten die Worte. „Du platzt hier rein wie ein Neandertaler, im Vertrauen auf Deine Waffe, die Dir das Denken abnimmt“, schimpfte sie, „Sexist! Rassist! Was bildest Du Dir eigentlich ein, anzunehmen, Frauen und Wölfe könnten ihre Probleme nicht ohne die Hilfe eines Mannes lösen?

    http://www.janko.at/Humor/Rotkaeppchen/Korrekt.htm


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