1961 DDR – Bürger müssen Frösche essen

Es ist wie in „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt„. Die DDR hungert, weil profitgierige französische und deutsche Bürger das Lammfleisch über die Grenze tragen, die Froschpopulation hat deshalb schon abgenommen, die es auf „Froschschenkel auf Reis“ gibt, der Reis muß nach dem Verzehr der Frösche wieder abgegeben werden, abgemagert schleppen sich die Werktätigen an ihren Kampfplatz für den Frieden und das NEUE DEUTSCHLAND sendet Reporter mit knurrendem Magen aus, die die Versorgungslage im ersten Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden in den rosigsten Farben schildern müssen, zum Glück läßt sie eine mildtätige Gaststättenleiterin aus der Abfalltonne naschen. Wird sich die Versorgungslage im demokratischen Berlin nach dem 13. August 1961 verbessern? Wir nehmen es an, denn die massenhafte Abwanderung hungriger und hungernder Proleten nach Westberlin hört ab diesem Zeitpunkt schlagartig auf.

1 Response to “1961 DDR – Bürger müssen Frösche essen”


  1. 1 Prosemit 24. Juli 2011 um 05:51

    „Froschschenkel auf Reis“, „Filets mit Gemüse“,? Und im Satz davor „Wir schütteln jeden Tag den Kopf. Gemüse, Brot, auch Fleisch ist in der Tonne“.

    Das klingt nicht nach Hungersnot, das klingt nach miesem Essen…


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