Antielbist oder nur Elbenhasser?

Der Autor kann sich schwer entscheiden. Was er denn nun ist, nachdem er das mit dem U – Boot geschrieben hat. Zweifellos ein schwerer Fehler, der ihn in den Augen der Elben zu einem Stück Dreck macht. Die sich aber nicht vorstellen können, die Elben, daß einer, der 1961 geboren wurde, und nun wirklich nicht in der Lage war, vom Unglück der Elben zu profitieren, weder ihren Hausrat erwarb, noch eine Fabrik, weder ein Gemälde, noch ihre Goldzähne, es langsam mal satt hat. Es vor allem satt hat, von Wiedergutmachung zu lesen und dann zu hören, die Wiedergutmachung steckt in einem Unterseeboot. Ganz abgesehen davon, daß er persönlich nichts wiedergutzumachen hat. Es sei denn, es gibt Sippenhaft und das ist anerkanntes Völkerrecht.

Daß wir einen Bundespräsidenten im Schlußverkauf und vom Grabbeltisch bekommen haben, das ist klar, da kann man keine Qualität erwarten und daß der von ewiger Schuld faselt, das ist auch klar aber es muß sich doch niemand von den Elben einbilden, daß die Schuldner darum ihre Gläubiger lieben, und zwar um so heftiger, je länger die Schuld dauert. Wer liebt schon die, denen er etwas schuldet und die immer mehr fordern, auch wenn die Schuld völlig unklar ist. Mit wieviel Geld  wird denn ein Menschenleben gewogen und zählen zu den Toten auch ihre verhinderten Kinder, Enkel und weiteren Nachkommen hinzu, die nun nicht mehr das Licht der Welt erblicken?

Und – es gab keinen elbischen Staat bis 1948. Die sogenannten Überlebenden waren Staatsbürger Deutschlands, Polens, Dänemarks, Österreichs, Italiens,  Frankreichs, Bulgariens, Hollands, Norwegens, der Sowjetunion usw.. Deren Nichtelben fleissig beim Einsammeln und Totschlagen der Elben halfen. Mehr und weniger. Von denen ist aber nicht bekannt, daß sie eine ewige Schuld abzutragen haben und ewige Schulden. Und ja, wenn sie wenigsten ein Kaufhaus gebaut hätten, für die 135 Millionen, wegen der enteigneten. Oder ein Fabrikgebäude. Oder eine Ladung Pelze, Möbel oder Goldzähne gekauft. Das wäre noch irgendwie logisch nachvollziehbar, siehe, wir haben uns Euer Eigentum unter den Nagel und aus dem Mund gerissen, das ist die Entschädigung. Aber so ist es ja nicht.

Der Autor fragt sich auch, wie lange es die Elben auf diese Art noch treiben wollen. Gut, sie haben einen eigenen Staat und jedes Recht, diesen Staat zu verteidigen, mit jedem Mittel, das zur Verfügung steht aber, sollen wir den Verteidigungskampf wegen ewiger Schulden ewig finanzieren? Wir haben auch die Elben nicht nach Lothlorien vertrieben oder Bruchtal. Im Gegenteil. Schon vor der Herrschaft Saurons in Mittelerde siedelten sie im Orkgebiet, begründeten das mit ihrer Geschichte, und wanderten dort ein, um den Orks mit ihrer Kunst, Kultur und Wissenschaft vor Augen zu führen, was sie für minderwertige Wesen sind. Und nach der Herrschaft Saurons verstärkte sich die Zuwanderung. In ein Gebiet, von dem die Orks glauben, es würde ihnen gehören. Aber was haben wir damit zu tun?

Wenn jemand in den Jagdgründen der Sioux nach Gold schürft, dann muß er sich nicht wundern, wenn er am Morgen mit einem Tomahawk im Kopf wieder aufwacht. Wenn er keine Wachen aufstellt.

Natürlich verdanken wir den Elben so viel, außer den ewigen Schulden und der ewig währenden Schuld. In ihrem Staat sind sie sympathische, zumeist schöne Menschen, glaubt man den Bildern, sie sind im Durchschnitt intelligenter, verhalten sich aber nicht danach, insbesondere, was ihre Regierungen betrifft, haben ungezählte Erfindungen gemacht, die das Leben allgemein erleichtern, worin sie sich beträchtlich von den Orks unterscheiden, und der Autor findet sie durchaus angenehmer als Orks, wie sie da im fernen Lothlorien vor sich hinleben, fast könnte man meinen, sie wären Menschen, nur bessere eben. Er ist auch nicht der Meinung, wenn Lothlorien oder Bruchtal vor dem Ansturm der Orks fällt, daß dann ganz Mittelerde verloren ist. Solche Bedeutung hat der Elbenstaat nun doch nicht für die Welt aber es wäre traurig, weil er weiß, was Orks mit den Besiegten anstellen. Und deshalb ist er durchaus einverstanden mit jeglicher vertraglich vereinbarten Kooperation. Ob in wirtschaftlicher oder militärischer Hinsicht. Aber bitte nicht auf der Basis von Schuld und Schulden. Denn wie schon geschrieben, kein Schuldner liebt seinen Gläubiger. Insbesondere dann nicht, wenn der keine Gelegenheit ausläßt, ihn daran zu erinnern, daß er Schulden bei ihm hat.

Orkmännchen werfen oft Steine

auch schon die Jungen. Das hindert sie dann zu lernen oder zu arbeiten. So bleiben die Felder brach und der Wohlstand am Boden. Die Elben tragen hierfür große Schuld, denn ließen sie sich widerstandslos von den Orks erschlagen, würden die es bald überdrüssig und würden sich daran machen, das Land aufzubauen, das ihnen verblieben ist. Wir müssen nur alle fest daran glauben. Nur weil hier eine Kamera dabei ist, verzichten die Elben darauf, dieses junge Orkweibchen in Fetzen zu reißen und falls sie sie nicht anschliessend vergewaltigt haben, ist das eine schwere Diskriminierung der Orks und sollte mit auf deren Schlußrechnung kommen.

7 Responses to “Antielbist oder nur Elbenhasser?”


  1. 1 Sophist X 20. Juli 2011 um 07:42

    Ich glaube, wenn unsere Königin den Elben eins von unseren coolen elektrischen U-Booten schenkt, dann tut sie das Richtige aus den falschen Gründen und weiß das nichtmal.
    Aber sie könnte sich ja auch nicht hinstellen und sagen, dass ihr das Orkpack da unten (und nicht nur da) auf die Eier geht (Frauen haben auch welche) und dass die antiorkischen Kräfte jede Unterstützung brauchen, denn dann würden die beträchtlichen Ork-Populationen in unserem Reich ganz schön pikiert sein.
    U-Boot gut, nur schade, dass die schöne Summe nicht einfach von einem der dicken Geldströme in den Kamin abgezwackt wird sondern extra kommt.

  2. 2 Blond 20. Juli 2011 um 10:09

    Nun, die U-Boote sind schon seit geraumer Zeit (späte 60er Jahre, glaub ich) unter Dach und Fach –
    es fehlte bloß an der Umsetzung des ‚Vertrages‘ (der Verpflichtung),
    weil die Dinger ja nicht so schnell gebaut und (vom deutschen Volk) bezahlt werden können.
    Verpflichtungen muss man aber einhalten.
    Das es als Entschädigung für Holocaust-Opfer gilt, ist natürlich nur ein kleines Detail – viel wichtiger waren die militärisch-strategische Bedeutung und die Einnahmen der Waffenmaterial herstellenden Wirtschaft, politische Verflechtungen mal außen vor gelassen.

  3. 3 Blond 20. Juli 2011 um 12:38

    Nachtrag:
    http://www.bits.de/public/stichwort/dolphin3.htm
    Nicht alles, aber etwas mehr Informationen.

  4. 4 Rucki 20. Juli 2011 um 16:15

    Nun, als ich vor 2 Jahren das Land der Elbier besuchte, da erzählten sie mir mit Stolz von ihrem Land, das sie da aus Wüste zum Erblühen gebracht haben. sie zeigten uns viele tolle Dinge und Stätten ihres Wirkens und ich war beindruckt von dem Fleiß, und der Intelligenz der Elbier, im grassen Gegensatz zu den Orks.

    So erzählte ich auch vom Land Mittelerde, aus dem ich kam, dass einstmals nach dem Kriege Saurons in Schutt und Asche lag, doch anschließend mit Fleiß und Willenskraft des Mittelerdevolks wieder aufgebaut wurde. Ja sagten sie, das wissen wir, und das Volk Mittelerde kann stolz auf diese Leistung sein.

    Ja sagte ich, das Problem ist nur, wenn ich stolz darauf bin und das so sage, wie ihr stolz auf euer Land seid, dann bezeichnen mich viele Menschen im Land Mittelerde, sogar der Zentralrat der Elbier in Mittelerde, als Abkömmling Saurons.

    Die Reaktion der Elbier war hierrauf durchaus positiver, als die der entsetzten mitreisenden Mittelerder.

    K.E.
    Wir, ja wir Deutschen haben ein (Schuld) Problem, solange der Bundesdepp von „Ewigwe Schuld“ faselt und ihm keiner in die Eier tritt, lassen wir es mit uns machen, und andere nutzen es aus, warum nicht. Ja das mit der U-Boot-Finanzierung das ist sowas von pervers, aber das sind Peanuts. Wegen unserer Geschichte (Schuld) mussten wir die Deutsche Mark hergeben, unsere nationale Selbstbestimmung, Volksvernichtende Einwanderung, von unseren eigenen Regierungen beschlossen und ausgeführt, und keiner muckt auf, von einer Bombe in der Aktentasche ganz zu schweigen.

  5. 5 Rucki 20. Juli 2011 um 16:19

    Ich weiß nicht ob der Bundesdepp überhaupt Eier hat. Dann erstzweise ein Tritt ins Transgegendere.

  6. 6 Karl Eduard 20. Juli 2011 um 17:01

    Aktentaschenbomben machen immer Sauerei. Wer soll das aufwischen? Und dann trifft es meistens noch die Falschen.

    Die Zeitung hatte heute auch einen Artikel übertitelt. „Attentat auf Hitler gescheitert.“ Scheiße, hat da der Autor gedacht, gibt es nirgens Personal, das sein Handwerk beherrscht?

  7. 7 Rucki 20. Juli 2011 um 17:59

    Schickt man Biosprossen, ist das ökologisch, aber wahrscheinlich stirbt der Vorkoster, zumindest auch der Falsche!

    Wie damals in Rom.

    Ab 6:28 min


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