Archiv für 13. Juli 2011

Die Linken machen 91 jährigen Opa fertig

Ganz Berlin ist auf den Beinen, der Abschaum der Gutmenschengesellschaft jedenfalls, um wie in den Tagen, wo das Faustrecht regierte, einen 91 jährigen Greis zu terrorisieren. 91 Jahre! Und der Autor fragt sich, ob das verkommene Geschmeiss, das da losziehen wird, um zu „demonstrieren“ und „Nazi-Kriegsverbrecher aus der Anonymität (zu) holen!“, was heißt zu grölen und Steine zu werfen, selber Großeltern hat, denen es so eine Rotte auf den Hals wünscht. Ob der Alte nun ein Kriegsverbrecher ist oder nicht, das ist hier völlig irrelevant, relevant ist nur, daß der deutsche Staat offensichtlich nicht der Meinung ist, die Verurteilung in Italien muß dazu führen, einen uralten Mann ins Gefängnis zu werfen, damit er da stirbt. Wem wäre damit geholfen? Den angeblichen Opfern? Der Gerechtigkeit? Aber diesem Mob geht es nicht um Gerechtigkeit, es geht ihm nur darum, Terror auszuüben und Spaß dabei zu haben. Eine Lynch – Facebookparty, quasi, die dieses Mal nicht das Anwesen einer Teenagerin zertrampeln wird, sondern das Umfeld eines Alten, der bestimmt mehr erlebt hat, als die, die sich vor seinem Haus zusammenrotten werden.

Bild: Trat der SS bei, um etwas zu erleben. Ob er an Kriegsverbrechen beteiligt war, wissen wir nicht. Er wurde nie dabei erwischt, dessen angeklagt und hat es auch nie selbst zugegeben. Es wäre aber möglich und nur das zählt heutzutage, daß es möglich gewesen wäre. Um aber nicht später aus der Anonymität geholt zu werden, wurde er Schriftseller und Warner vor alten und neuen Nazis. Das hat Helmut O. offenbar versäumt.

Krieg in Italien

Das faschistische Italien wechselte im Zweiten Weltkrieg auf die Seite der vermutlichen Sieger. Das hätte Deutschland auch tun sollen, sich selbst den Krieg erklären, dann würde es heute auf der Seite der Guten stehen. Das hat es aber verstockter Weise nicht getan. Es marschierte hingegen in Italien ein, um den Vormarsch seiner Gegner vor den Reichsgrenzen zu stoppen. Italiener schlossen sich in dieser Zeit zu bewaffneten Banden zusammen, die fern jeden Völkerrechts kämpften und deutsche Soldaten ermordeten. Als Reaktion darauf wurden Vergeltungsmaßnahmen durchgeführt, um weitere Überfälle abzuschrecken. Ein bewährtes Mittel aller kriegführenden Armeen von Beginn an. Die Frage stellt sich nur, wessen Opa war noch dabei?

Frau am Steuer

1911, also vor 100 Jahren,  gab es noch keine Quotenregelungen für alles, wie, 50 Prozent der Automobilisten müssen Frauen sein, da sie sonst gekränkt durch die Straßen schlurfen und „Vergewaltigung, Vergewaltigung!“ rufen, wenn sie einen Mann erblicken, der sie auf Dauer versorgen könnte, mit Schmerzensgeld für erlogene Pein. 1911 waren Frauen am Steuer noch so rar, wie heute in Saudi Arabien, das war aber nicht religiösen Geboten geschuldet. Auto zu fahren, bedeutete eine Herausforderung, was es für viele Frauen ja auch heute noch ist. Spaß beiseite. 

Sport im Bild berichtet hier im sexistischen Ton über eine junge Frau, die sich der Herausforderung gestellt hat, ein Auto nicht nur etwa zu fahren, sondern es auch zu warten, zu pflegen und zu reparieren. Damit tut sie das, was all die Männer auch tun, wir sollten aber dennoch vor Bewunderung in Ohnmacht fallen. Ein kleiner Schritt für die Damenwelt, ein großer Schritt für die deutsche Fußball – Nationalmannschaft der Frauen.

Auszüge: … Eine Dame aber, die am Steuerrad sitzt, hat nicht zu befürchten, daß sie den Anforderungen der Eleganz und Grazie nicht gerecht wird. Im Gegenteil, eine Dame als Lenkerin, zumal sie schick  angezogen ist, bietet immer einen hübschen Anblick. – In Wien macht jetzt eine sehr graziöse Automobilistin Schule.  Sie liefert den Beweis dafür, daß eine der vorteilhaftesten weiblichen Betätigungen das Automobilfahren ist. Zugleich widerlegt sie aber auch die Behauptung, daß alle Damen einen auffallenden Mangel an Interesse für das Maschinelle eines Wagens und für die Technik im Allgemeinen haben. … Sie hat das Auto als Belohnung für ihr gut bestandenes Maturitätsexamen von ihren Eltern erhalten. … Ein Automobil ist eines der praktischsten Geschenke für eine junge Dame, das sich denken läßt. … Leider ist nicht anzunehmen, daß es einmal alltägliche Erscheinung sein wird, das Steuerrad in den Händen einer Dame zu sehen. Denn es kommt nicht oft vor, daß eine Dame das Maturitätsexamen macht, um sich der Philosophie widmen zu können, und noch seltener ist es in solchen Fällen, daß der bestandenen Prüfung der Lohn in Gestalt eines Automobils folgt. Der ganze Text hier.

Hier muß aber der Autor wieder kritisch anmerken, daß nur die Töchter vermögender Eltern – soziale Benachteiligung, soziale Benachteiligung – an Universitäten auf Kosten ihrer Eltern studieren konnten, statt daß, wie heute Cindy und Chantalle, weil sie keinen Bock haben, zu arbeiten, auf Staatskosten, das heißt auf Kosten der Arbeiter da herumlungern und Abschlüsse in völlig nutzlosem Zeug machen, sich aber ansonsten um das Klima sorgen, um gerecht verteilten Wasserzugang oder um blutrünstige Texte in Kirchenliedern. Gut, daß sich das geändert hat.

Weshalb der Islam nach Deutschland gehört


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