Archiv für 15. Juli 2011

China macht was es will

Das  findet der Autor verstörend und  erschütternd und wenn die westliche Welt nicht so damit beschäftigt wäre, den Islam in Afrika herbeizubomben, und es Demokratie zu nennen, dann würde er Amerika und seinen Verbündeten doch glatt empfehlen, eine Flugverbotszone über China zu errichten, zumindest so lange, bis dieser chinesische Künstler Au Weia Weia, an dem das Herz der freien Presse hängt,  Ministerpräsident der Volksrepublik geworden ist. Vielleicht bewegen aber einige scharfe deutsche Anklagen der Menschenrechtssituation in China China dazu, etwas sozial gerechteren Zugang zu seltenen Erden für alle daran interessierten Nationen zu gewähren.

Wo der heilige Ayman befiehlt

Dieser Text stammt aus dem Juli des Jahres 1914 und wurde in Danzers Armeezeitung veröffentlicht. Heute haben wir 2011 und genau die bosnischen Verhältnisse, die der anonyme Autor beklagt. Verursacht haben die Verhältnisse die, auf die die Worte eines russischen Diplomaten, aus derselben Zeitschrift, die er auf das österreichische Parlament gemünzt hat, genauso zutreffen.

…  Die Zusammensetzung des österreichischen Abgeordnetenhauses auf Grund des allgemeinen Wahlrechtes hätte den Begriff einer wirklichen Volksvertretung realisieren sollen. Tatsächlich ist dies aber nicht der Fall; denn das Parlament ist bei den besseren Schichten der Bevölkerung derart in Mißkredit gekommen, daß es jenen Männern, die nach Wissen, Erfahrung, Charakter, Begabung und sozialer Stellung berufen wären, einen Wahlbezirk zu vertreten, gar nicht einfällt, eine solche Vertretung zu übernehmen.

Für ein Abgeordnetenmandat kandidieren in der Regel nur Leute, die sich durch Diäten eines Abgeordneten einen Erwerb verschaffen wollen oder abenteuerlustig im Wirrwarr des politischen Lebens Stellung oder Einfluß zu erhaschen hoffen, endlich Leute, die sich als Emissäre mächtiger Persönlichkeiten des Inlandes, manchmal auch des Auslandes, für diesen Posten anwerben lassen. …

Mehr Licht –  in Bosnien! Jedem Reisenden, der Sarajewo berührt, wird es aufgefallen sein, daß sich mitten in der Stadt, kreuz und quer moslemische Friedhöfe ausbreiten, die zwar schon seit langem nicht mehr benützt, auch gar nicht instandgehalten werden, aber trotzdem weiter bestehen. Die Grabsteine stehen wirr durcheinander, wie Nadeln in einem Steckkissen, alles ist von Unkraut überwuchert. Nun hat seinerzeit die Landesregierung aus der Not eine Tugend gemacht, hat die Friedhöfe, um die Pietät der Mohammedaner zu schonen, nur insoweit angetastet, als es etwa eine Straßenkreuzung erforderte, ansonsten aber aus den Friedhöfen Parkanlagen geschaffen, die nicht bloß das Stadtbild verschönern, sondern auch den Bewohnern Sarajewos in der Sonnenglut des Sommers Erholung gewähren. Diese Parkanlagen waren aber in der Dunkelheit nicht beleuchtet, was dem lichtscheuen Gesindel willkommene Gelegenheit bot, sich in der Nacht dort „auszuleben“. In einer Gemeinderatssitzung im Juni wurde daher über den Wunsch des Regierungs – kommissärs beantragt, die Parks zu beleuchten.

In Europa wäre die Erfüllung dieses vernunftbegabten Wunsches etwas Selbstverständliches. (Ja. Damals vielleicht.)  Nicht so in Bosnien, wo der heilige Bakuf der Regierung befiehlt.

Sämtliche mosleminische Gemeinderäte sprachen sich sehr scharf dagegen aus, daß man einen mosleminischen Friedhof als Park benütze. Man dürfe dies überhaupt nicht Park nennen, denn es sei ein ursupierter Friedhof, der schon genug entehrt wurde. Kein mosleminischer Gemeinderat könne für etwas stimmen, was diesen Zustand bestätigen würde. Worauf Regierungskommissar und Bauausschuß ihren Antrag zurückziehen und die Parkanlagen auch weiterhin unbeleuchtet bleiben …

Durch die nächtlichen Orgien werden die  alten aufgelassenen Friedhöfe also nicht geschändet, wohl aber durch die Spaziergänge harmloser Bürger! … Zugegeben, daß die Moslems nach den Gesetzen ihrer Religion in ihrer Grabesruhe nicht gestört werden dürfen, dann sollte aber der Bakuf dasselbe Recht auch anderen Religionen zubilligen. Weit gefehlt! … (Hier schildert der Autor, wie die moslemische Verwaltung den  Pachtvertrag  von Land, auf der sich ein Militärfriedhof der k. u. k. Armee befindet, kündigt und der Friedhof innerhalb kurzer Zeit geräumt werden muß, natürlich inklusive der Toten. Poltergeist I mahnt die Lebenden.)

Das geschieht in einem Lande, wo man den Moslems in einer Weise entgegenkommt wie kaum irgendwo. Wo hat ein christlicher Soldat am höchsten  Feiertage frei, wenn ihn gerade die Tour zum Dienst trifft? Der Moslem ist an allen Feiertagen dienstfrei, er bekommt seine eigens zubereitete Kost, man nimmt bei allen möglichen Kommandierungen Rücksicht auf seine Religion – um dann solchen Dank zu ernten. Man gibt zum Beispiel einen Mohammedaner nicht als Offiziersdiener zu einem verheirateten Offizier, da der Moslem einer Frau nicht dienen würde. Einzelne Mohammedaner wieder weigerten sich, das Erinnerungskreuz 1912/13 zu tragen, da sie fürchteten, das Kreuz könnte ihrem Seelenheil Schaden zufügen, worin sie durch den Imam womöglich noch bestärkt wurden. *Danzers Armee – Zeitung 1914*

Bild: Durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgers durch serbische Aktivisten wurde Erzherzogin Zita, geborene Prinzessin von Bourbone – Parma, zur Thronfolgergattin der Herzen.


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