Archiv für 16. Juli 2011

Deutscher Dissident im Hungerstreik – UNO zaudert noch

Wie der große chinesische Menschenrechtskünstler Auweia Weia, hungerstreikt Harald Walluszik, hat aber bisher noch kein Asyl in Deutschland angeboten bekommen und auch keinen lukrativen Arbeitsplatz. Harald Walluszik hungert gegen Straßenausbau, Behördenwillkür, Demokratie und daß ihn Briefe nicht erreichen. Insbesondere der E – Post – Brief. Im Gegensatz zu den damals hungerstreikenden Kalibergbauern, deren Zeche geschlossen werden sollte, wieseln heutzutage keine PDS – Abgeordnete um ihn herum, um ihm die Lippen zu netzen und gemeinsam zu beten: „Ein Gespenst geht um in Europa, das Gespenst des Kommunismus … . “ Das ist eine Schande. Vielleicht sind sie alle im Urlaub oder beim Hummerschlingen  aber wenigstens Bundeskanzlerin Merkel hätte für die Fraktion der DIE LINKE die Einhaltung der Menschenrechte in Wansleben anmahnen können.

Die ganze Hoffnung Harald Wallusziks ruht nun auf dem französischen Ministerpräsidenten. Dieser wird, so hofft Harald Walluszik, wenn noch Bomben übrig sind, Demokratie, Menschenrechte und einen Regimewechsel in Wansleben herbeibomben. Der Autor hofft, bis dahin haben die Wanslebener genug Splittergräben ausgehoben und ein wirksames Alarmierungssystem etabliert.

Bild: Angehörige der Wanslebener Bürgerwehr, des Asia Imbiss „Zur fröhlichen Bambussprosse“ eskortiert einen abgeschossenen Luftraumüberwacher zum Wanslebener Rat der Sowjets.  Dort wird hart aber gerecht das Volk über ihn zu Gericht sitzen. Mit viel Ketchup und Basilikum. Mögen intellektuelle Kaffeehausschwätzer auch zum Krieg hetzen. Wansleben ist sich der Solidarität der Weltgemeinschaft sicher.

Fahr uns tot !

1911 lag die allgemeine Bescheuertheit auf wesentlich niedrigerem Level, heute ist er bedeutend höher, was wir vor allem GRÜNEN und nutzlosen NABU – Mitgliedern zu verdanken haben. Dieses Bild zeigt das in Paris frisch enthüllte Denkmal für Léon Serpollet, den, wie die Zeitung schreibt, bekannten Erfinder und Vorkämpfer des Automobilismus, der sich also für eine Technologie einsetzte, die es erlaubte, schwerere Lasten zu bewegen und schneller längere Strecken zurückzulegen als, sagen wir mal, mit Pferden oder auf Schusters Rappen. Begeistert stürzt sich hier ein Greis vor das Auto, der Autor warnt an dieser Stelle vor den Gefahren des Straßenverkehrs.

Arbeit und Brot

Das Jahr 1961 ist ein ganz, ganz Schlimmes, berichtet das *NEUE DEUTSCHLAND vom 16.07.1961*. Die Werktätigen der Bundesrepublik Deutschland werden unter Androhung des Atomtodes gezwungen, bis zur Erschöpfung zu arbeiten, Kinderlähmung rafft fast die gesamte Kinderwelt im Westen dahin, ohne, daß das Angebot der Sowjetunion, Medikamente zu liefern, angenommen wird, selbst die kleinen Negerkinder im tiefsten Busch, hören von der Erdumkreisung des Kosmonauten Gagarin, Eichmann steht vor Gericht, Bundeswehrsoldaten desertieren in die DDR , mehrere Bäckereien gehen geschlossen in den Urlaub, was die Leute verärgert, ein kleiner kubanischer Junge schreibt sterbend mit eigenem Blut das Wort Fidel an die Wand und das Problem, daß DDR – Bürger einfach so über die Grenze gehen, um in Westberlin zu arbeiten, aber in der DDR zu leben, so wie es heute oft geschieht, daß Deutsche schnell mal zu ihrer Arbeitsstelle nach Dänemark huschen, ist noch immer ungeklärt. Aber niemand wird die Absicht haben, eine Mauer zu bauen.


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